Die Welt in einer Flasche: Wie abhängig die Weltwirtschaft von Lieferketten und Rohstoffen im generellen ist, offenbart die Corona-Pandemie.

Wasser ist das wertvollste Gut, das wir haben. Doch wie sieht es mit anderen Rohstoffen aus? Gerade die Corona-Pandemie offenbart die Volatilität globaler Lieferketten. Der Mangel an Rohstoffen ist industrieübergreifend hoch. Die Lage ist angespannt. Ein Ende noch nicht in Sicht. (Bild: mario beauregard - stock.adobe.com)

25.11.2021: Brand bei AF-Color mit Folgen?

Bei der AF-Color, einer Zweigniederlassung der Akro-Plastic und Mitglied der Feddersen-Gruppe, Hamburg,, kam es am 20.11.2021 zu einem Brand am Standort Niederzissen, Rheinland-Pfalz. Bei dem Ereignis kamen den Angaben zufolge keine Menschen zu Schaden. Neben begrenzten thermischen Beschädigungen kam es auch zu massiven Rußbeaufschlagungen auf sämtlichen Oberflächen des dortigen Gebäudes, der technischen Betriebseinrichtung sowie der Warenvorräte. Die Ermittlungen zur Brandursache sind noch nicht abgeschlossen, für Brandstiftung oder einen technischen Defekt der Anlagen gibt es demnach bisher aber keine Anzeichen.

Das Unternehmen hat sich auf Additiv-, Farb- und Schwarzkonzentrate zur Ausrüstung und auch Einfärbung von Kunststoffen (Masterbachtes) spezialisiert. Wann die dortige Produktion wieder angefahren werden kann, ist noch nicht ersichtlich. Auch gibt es keine Angaben, ob und in welchem Umfang die Lieferfähigkeit beeinträchtig wird und ob es zu Produktionseinschränkungen auch in den internationalen Werken der Akro-Plastic in Deutschland, Brasilien oder China kommen könnte.

25.11.2021: Deutsche Exportindustrie optimistischer als noch im Oktober

Wie das Ifo Institut vermeldet, haben sich die Exporterwartungen im Verarbeitenden Gewerbe im Vergleich zum Vormonat Oktober leicht verbessert. Diese konnten sich von 13,1 auf 15,8 Punkte verbessern. Zum Vergleich: Im September waren es noch 20,6 Punkte. Demnach sei die deutsche Exportwirtschaft trotz der angespannten Lage auf dem Beschaffungsmarkt und den damit verbundenen Lieferproblemen bei Vorprodukten und Rohstoffen robust aufgestellt.

Insbesondere die Automobilindustrie erwarte laut Ifo Institut vermehrt Zuwächse im Auslandsgeschäft. Ebenso würden Hersteller von elektrischen Ausrüstungen zuversichtlicher in die Zukunft blicken. Im Maschinenbau gaben die Erwartungen etwas nach, sie liegen aber auf einem stabilen Niveau.

 

Exporterwartungen im Verarbeitenden Gewerbe
Die Exporterwartungen im Verarbeitenden Gewerbe stiegen zuletzt wieder. Treiber sind hier vor allem das Auslandsgeschäft der Automobilindustrie. (Bild: Ifo Institut)

24.11.2021: Rollende Coronawelle drückt vermehrt auf das Geschäftsklima

Wie das Ifo Institut meldet, machen Unternehmen zunehmend die derzeit rollende vierte Coronawelle und die weiter angespannte Lage an den Beschaffungsmärkten zu schaffen. Das spiegelt sich auch in aktuellen Zahlen des Ifo Geschäftsklimaindex wieder. Zahlen, Bilder und Hintergründe erfahren Sie hier zusammengefasst.

23.11.2021: Maschinenexporte nähern sich Vorkrisenniveau

Der VDMA hat aktuelle Zahlen des Statistischen Bundesamtes vorgelegt. Darin zeigen sich: Die Maschinenexporte ins Ausland, und hier insbesondere die USA, legen weiter zu und erreichen nun sogar fast wieder das Vorkrisenniveau vor der Corona-Pandemie. Sämtliche Zahlen und Stimmen lesen Sie hier.

19.11.2021: Auch Röhm erhöht nun die Preise

Wie Röhm bekannt gab, wird man die Preise für PMMA und PMMI Formmassen mit Wirkung zum 1. Dezember 2021 erhöhen. Demnach wird das Unternehmen weltweit die Verkaufspreise für seine unter den Marken Plexiglas und Pleximid (in Amerika Acrylite und Acrymid) vertriebenen PMMA-Formmassen nach oben korrigieren.

