Der Temperierfilter ist mit einem großen Sammelraum vor dem Filtereinsatz ausgestattet, in denen Verunreinigungen aufgefangen werden.  (Bildquelle: Strack Norma)

Temperieren

Temperierfilter für kleine Kühlbohrungen und Kernkühlungen

Durch Verschleiß, Leckagen und Übertemperaturen gelangen Verunreinigungen und Schmutzpartikel in den Kühlkreislauf. Verringerung der gewünschten Formtemperierung, Zykluszeitverlängerung durch schlechte Temperierung, vermehrte Anlagenausfälle und steigende Reparaturkosten sind die Folgen. Der neue Temperierfilter Z 5460 von Strack Norma, Lüdenscheid, wurde speziell für die Öl- und Wasseraufbereitung im Kühlkreislauf entwickelt und für kleine Kühlbohrungen oder Kernkühlungen ausgelegt. mehr...

24. November 2014 - Produktbericht

Das SKZ untersucht  im Rahmen eines öffentlich geförderten Forschungsprojektes bis Juni 2016 die Prüfmöglichkeiten geschweißter Fluorkunststoffbauteile. (Bildquelle: SKZ)

Forschungsprojekt am SKZ

Prüfen geschweißter Fluorkunststoffbauteile

Ziel des Projektes ist es, relevante Messgrößen für eine aussagekräftige Prüfung zu erhimmteln und darauf aufbauend speziell an die Werkstoffgruppe der Fluorkunststoffe angepasste Prüfmethoden festzulegen. Diese sollen eine eindeutige, schnelle und aussagekräftige Beurteilung der Nahtqualität ermöglichen. Zum Abschluss sollen Handlungsempfehlungen und Prüfdokumentationen erstellt werden. mehr...

21. November 2014 - News

Die Gesamtbetriebsvereinbarung (GBV) schließt betriebsbedingte Kündigungen sowohl bei Bayer als auch künftig bei Materialscience in Deutschland bis Ende 2020 aus. (Bildquelle: Bayer)

Bayer Materialscience

Betriebsbedingte Kündigungen bis 2020 ausgeschlossen

Die Unternehmensleitung und der Gesamtbetriebsrat des Bayer-Konzerns einigten sich auf eine umfassende Gesamtbetriebsvereinbarung zur Beschäftigungssicherung für die Jahre 2015 bis 2020. Die Vereinbarung konkretisiert die Absichtserklärung vom 18. September 2014 angesichts der Entscheidung des Aufsichtsrats, Materialscience innerhalb der kommenden 12 bis 18 Monate als eigenständiges Unternehmen an die Börse zu bringen. mehr...

21. November 2014 - News

Greifer

Karbonrohre in zahlreichen Kombinationen verbinden

Der Einsatz von Karbonrohren in Greifersystemen reduziert deutlich das Gesamtgewicht und lässt somit höhere Beschleunigungen der Roboter zu. Gimatic, Bodelshausen, präsentierte zur Fakuma ein Verbindungsteile-Kit, mit dem sich Karbonrohre in zahlreichen Kombinationen verbinden lassen. mehr...

21. November 2014 - Produktbericht

Zwei Sechsachsroboter verschweißen die Batterieumhausung und die Aluminium-Kaschierung mittels Ultraschall. Dieses Verfahren hat neben der Automatisierbarkeit den Vorteil, dass zwischen den zwei Teilen eine stoffschlüssige, und damit haltbare, Verbindung entsteht. (Bildquelle: Engel/Weidmann)

Automatisierte Fertigung robuster Mehrkomponenten-Teile für den Motorraum

Automatisierte Fertigung robuster Mehrkomponenten-Teile für den Motorraum

Drei komplexe, mehrteilige Großserien-Komponenten für die Automobilindustrie zu fertigen, stellte einen schweizer Zulieferer vor eine Herausforderung. Gemeinsam mit einem ­Maschinenbauer entwarf er ein An­lagenkonzept, das einerseits auf ­einen hohen Automatisierungsgrad setzt. ­Andererseits führte die enge Zusammenarbeit der Unternehmen zu ­Produktverbesserungen, die die Verfügbarkeit und Effizienz der ­Anlage sowie die Bauteil-Qualität erhöhten. mehr...

