Hochglänzende, kratzfeste Oberflächen stehen 
bei hochbeanspruchten Teilen im Innenraum des 
Automobils für hochwertige Qualität. (Bildquelle: Nanogate)

Punktgenau Beschichten

Kleine Kunststoffteile mit kratzfester Oberfläche

Hochglänzende, kratzfeste Oberflächen, die eine gute Chemikalienbeständigkeit besitzen, werden von der Automobilindustrie gefordert. Sie stehen für hohe Qualität. Mit der Inkjet-Technologie lassen sich solche Oberflächen herstellen. Der Prozess ist weitgehend automatisiert und findet in Reinräumen unterschiedlicher Klassen statt. Neben PC kann auch PMMA oder selbst PA beschichtet werden. Großserien sind möglich, jedoch stößt das Verfahren hinsichtlich der Komplexität der Bauteile an Grenzen. Typisch sind leicht gewölbte, nicht zu große Bauteile, wie beispielsweise ein Schaltknauf. mehr...

24. Oktober 2014 - Fachartikel

Der neue Audi TT mit 2.0 TFSI‑Motor wiegt 1.230 Kilogramm. Das sind rund 50 Kilogramm weniger als sein Vorgängermodell, der bereits beim ersten Modellwechsel 2006 bis zu 90 
Kilogramm Gewicht verloren hatte. (Bildquelle: Audi)

Leichtbau in Serie

Endlosfaserverstärkte thermoplastische Composite in Serienanwendung für Audi

Aus endlosfaserverstärkten Polyamid-Composites wird eine Infotainmenthalterung für Audi in Serie gefertigt. Für das Projekt arbeiteten Rohstoffexperten, Maschinen- und Werkzeugbauer eng zusammen. Das Bauteil wurde belastungsgerecht ausgelegt und es wurden strukturmechanischen sowie prozesstechnische Analysen durchgeführt. Besonderes Augenmerk lag bei der Entwicklung auf der Positionierung der Composite-Einleger im Werkzeug, weil dadurch das Umformen stark beeinflusst wird. In der Entwicklungspartnschaft gelang es, eine vollautomatische Produktionszelle zu entwickeln. Das Bauteil wird in einem Schritt gefertigt und bedarf keiner Nachbearbeitung. mehr...

24. Oktober 2014 - Fachartikel

Im  Citroën C4 Cactus steckt viel moderne Leichtbautechnologie. Darunter ein Seitenaufprallschutz aus verschiedenen Kunststoffkomponenten, der vor Beschädigungen schützt. (Bildquelle: PSA Peugeot Citroen)

Die richtigen Zahlen sind die besten

Innovationsarbeit nach Maß

Für die Neuentwicklung eines Seitenaufprallschutzes des Citroen C4 Cactus arbeiteten Kunststoffhersteller, Verarbeiter und der Automobilhersteller eng zusammen. Es galt, den optimalen Verabeitungsprozess und das richtige Material mit den geforderten Eigenschaften zu finden. In der Werkstoffentwicklung wurden Aspekte wie Formstabilität, Farbkonsistenz und Schlagzähigkeit genau geprüft und angepasst. Darüber hinaus mussten Anforderungen an den Montageprozess des Bauteils beachtet werden. Neben den technischen Aspekten des Materials, war hier auch die Kooperation der beteiligten Partner sehr wichtig. Die vertrauensvolle und zuverlässige Zusammenarbeit bietet die Grundlage für eine Fortsetzung der Innovationsarbeit. mehr...

24. Oktober 2014 - Fachartikel

Die Kartonetiketten sind leicht 
ablösbar und können so beidseitig mit Werbebotschaften bedruckt werden. (Bildquelle: Müller)

Integrierte Lösungen aus einer Hand

Produktentwicklung von Kunststoffverpackungen

Bei der Entwicklung von neuen Produkten für die Kunststoff-Verpackungsindustrie ist ein explizites Know-how gefragt. Der Schweizer Anbieter von Werkzeugen und Robotern H. Müller-Fabrique de Moules, Conthey, begleitet mit seinem Expertenwissen Spritzgießunternehmen und Markenartikler von der Idee bis zur Umsetzung und bietet im gesamten Entwicklungsprozess die nötigen Dienstleistungen, Werkzeuge und Systeme. Im Rahmen eines Projektes für einen PP-Verpackungshersteller für Molkereiprodukte, konnte gegenüber einem herkömmlichen Becher eine PP-Materialeinsparung von bis zu 50% erreicht werden. Das spart Geld und schont dank der CO2-Bilanz die Umwelt. Diese Einsparungen werden durch eine extrem dünne Becher-Wandstärke von nur 0,22 mm erreicht. mehr...

24. Oktober 2014 - Fachartikel

Eine Kunststoffkappe im Soll-Ist-Vergleich. Die Experten sehen sofort, wo das Werkzeug zu korrigieren ist. (Bildquelle: F&G Hachtel)

Soll-Ist-Vergleiche mindern Werkzeugkorrekturen

Computertomographie in der Qualitätssicherung

Für sehr hohe Anforderungen an die Maßhaltigkeit von Spritzgießteilen im Bereich weniger hundertstel Millimeter werden besonders präzise Formwerkzeuge benötigt. Simulationen erlauben nur Näherungsrechnungen für das besondere Verhalten des Kunststoffs, wie beispielsweise für die Schwindung, die im Werkzeug berücksichtigt werden muss. Bis ein Bauteil die geforderte Serienqualität erfüllt, sind in der Regel mehrere Werkzeugkorrekturen notwendig. Soll-Ist-Vergleiche am gespritzten Probe-Bauteil mit Hilfe der industriellen Computertomographie reduzieren die Korrekturschleifen für das Werkzeug. mehr...