Folgende Preiserhöhung stehen an:

  • 0,25 Euro/kg in Europa und Mittlerer Osten,
  • 0,15 US-Dollar/kg in der Region Asien-Pazifik und
  • 0,12 US-Dollar/lbs beziehungsweise 0,25 Euro/kg in Südamerika.

19.11.2021: BASF erhöht Preise für Polyalkohole

Wie die BASF angekündigt hat, wurden mit sofortiger Wirkung die Verkaufspreise für die Polyalkohole Neopentylglykol (NPG) und 1,6-Hexandiol (HDO) in Europa erhöht. NPG wird als Zwischenprodukt zum Herstellen von beispielsweise Polyesterharzen verwendet. HDO für Industrielacke, Polyurethanen, Klebstoffen und mehr. Die Preise im Detail und weitere Informationen dazu, gibt es hier.

17.11.2021: Schwierige Lage für PVC-Branche auch weiterhin unverändert

Eine enge Versorgungslage und der der sprunghafte Preisanstieg beeinträchtigen auch weiterhin die PVC-Branche. Hinzu kommen Force Majeure-Meldungen und hohe Energiepreise. Die Verfügbarkeit von PVC sei laut dem IVK Europe weiterhin stark beeinträchtigt. Wie es um die Lage steht, erfahren Sie hier.

15.11.2021: Evonik baut Kapazitäten für Weichmacher-Produkte aus

Der Spezialchemie-Konzern Evonik will bis 2022 neue Weichmacher-Produkte, basierend auf dem Rohstoff Isononanol (INA) auf den Markt bringen. In Marl sollen dafür weitere Produktionskapazitäten geschaffen werden. Weichmacher werden beispielsweise in PVC-Fußböden, Kabeln oder Dachbahnen eingesetzt. Gerade jetzt zu Zeiten angespannter Rohstoffmärkte ein klares Zeichen seitens Evonik. Neben einem ausgewogenen Produktportfolio ist sei vor allem die Liefersicherheit relevant. „Hier treffen wir Maßnahmen, um die Verfügbarkeit der Weichmacher und des Ausgangsrohstoffes weiter abzusichern“, sagt Roland Pietz, Marktsegmentleiter Oxo-Alkohole und Weichmacher bei Performance Intermediates. Die Hintergründe gibt es hier.

12.11.2021: Organisationen fordern künftige Regierung auf, beim Ressourcenschutz umzudenken

Organisationen, darunter das Netzwerk für Nachhaltiges Wirtschaften (B.A.U.M.) sowie der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (Bund), fordern die Koalitionsparteien dazu auf, das Thema Ressourcenschutz in die Koalitionsverhandlungen miteinzubeziehen. Es müsse einheitliche Rahmenbedingungen geben, sonst drohe, die selbst gesteckten Klimaziele zu verfehlen. Die Statements und weitere Hintergründe gibt es hier.

11.11.2021: VDMA sieht angespannte Lage auch in Schwellenländern

Ob in Brasilien, Russland, Indien und China (BRIC) - der Rohstoffmangel und die Folgen wirken sich vermehrt auf die Geschäftsaktivitäten von Maschinenbauern und Unternehmen in den dortigen Regionen aus. Demnach sei China nicht der erhoffte Impulsgeber, Unternehmen aus Indien würden die Entwicklungen insgesamt deutlich positiver sehen. Das jedenfalls sind die Ergebnisse der aktuellen VDMA-Herbstumfrage unter dessen Mitgliedern. Wie sich die Geschäftsaktivitäten der dortigen Maschinenbauer entwickelt haben, können Sie hier nachlesen - inklusive Zahlen und Hintergrundinformationen.

11.11.2021: Normalienhersteller Meusburger sichert Versorgungskapazitäten

"Die aktuellen Lieferschwierigkeiten bremsen das wirtschaftliche Wachstum deutlich aus“, sagt Guntram Meusburger, Geschäftsführer von Meusburger. Der Hersteller setzt dem einen hohen Eigenfertigungsanteil entgegen. Die ganze Meldung und die weiteren Hintergründe finden Sie hier.

09.11.2021: Lieferengpässe bis weit ins neue Jahr erwartet

Laut aktuellen Zahlen einer Ifo-Umfrage sollen sich die Lieferengpässe im Einzelhandel bis weit in den Sommer 2022 hinziehen. „Die Produktauswahl wird zu Weihnachten und lange danach eingeschränkt sein“, sagt der Leiter der ifo-Umfragen, Klaus Wohlrabe. Welche Branchen genau betroffen sind, können Sie hier einsehen.