21. November 2014 - Fachartikel

Mit der Maschinensteuerung kann der Anwender die Säge steuern und hat alle Parameter im Überblick. Die bedüsten Maschinen- und Luftkissen-Tische erzeugen ein Luftbett, was hilft, die fertigen Platten ergonomisch zu bewegen.  (Bildquelle: Redaktion Plastverarbeiter, su)

Mit Schnitt und Ordnung

Säge-Lager-Kombination für Kunststoff-Platten

Um Kunststoffplatten zu schneiden, braucht es spezielle Sägen. Mit vielen unterschiedlichen Materialien im Portfolio hat ein Verarbeiter idealerweise einen guten Blick über Lagerbestände sowie ein zuverlässiges Beschicksystem. Ein Sägenhersteller und ein Lagerspezialist haben intelligente Säge-Lager-Kombinationen entwickelt, mit welcher Anwender ihren Durchsatz erhöhen und gleichzeitig Verschnitt, Zeit und damit Kosten sparen können. Eine Saugtraverse ordnet die Platten anhand eines integrierten Codesystems und transportiert sie zur für den Kunststoffzuschnitt ausgestatteten Säge. Weitere Funktionen wie Schnittspurüberwachung oder Druckanpassung von Spannzangen und Druckbalken unterstützen den kontinuierlichen Prozess. mehr...

21. November 2014 - Fachartikel

Besonders aussichtsreiche Anwendungsgebiete für generative Serienfertigung stellen die Endo- und Exoprothetik (Implantat- und Prothesenfertigung) und der Werkzeug- und Formenbau dar. Zu 95 Prozent werden so bereits Werkzeugeinsätze mit konturnaher Temperierung hergestellt, wodurch sich eine wesentlich bessere Bauteilqualität im Spritzguss erzielen lässt. (Bildquelle: EOS)

Werkzeug- und Formenbau mit 3D-Druck

Werkzeug- und Formenbau, Design und Produktentwicklung

Ende November 2014 findet die 21. Euromold in Frankfurt am Main statt. In den vergangenen Jahren stieß immer wieder das Thema 3D-Druck/ Additive Manufacturing (AM) auf großes Interesse. Im Rahmen der 16th Annual International Wohlers Conference werden dann auch die die vielfältigen Möglichkeiten der industriellen 3D-Druck-Technologie dargestellt um den enormen Optimierungsbedarf entlang der gesamten Lieferkette ausschöpfen zu können. Die Technologie ist vorhanden, aber die Nachfrage nach hochwertigen Materialien, Maschinen und zertifizierten Lieferanten übersteigt das Angebot bei Weitem. Hochkomplexe Bauteile könnten theoretisch vergleichsweise kostengünstig produziert werden, aber die Infrastruktur fehlt. Auch fehlen Beispiele für eine gewinnbringende Zusammenarbeit der Branchen Additive Fertigung und Werkzeug- und Formenbau. Welche Potenziale entstehen, wenn neue Technologien intelligent in die bestehende Prozesskette inte-griert werden, soll auf der Messe gezeigt werden. mehr...

21. November 2014 - Fachartikel

Die CAQ-Software lässt sich bidirektional in bestehende ERP/PPS/MES- oder MDE/BDE-Systemumgebungen 
einbinden. Darüber hinaus ermöglicht eine Standardschnittstelle das Koppeln der Software mit dem Leitrechner-System ALS von Arburg. (Bildquelle: Arburg)

Von E wie Entwicklung bis Q wie Qualitätsprodukt

Qualitätsmanagement-System überwacht Prozesskette

Gerade in Unternehmen mit mehreren ineinandergreifenden Fertigungs-standorten ist ein durchgehendes Qualitäts-Management eine komplexe Angelegenheit. So auch bei der Müller Technologie Gruppe mit ihren drei Tochterunternehmen, die gemeinsam die komplette Produktionskette abdecken: Vom Handel mit thermoplastischen Werkstoffen (Multikunststoff) über die Spritzgießfertigung von Kunststoffteilen für die Automobil-industrie (Thermoplastik Erich Müller) und von Montagebaugruppen für die Luftfahrtindustrie ­sowie seriennummernpflichtigen Bauteilen und Baugruppen (Sky-Engineering). Diese Struktur ermöglicht es, von der Wahl des Granulats über die Entwicklung mit 3D-CAD- und Simulations-Software bis zur Spritzgießfertigung sämtliche Produktions­prozesse zu kontrollieren und aus einer Hand anzubieten. Um über die Qualität zu wachen, kommt standortübergreifend eine Qualitätsmanagement-Software zum Einsatz. mehr...

21. November 2014 - Fachartikel

Marktübersicht

Normierte Heißkanäle reduzieren Kosten

Weitere Standardisierung bei heißen Seiten, die den Normalien zugerechnet werden, und auch Komplettlösungen bei Heißkanälen sowie ein neues Verrohrungskonzept für diese führen zu Kostensenkungen, wie den Trendberichten zu entnehmen ist. Weitere Trendhinweise betreffen Kompaktbauweisen, realisiert mit seitlicher Anspritzung, und Nadel-Verschluss-Systeme, vorrangig elektrisch betrieben, die die Steuerung des Prozesses verbessern und Reinraumbetrieb ermöglichen. mehr...

21. November 2014 - News

2 x 2 Lamellen-Wände im 6,8 m 
hohen Aktivkohle-Absorber mit 
Montage-Gerüst (Sicht von oben) (Bildquelle: SKZ)

Produktentwicklung rückwärts

Genaue Materialanalyse verdreifacht Standzeit bei Neubeschaffung

Das Kunststoffmaterial der Lamellenwände im Aktivkohle-Absorber der Stadtentwässerung Frankfurt wurde analysiert. Es handelt sich um ein GFK-Bauteil ohne glasfaserfreie Versiegelung der Oberfläche. Die Anforderungen an das Material wurden basierend auf einer Vor-Ort-Begehung in einem Lastenheft festgelegt. Die Kombination aus Säure- und Temperaturbeständigkeit sowie dynamischer Belastung erwies sich als Herausforderung für das Bauteil. Doch allein durch die Aktualisierung des Lastenheftes konnte die Standzeit verdreifacht werden. Die zusätzliche Recherche nach alternativen Kunststoffen und wirtschaftlichen Herstellverfahren ergab außerdem, dass extrudierte Lamellenwände aus PP-H den Anforderungen gewachsen sein sollten. mehr...

21. November 2014 - Fachartikel

Die Split-Kälteanlage liefert Kälte in zwei Temperaturniveaus für die Werkzeug- und 
Hydraulik-Kühlung der Spritzgießmaschinen ( Bildquelle: L&R Kältetechnik, Astroplast)

Ganz cool Geld gespart

Energieeffiziente Kühltechnik für einen Spritzgussbetrieb

Ein Kunststoffverarbeiter hat in neue Kälteanlagentechnik für die Spritzgießmaschinen investiert. Neben einer hohen Betriebssicherheit legte man Wert auf energieeffiziente und kostensparende Anlagen. Dafür ist die neue Kälteanlage unter anderem mit einer gleitenden Kondensations-Temperaturregelung, einer Winterentlastung durch freie Kühlung über einen speziellen selbstentleerenden Freikühler und einer Wärmerückgewinnung aus dem Hydraulikkreis ausgestattet. Die Investition kann sich in vergleichsweise kurzer Zeit amortisieren, da Kosteneinsparung des gesamten Betriebs von über 40.000 EUR pro Jahr möglich sind. mehr...

21. November 2014 - Fachartikel

Besonders aussichtsreiche Anwendungsgebiete für generative Serienfertigung stellen die Endo- und Exoprothetik (Implantat- und Prothesenfertigung) und der Werkzeug- und Formenbau dar. Zu 95 Prozent werden so bereits Werkzeugeinsätze mit konturnaher Temperierung hergestellt, wodurch sich eine wesentlich bessere Bauteilqualität im Spritzguss erzielen lässt. (Bildquelle: EOS)

Editorial

Macht 3D-Druck das Handwerk überflüssig?