Ifo-Schätzung der Kurzarbeit für das Gesamtjahr je nach Branche
Ifo-Schätzung der Kurzarbeit: Das verarbeitende Gewerbe verzeichnet insgesamt höhere Zahlen, in anderen Branchen sinkt die Zahl der Beschäftigten in der Kurzarbeit. (Bild: Ifo Institut)

05.11.2021: Vermehrte Kurzarbeit und weniger Fachkräfte im Hochbau

Wie das Ifo Institut laut aktuellen Umfragen meldet, schickt insbesondere das verarbeitende Gewerbe Beschäftigte vermehrt in Kurzarbeit. Die Automobilindustrie, leidtragende des immer noch akuten Halbleitermangels, ist hier mitunter treibend. Ebenso fehlen vermehrt Fachkräfte im Hochbau. Alle Zahlen inklusive Grafiken können Sie hier nachlesen.

03.11.2021: Industrie beklagt weiterhin Materialmangel

Wie das Ifo Institut in einer neuen Umfrage berichtet, beklagen 70,4 % der befragten Firmen über Engpässe und Probleme bei der Beschaffung von Vorprodukten und Rohstoffen. Das sind 7 % mehr als noch im Vormonat. Der Ifo-Umfrage zufolge gehen die Industriefirmen im Durchschnitt davon aus, dass die Probleme noch 8 Monate andauern werden. Weitere Hintergründe zur Ifo-Umfrage erhalten Sie hier.

02.11.2021: Geschäftsklima der Automobilbranche ebbt ab

Das Ifo Branchenbarometer zum Geschäftsklima der deutschen Automobilindustrie fiel erneut. Von 9,8 Punkten im September auf akutell 8,5 Punkte im Oktober. Insbesondere der Strukturwandel in der Automobilindustrie bereite Zulieferern Sorge. Die weiteren Hintergründe und Zahlen vom Ifo Institut gibt es hier.

02.11.2021: Wird jetzt auch der Dieselzusatz Adblue knapp?

Wie der ADAC berichtet, könnte sich die allgemeine Rohstoffknappheit nun auch auf den Dieselzusatz Adblue auswirken. Demnach beeinflussen die hohen Gaspreise die Produktion des Abgasreinigungsmittels. So hat beispielsweise bereits die BASF die Produktion gedrosselt. Eine sichere Prognose sei derzeit noch nicht abzuleiten. Der Mineralöwirtschaftsverband (MWV) sieht derzeit zumindest noch keine akute Versorgungslücke.

29.10.2021: Lieferengpässe verursachen hohe Produktionsausfälle

In seiner neuesten Prognose geht das Münchner Ifo Institut davon aus, dass sich die bislang durch die Lieferengpässe ausgelösten Wertschöpfungsverluste in der deutschen Industrie auf knapp 40 Mrd. Euro belaufen.

 

25.10.2021: Lieferprobleme trüben Stimmung in der Wirtschaft

Der Ifo Geschäftsklimaindex ist im Oktober auf 97,7 Punkte gefallen, nach 98,9 Punkten im September. Insbesondere die Erwartungen sind immer mehr von Skepsis geprägt. Auch die aktuelle Lage schätzen die Unternehmen weniger gut ein. Zu den Hintergründen.

25.10.2021: Expandierbares Polypropylen wird in EMEA teurer

JSP, Hersteller von expandierbarem Polypropylen mit dem Handelsnamen Arpro, hat eine Preiserhöhung von 10 % in den EMEA-Märkten angekündigt. Diese wird ab dem 01.01.2022 in Kraft treten. Die Erhöhung ist nach Unternehmensangaben notwendig, um den allgemeinen Marktbedingungen Rechnung zu tragen, insbesondere dem Anstieg der Polypropylenpreise und der Energie- und Transportkosten.

25.10.2021: Wacker erhöht Preise für polymere Bindemittel und Festharze

Der Chemiekonzern Wacker, München, erhöht wegen anhaltend steigender Energie-, Rohstoff- und Logistikkosten die Preise für Polymerdispersionen, Dispersionspulver und Festharze. Weitere Hintergründe erfahren Sie hier.

22.10:2021: Lanxess passt Preise für anorganische Pigmente an

Wie das Unternehmen selbst mitteilt, werden mit sofortiger Wirkung weltweit temporär die Preise für anorganische Pigmente erhöht. Hauptverantwortlich dafür, seien die global massiv gestiegenen Energiekosten für Strom, Gas, und Dampf. So steigen die Preise für Esenoxid- und Chromoxidpigmente aus allen Produktionsstandorten um 300 Euro/t beziehungsweise den entsprechenden Betrag in der jeweiligen Währung.

21.10.2021: Deutsche Klebstoffindustrie spürt Corona und ist vorsichtig optimistisch

Mit einem Umsatzrückgang von 4,5 % schließt man das Geschäftsjahr 2020 ab. Wie bei vielen anderen Branchen auch, beeinflusst auch hier die Corona-Pandemie das Marktgeschehen deutlich. Erschwerend hinzu kommen die weiterhin angespannte Rohstofflage an den Weltmärkten, in Verbindung mit volatilen Lieferketten und weiterhin steigenden Preisen - sowohl bei Rohstoffen, als auch bei den Transportkosten. Die ganzen Hintergründe zur Marktentwicklung, inklusive Ausblick für 2021, gibt es hier.

20.10.2021: Mittelstand stark von Lieferengpässen betroffen

Eine aktuelle KfW-Untersuchung unter 2.400 KMUs zeigt, dass der Mittelstand besonders stark unter Lieferengpässen leidet. Demnach sind insbesondere das verarbeitende Gewerbe, das Baugewerbe oder auch der Groß- und Einzelhandel betroffen.

Demnach ist die Hälfte (48 %) der KMUs von Lieferschwierigkeiten betroffen. Für etwa jeden vierten Mittelständler kommt es zu Beeinträchtigungen in der Produktion oder Dienstleistungserstellung aufgrund fehlender Rohstoffe oder Vorprodukte (28 %). Das Verarbeitende Gewerbe leidet hierunter am stärksten (56 %).

Dass der Mittelstand in der Breite betroffen ist, liegt laut KfW nicht zuletzt daran, dass derzeit eine Vielzahl von Materialien und Vorprodukten nicht in der nachgefragten Menge zur Verfügung steht. Schwierigkeiten gibt es nicht nur bei Mikroprozessoren, auch einfache Steuerungselemente fehlen, genauso wie Stahl, Aluminium, Kupfer und andere Metalle, Kunststoffe und Verpackungsmaterialien oder auch Holz für die Bau- und Möbelindustrie. Ein wesentlicher Grund ist, dass viele Unternehmen in der Corona-Krise ihre Kapazitäten zurückgefahren haben und nun auf die wieder anspringende Nachfrage nur langsam reagieren können. Andere Ursachen wie Störungen im internationalen Frachtverkehr, die weiter anhaltenden Handelskonflikte oder einzelne Ereignisse wie die Waldbrände in Kalifornien spielen ebenfalls eine Rolle.

Weitere Zahlen und Hintergründe zur Situation im Mittelstand gibt es beim KfW.

20.10.2021: OQ Chemicals erhöhte Preise in Europa

Das Unternehmen OQ Chemicals, Hersteller von Oxo-Intermediaten und Oxo-Derivaten wie Alkohole, Polyole, Carbonsäuren, Spezialester und Amine, erhöht die Preise für alle in Europa hergestellten Produkte mit Wirkung zum 1. November 2021 bzw. vertraglicher Möglichkeit.

  • Für Europa erhöhen sich die Preise demnach um 350 Euro/mt
  • Für Nordamerika um 420 US-Dollar/mt
  • Für den Rest der Welt um 420 US-Dollar/mt

07.10.2021: Ifo-Umfrage zeigt: Produktionserwartungen weiterhin hoch

Wie aus einer aktuellen Umfrage des Ifo-Instituts hervorgeht, stieg der entsprechende Wert im September auf 29 Punkte. Zwei mehr noch als im Vormonat. „Die weiterhin guten Produktionsaussichten lassen sich auch auf Nachholeffekte wegen der Corona-Pandemie zurückführen“, sagt Klaus Wohlrabe, der Leiter der Ifo-Umfragen. Die Entwicklung der einzelnen Industriebereiche im Detail erfahren Sie hier.

07.10.2021: Weitere Unternehmen passen ihre Preise an

Die Unternehmen Clariant, Trinseo und Songwon passen die Preise für eine Reihe ihrer Produkte an. Hintergrund ist die weiterhin schlechte Verfügbarkeit von Ausgangsstoffen für Kunststoffe und Rohstoffe im Allgemeinen. Welche Produkte es im Detail betrifft, haben wir für Sie hier zusammengefasst.