Auf der Euromold, der Fachmesse für Werkzeug- und Formenbau sowie Produktentwicklung, Ende November wird wieder der Schwerpunkt auf dem Bereich der additiven Produktionsverfahren liegen. Der Vorteil dieser generativen oder abtragende Laserverfahren liegt darin, dass digitale Daten unmittelbar in materielle Produkte umsetzbar sind. Ohne Werkzeuge können beliebige Formen produziert werden. Eine Fertigung individualisierter Produkte ist nicht […] mehr...

21. November 2014 - Fachartikel

Auf präzise Kleinstdosierung versteht sich das Gerät WD 1 Basic von Tschritter, Dorfprozelten. Eine Dosierwalze lockert den Granulatstrom zunächst auf, packt ihn neu und fördert ihn anschließend präzise und kontinuierlich in den Einlauf der Maschine. (Bildquelle: David Löh/Redaktion Plastverarbeiter)

Fakuma-Impressionen

Trockner und Dosierer: weniger Energie präzise einsetzen

Auf der diesjährigen Fakuma spielte das Thema Granulataufbereitung und -zuführung eine große Rolle. Entsprechend viele Hersteller decken ein breites Portfolio an Geräten ab, ob Kleinstdosierer für den Mikrospritzguss oder besonders wartungsfreundliche Modelle für den Großserien­einsatz. Bei den Trocknern standen haushohe Trocknersysteme für die zentrale Versorgung mehrerer Maschinen neben Kleinmengen-Geräten, die vor allem präzises Dosieren im Fokus haben. Zudem beschäftigten sich viele ­Anbieter von Trocknern mit dem prozessbedingt ­relativ hohen Energieverbrauch ihrer Geräte. Sie zeigten Lösungen, die einerseits effizient sind und andererseits einen stabilen Taupunkt ermöglichen. mehr...

21. November 2014 - Fachartikel

Das Aufbaumaß des Stahl-Werkzeugs beträgt 696 mal 596 mal 645 mm, womit das Werkzeug in eine Spritzgießmaschine mit einer Schließkraft von 280 t passt. (Bildquelle: Wadim Plast)

Leichtere Verpackungen schneller produzieren

Entwicklung eines Spritzgießwerkzeugs für Champignon-Transportboxen

Im Zusammenhang mit einer großen Nachfrage beschäftigt sich ein polnischer Werkzeugbauer seit Jahren mit dem Herstellungsprozess von Transportboxen für Champignons. Sein Ziel ist es, diese besser und günstiger zu machen. Dabei muss das Unternehmen viele Faktoren beachten, die Einfluss auf die Stückkosten haben. Zu den wichtigsten gehören die Größe der Spritzgießmaschine und die ­maximalen Verfahrgeschwindigkeiten von Schließ- und Dosiereinheit, das Spritzgießwerkzeug, das maßgeblich die Kühlzeit beeinflusst, sowie die Materialkosten, die vom Schuss­gewicht des Teils abhängen. Mit CAD-Simulationen schafft es der Hersteller, den Entwicklungsprozess kurz zu halten und ein günstigeres Werkzeug herzustellen, für das eine kleinere Maschine ausreicht und das schneller leichtere Transportboxen produziert. mehr...

21. November 2014 - Fachartikel

Die Formteile werden über ein Nullpunkt-Spannsystem aufgespannt. Das CAM-System berücksichtigt bei der Programmgenerierung alle vorhandenen Störkanten. (Bildquelle: Heck+Becker)

Turbo für den Formenbau

CAM-System und 3D-Viewer beschleunigen die Prozesskette

Computertechnologie spielt im Formenbau eine entscheidende Rolle. Im CAD entstehen 3D-Modelle, die sich über schnelle 3D-Viewer auswerten und auf Knopfdruck in CAM-Systeme übernehmen lassen. Ein Spezialist für Druckgussformen setzt ein CAM-System ein, das schnell und einfach zu bedienen ist – und vor allem zahlreiche, für den Formenbau passende Frässtrategien bietet. Für schnelle Analysen und Simulationen stehen darüber hinaus an den Maschinen auch Bildschirme und Rechner zur Verfügung, auf denen eine Viewer-Software läuft. Sie ermöglicht es, die CAM-Programmierung vor der Fertigung zu analysieren und zu simulieren und liefert damit mehr Informationen als ausgedruckte Zeichnungen und Prozessberichte. mehr...

21. November 2014 - Fachartikel