30.09.2021: Materialengpässe spitzen sich zu

Laut einer aktuellen Umfrage des Ifo-Instituts klagten 77,4 % der Industriefirmen in Deutschland im September, über Engpässe und Probleme bei der Beschaffung von Vorprodukten und Rohstoffen. Mehr als zuvor. Weitere Zahlen und Stimmen gibt's hier.

30.09.2021: Situation an chinesischen Häfen bessert sich

Der Containerumschlag-Index des RWI – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung und des Instituts für Seeverkehrswirtschaft und Logistik (ISL) ist nach der aktuellen Schnellschätzung im August saisonbereinigt um 3,2 Punkte auf 126,6 gestiegen. Der Anstieg des weltweiten Containerumschlags geht vor allem auf die chinesischen Häfen zurück. In den europäischen Häfen ist der Umschlag hingegen leicht gesunken.

Da der internationale Handel im Wesentlichen per Seeschiff abgewickelt wird, lassen die Containerumschläge zuverlässige Rückschlüsse auf den Welthandel zu. Zur Entwicklung des Containerumschlag-Index sagt RWI-Konjunkturchef Torsten Schmidt: „Anscheinend können die Probleme in den chinesischen Häfen allmählich überwunden werden. Wie der Rückgang in Europa zeigt, läuft der Containerumschlag aber insgesamt noch nicht wieder rund.“ Quelle: RWI - Essen

27.09.2021: Stimmung in der Wirtschaft trübt sich ein

In einer Konjunkturumfrage des Ifo Instituts zeigt sich, dass der Geschäftsklimaindex im Verarbeitenden Gewerbe rückläufig ist. So schätzen Unternehmen ihre Lage für die kommenden Monate deutlich weniger gut ein, als es bislang der Fall war. Mehr Hintergrundinformationen zum Thema.

22.09.2021: Ifo Institut korrigiert Wirtschaftsprognose

Die Lieferengpässe der Industrie halten an, daher hat das Münchner Ifo Institut seine Wirtschaftsprognose für 2021 um 0,8 Prozentpunkte nach unten korrigiert. Wie das Institut die Situation ab 2022 einschätzt können Sie hier nachlesen.

21.09.2021: Weitere Unternehmen erhöhen die Preise

Wie das Unternehmen Röhm von offizieller Seite verlautet, wird es die Verkaufspreise für Plexiglas und Pleximid Formmassen mit Wirkung zum 01. Oktober 2021 erhöhen. Demnach beträgt - soweit unter bestehenden vertraglichen Vereinbarungen möglich - die Preiserhöhung 0,08 Euro/kg für alle Produkte.

Und auch der Spezialchemie-Konzern Lanxess erhöht mit sofortiger Wirkung weltweit die Preise für 1,6-Hexandiol (HDO) um 300 Euro/t. Wie das Unternehmen angibt, sind die in den vergangenen Monaten erheblich gestiegenen Energiekosten dafür mitverantwortlich. HDO ist ein wichtiger Ausgangsstoff für hochwertige Beschichtungen, Fasern, Klebstoffe, Polyurethane und Polycarbonatdiole. Darüber hinaus kommt es als Reaktivverdünner für Epoxidharze zum Einsatz.

09.09.2021: Frachtkosten für Container explodieren

Wie Sie bei unserer Partnerseite Chemie-Technik lesen können, spitzt sich auch der Preiskampf in Sachen Container-Schifftransporte weiter zu.

08.09.2021: Material in der Industrie weiter rares Gut

Zwar verbesserten sich dem Ifo-Institut zufolge die Produktionserwartungen, der Materialmangel spitzt sich jedoch weiter zu: „Die stark gestiegenen Einkaufspreise für die Vorprodukte machen den Unternehmen weiterhin zu schaffen", sagt der Leiter der ifo-Umfragen, Klaus Wohlrabe.

01.09.2021: Preisexplosion bei Kunststoffen – den Gründen auf der Spur

Unsere Kollegen der Chemie Technik haben sich einmal genauer angeschaut, warum die Preise für Polymere derzeit in die Höhe schnellen und haben dafür detaillierte Zahlen, Infografiken und Hintergrundinformationen zusammengetragen. Die ganze Analyse des derzeitigen Marktgeschehens, finden Sie hier.

01.09.2021: Probleme in China beeinflussen Containerumschlag-Index

Das RWI - Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung hat aktuelle Zahlen zum Containerumschlag-Index: Nach der aktuellen Schnellschätzung im Juli ist dieser saisonbereinigt um 1,6 Punkte auf 125,1 gestiegen. Dass der Zuwachs nicht noch höher ausfällt, liegt an Verzögerungen bei der Abfertigung in chinesischen Häfen, die bald auch in Europa zu spüren sein werden.

30.08.2021: Stimmung in deutscher Exportwirtschaft verschlechtert sich

Für den August meldet das Ifo Institut, dass die Exporterwartungen auf 16,6 Punkte gefallen sind. Im Vormonat waren es noch 23,1 Punkte. Hier erfahren Sie, welche Branchen besonders betroffen sind.

24.08.2021: Bei "Playmobil" und "Lechuza" werden die Materialien knapp

Für die Horst Brandstätter Group, Zirndorf, sind diverse Rohstoffe für das Herstellen von Kunststoffen seit Monaten weltweit schwer verfügbar. Als Produzent von Playmobil und Lechuza ist die Unternehmensgruppe von der angespannten Versorgungslage auf den globalen Märkten unmittelbar betroffen.

10.08.2021: Unternehmen setzen weiter auf globale Lieferketten

Von 5.000 befragten Unternehmen will nur jedes zehnte Unternehmen in Zukunft vermehrt auf heimische Lieferketten setzen. „Viele Firmen planen stattdessen, ihre Lagerhaltung auszubauen und die Anzahl ihrer Zulieferer zu erhöhen“, sagt Lisandra Flach, Leiterin des Ifo-Zentrums für Außenwirtschaft. Das sind die Ergebnisse aus einer Studie, die das Ifo-Institut für die Konrad-Adenauer-Stiftung durchgeführt hat und hier einsehbar sind.

09.08.2021: Studie bekräftigt Ergebnisse zu Rohstoffengpässen

In einer aktuelle Studie hat der Finanzdienstleisters Close Brothers Asset Finance 200 Unternehmen im verarbeitenden Gewerbe in Deutschland zur Rohstoffknappheit und der Corona-Pandemie befragt. 81 % der befragten Unternehmen gaben demnach an, dass sie Engpässe in der Rohstoffversorgung haben haben. Wir haben die Ergebnisse für Sie zusammengefasst.

09.08.2021: Maschinenbau klagt weiter über Materialengpässe

Der Maschinen- und Anlagenbau in Deutschland leidet laut aktuellen Zahlen des Ifo-Instituts immer stärker unter Materialengpässen. „Bereits 70 Prozent der Unternehmen im Maschinenbau sehen ihre Produktion durch einen Materialmangel deutlich erschwert“, erläutert VDMA-Chefvolkswirt Ralph Wiechers. Problematisch sei die Versorgung mit Elektronikkomponenten und Stahl. In der Automobilproduktion spürten im Juli – dem Institut zufolge – sogar über 83 Prozent der einen Mangel an Vorprodukten, nach knapp 65 Prozent im April. Dies sei der höchste Wert seit dem Jahr 1991.

06.08.2021: Gummi- und Kunststoffwarenhersteller senken Prognose

Umfragen des Ifo-Instituts zeigen, dass die deutsche Industrie ihre Produktionserwartungen etwas gesenkt hat. Demnach fiel der Indikator im Juli auf 22 Punkte, nach 27 im Juni. „Lieferengpässe bei wichtigen Vorprodukten machen sich nun bemerkbar“, sagt Klaus Wohlrabe, der Leiter der Ifo-Umfragen. 

03.08.2021: Bessere Geschäfte für deutsche Automobilindustrie

Im Juli sind die Geschäfte der deutschen Autohersteller und ihrer Zulieferer besser gelaufen als im Monat zuvor. „Die Nachfrage in Asien und den USA ist weiter sehr stark, das Vorkrisenniveau ist in Reichweite. In Europa sind wir hingegen ein ganzes Stück davon entfernt“, sagt Oliver Falck, Leiter des ifo Zentrums für Industrieökonomik und neue Technologien.

03.08.2021: Wachstum im verarbeitenden Gewerbe

Die deutsche Industrie hat sich auch im Juli in sehr guter Verfassung gezeigt. Das bestätigt der IHS Markit/BME-Einkaufsmanager-Index (EMI), der sich im Berichtsmonat zum zweiten Mal in Folge verbesserte und bei 65,9 Punkten nach 65,1 im Juni notierte. Der aktuelle EMI signalisiert nicht nur ein erneut kräftiges Wachstum im verarbeitenden Gewerbe; er ist auch der dritthöchste Wert seit dem 1996 erfolgten Start der Datenerhebung. Der EMI wurde in diesem Jahr lediglich von den Werten im März und April übertroffen. Wie sich die EMI-Teilindizes entwickelten, haben unsere Kollegen von Technik + Einkauf zusammengefasst.

02.08.2021: Materialmangel spitzt sich zu

Laut der vierteljährlichen Umfrage des Ifo-Instituts klagen nahezu zwei Drittel der deutschen Industriefirmen über Engpässe und Probleme bei Vorlieferungen. Vor allem stark gestiegene Einkaufspreise machen Unternehmen derzeit stark zu schaffen. So bedienen die Hersteller die Nachfrage noch aus ihren Lagern an Fertigwaren. Alle weiteren Daten zur Umfrage, finden Sie hier.

26.07.2021: Stimmung in der deutschen Wirtschaft gedrückt

Der Ifo-Geschäftsklimaindex ist im Juli auf 100,8 Punkte gefallen, nach 101,7 Punkten im Juni. Bei den Unternehmen nahm der Optimismus mit Blick auf die Entwicklung in den kommenden Monaten merklich ab. Wie sich das Geschäftsklima in den jeweiligen Industriesektoren entwickelt hat, lesen Sie hier.

19.07.2021: Gefährdet Chinas Anspruch auf Taiwan die Weltwirtschaft?

Um Taiwan mit dem chinesischen Festland zu vereinen, könnte Peking zu militärischer Gewalt greifen. Für die Weltwirtschaft hätte das verheerende Folgen. So bräche beispielsweise die globale Halbleiter-Wertschöpfung zusammen. Unsere Kollegen von Technik + Einkauf wagen einen Blick auf ein Szenario, das sich kein Unternehmen wünscht.

07.07.2021: Produktionserwartungen leicht gestiegen

Das Ifo-Institut, München, meldet, dass die Produktionserwartungen im verarbeitenden Gewerbe im Juni auf hohem Niveau geblieben sind. Der Indikator stieg auf 27 Punkte, nach 26 im Mai. „Lieferengpässe bei wichtigen Vorprodukten stehen derzeit einem kräftigeren Anstieg der Industrieproduktion entgegen“, erläutert Ifo-Konjunkturchef Timo Wollmershäuser. „Allerdings ist die Entwicklung in den einzelnen Branchen ganz unterschiedlich.“ Die ganzen Ergebnisse der Umfrage lesen Sie hier.

07.07.2021: Preiserhöhungen sind weiter Thema

Die Konjunkturumfrage vom Mai des Ifo-Instituts zeigt, dass immer mehr Unternehmen in Deutschland ihre Preise erhöhen wollen. „Viele Unternehmen geben Preiserhöhungen auf der Beschaffungsseite weiter“, sagt Klaus Wohlrabe, Leiter der Ifo-Umfragen. „Zudem gibt es teilweise Nachholeffekte aufgrund früherer Preissenkungen während der Coronakrise.“

24.06.2021: Bessere Stimmung in der Industrie

Die Stimmung in der deutschen Wirtschaft hat sich laut Ifo Institut, München, erneut deutlich verbessert. Der Ifo Geschäftsklimaindex ist im Juni auf 101,8 Punkte gestiegen, nach 99,2 Punkten im Mai. Unter der generell sehr guten Entwicklung in den Industriebranchen ragen insbesondere der Maschinenbau und die Elektroindustrie heraus. Sorgen bereiten vielen Unternehmen die zunehmenden Engpässe bei Vorprodukten.

04.06.2021: Rohstoffpreise auf Rekordhoch

Aktuelle Blitzumfrage unter IK-Mitgliedern: Die Preise vieler Standard-Kunststoffe haben sich den Angaben der Unternehmen zufolge um über 70 % seit Jahresbeginn erhöht. Hinzu kommen stark gestiegene Transport- und Logistikkosten. Zusätzlich bereitet die Verknappung wichtiger Kunststoffe den Verpackungsherstellern weiterhin erhebliche Probleme in der Produktion. Die Ergebnisse der Umfrage finden Sie hier zusammengefasst.

31.05.2021: Preisanpassungen bei Meusburger

Der Normalienhersteller Meusburger berichtet, dass die aktuell stark steigenden Rohstoffpreise bei vielen Unternehmen für Unsicherheit sorgen. Grund dafür sei der sprunghaft angestiegene Stahlbedarf, der eine weltweite Stahlknappheit zur Folge hat. Die logische Konsequenz sei neben Lieferengpässen auch ein extremer Anstieg der Preise, dem nun auch Meusburger nachkommt.

25.05.2021: Lieferengpässe bei Kunststoffen

Kunststoffe sind aktuell ein knappes Gut. Einkäufer für Verpackungen müssen horrende Preise zahlen. Woran das liegt und was zu tun ist, erfahren Sie hier bei unseren Kollegen der Technik + Einkauf.

11.05.2021: IK sieht Talsohle erreicht

Die Lieferketten und Partnerschaften in der kunststoffverarbeitenden Industrie seit Jahresbeginn aufgrund fehlender Rohstoffe und sprunghaften Preissteigerungen massiv unter Druck. Die in der IK Industrievereinigung Kunststoffverpackungen organisierten Unternehmen melden nun das Erreichen eines Negativ-Plateaus. „Es scheint vorerst nicht noch schlimmer zu werden bei der Versorgung mit Kunststoffen. Bessere Nachrichten gibt es seitens der Hersteller von Kunststoffverpackungen aber leider nicht“, erklärt IK-Hauptgeschäftsführer Dr. Martin Engelmann.

28.04.2021: Vorprodukte für Fluorkunststoffe knapp

Der Industrieverband Halbzeuge und Konsumprodukte aus Kunststoff (Pro-K) meldet, dass die aktuelle Versorgungssituation mit Vorprodukten für Verarbeiter von Fluorkunststoffen im ansonsten anziehenden Marktumfeld aktuell herausfordernd ist. Beherrschendes Thema im Bereich der Fluorkunststoffe ist die Rohstoffsituation, die sich durch einen deutlichen Preisanstieg bei gleichzeitiger begrenzter Verfügbarkeit der Rohstoffe bemerkbar macht.

22.04.2021: Mit Additiver Fertigung Lieferengpässe überbrücken?

Ein wirksames Mittel gegen solche Unterbrechungen in der Lieferketten kann der 3D-Druck sein. Das meint mehr als jedes dritte Industrieunternehmen in Deutschland mit 100 oder mehr Mitarbeitern (38 %). 43 % sehen als wichtigsten Vorteil von 3D-Druck ganz allgemein eine größere Flexibilität in der Produktion. Die Ergebnisse der hier zitierten Studie zur Digitalisierung der deutschen Industrie im Auftrag des Digitalverbands Bitkom, erfahren Sie hier.

01.04.2021: Rohstoffkrise spitzt sich zu

Die Versorgungskrise bei den Herstellern von Kunststoffverpackungen wird immer schlimmer. Von fehlenden Rohstoffen und einer nie dagewesenen Preisexplosion spricht jetzt die IK Industrievereinigung Kunststoffverpackungen. Acht von zehn Kunststoffverpackungsherstellern mussten wegen der Rohstoffverknappung bereits ihre Produktion drosseln. Mehr als die Hälfte der Unternehmen rechnet in den nächsten vier Wochen mit Lieferausfällen im mittleren bis sehr starken Umfang.

04.03.2021: Kunststoffe für Verpackungen werden knapp

Versorgungsengpässe bei verschiedenen Rohstoffen machen Herstellern von Kunststoffverpackungen in Deutschland zu schaffen. Der IK Industrievereinigung Kunststoffverpackungen berichet aus einer Umfrage unter seinen Mitgliedern, dass für dreiviertel der teilnehmenden Firmen eine schlechte bis sehr schlechte Versorgungslage vorliegt. „Die Kunststoffverpackungshersteller sind alarmiert und in großer Sorge“, fasst IK-Hauptgeschäftsführer Dr. Martin Engelmann die aktuelle Situation zusammen. „Die Umfrageergebnisse zeigen eine deutliche Verschlechterung der Rohstoffversorgung gegenüber dem Jahresbeginn." 

01.03.2021: Rohstoffknappheit dämpft Optimismus

Die Hersteller von Halbzeugen und Konsumprodukten aus Kunststoff sind zuversichtlich in das laufende Jahr 2021 gestartet, berichtet der Pro-K Industrieverband Halbzeuge und Konsumprodukte aus Kunststoff e. V. Die Entwicklung wird allerdings durch die in Teilen knappe Versorgungslage mit Rohstoffen gedämpft

26.02.2021: Gutachten stellt Abschottung globaler Lieferketten infrage

Ein Gutachten des IfW Kiel im Auftrag der Impuls-Stiftung des VDMA zeigt: Deutschlands Wohlstand wird entscheidend von der internationalen Arbeitsteilung getragen. „Die Corona-Krise hat die Verwundbarkeit internationaler Lieferketten gezeigt. Daraus den Schluss zu ziehen, Produktion wieder zurück in die Heimatländer zu holen, ist extrem teuer und daher der falsche Weg“, sagt IfW-Präsident Gabriel Felbermayr. Welche konkreten Auswirkungen eine mögliche Abschottung verursachen würde, erfahren Sie hier.

 

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