24. Oktober 2014 - Fachartikel

Bildquelle: BASF

Rohstoff-Hersteller

Neues Vorstandsmitglied bei BASF

Der Aufsichtsrat von BASF ernannte Sanjeev Gandhi mit Wirkung zum 1. Dezember 2014 zum Mitglied des Vorstands. Er ist dort für das Asiengeschäft zuständig. Gandhi ersetzt Dr. Andreas Kreimeyer, der im April 2015 in den Ruhestand geht. mehr...

24. Oktober 2014 - News

Expertengespräch Qualitätssicherung

Der Weg ist das Ziel

Das Vermeiden von Ausschuss stärkt die Wettbewerbsfähigkeit und ist eine der wichtigsten Stellgrößen für eine nachhaltige Unternehmensstrategie. Der Plastverarbeiter diskutierte dieses Thema unter dem Motto „Ist eine Null-Fehler-Produktion möglich?“ mit Experten, die ihr Wissen und ihre Erfahrung aus der Perspektive der Maschinenhersteller, Sensorikanbieter und Bildverarbeitungsspezialisten sowie Schulungsanbieter einbrachten. Einig waren sie sich darin, dass die Technik sehr niedrige Fehlerquoten ermöglicht. Konsens herrschte aber auch bei der Feststellung, dass mit der Technik die Qualitätsansprüche steigen. Demzufolge bleibt das Ziel unerreicht, dass eine Maschine ausschließlich Gutteile produziert. Das Ziel aber, alle fehlerhaften Teile durch eine adäquate Qualitätssicherung vor der Auslieferung auszufiltern, lässt sich durchaus erreichen. mehr...

24. Oktober 2014 - Fachartikel

Die neue Technische Fachgruppe PUR-Weichschaum im FSK: Gruppensprecher Manfred Stahl (Eurofoam Deutschland GmbH) und FSK-Vorsitzender Albrecht Manderscheid (CANNON Deutschland GmbH) (erste Reihe 3. u. 4. v. r.).

PUR-Weichschaum

FSK gründet eigene Technische Fachgruppe

Die Spezifikation und Qualitätsmerkmale von Polyurethan-Weichschäumen sollen im Mittelpunkt der neuen Technischen Fachgruppe Polyurethan-Weichschäume im Fachverband Schaumkunststoffe und Polyurethane e.V. (FSK) stehen. mehr...

24. Oktober 2014 - News

Funktionsmierale verändern die Leistungsmerkmale von Werkstoffen und Compounds. Selbst glasfasergefüllte Compounds reagieren mit weniger Schwindung. 
Die Bauteile werden kratzfest und dimensionsstabil.(Bildquelle: Kärntner Montanindustrie)

Doping für Kunststoffe

Funktionsminerale für kratzfeste und verzugsarme Materialien

Funktionelle Mineralen reduzieren nicht nur die Verarbeitungsschwindung, sondern gleichen auch Schwindungsunterschiede in Fließrichtung und quer zur Fließrichtung aus. Da anisotrope Schwindung sehr oft die Ursache für Verzug ist – insbesondere bei Glasfaser-gefüllten Compounds – ist die Kombination mit dem Funktionsmineralen eine Möglichkeit, verzugsarme Bauteile zu erzielen, die die positiven Eigenschaften der Glasfaser im Wesentlichen beibehalten. mehr...

24. Oktober 2014 - Fachartikel

Fachtagung Funktionale Kunststofffolien

High-Tech von der Rolle

Mit einer neuen Fachtagung wollen drei Institute der Fraunhofer-Gesellschaft am 3. und 4. Dezember 2014 in Aachen erstmals über Technologien zur kombinierten chemischen, optischen und elektrischen Funktionalisierung von Polymerfolien im Rolle-zu-Rolle-Verfahren informieren. mehr...

24. Oktober 2014 - News

Seitenansicht des bionischen Ventilators. (Bildquelle: Ziehl-Abegg)

Bio Polymer unterstützt Bionik

Zusammenspiel von Design und Werkstoff

Die Bionik dient immer mehr Unternehmen als Konstruktionsvorbild. Ein Unternehmen aus dem Bereich der Lüftungstechnik hat die Erkenntnisse konsequent in der Formgestaltung ihrer neuen Ventilatorgeneration eingebracht. Als Werkstoff kam ein Compound zum Einsatz, das die gängige Definition eines Biokunststoffs erfüllt, aber nicht biologisch abbaubar ist. Doch es ergeben sich bei Verwendung dieses Werkstoffes für die neuen Ventilatoren einige Vorteile. Das Bauteilgewicht reduziert sich bis zu 6 Prozent. Zudem hat Feuchte einen geringeren Einfluss auf die mechanischen Eigenschaften und man erreicht eine höhere Maßkonstanz. Zu guter Letzt hat man eine CO2-Ersparnis bezogen auf den Anteil des Polyamid von bis zu 60 Prozent. mehr...

24. Oktober 2014 - Fachartikel

Wind, Wetter, Zweckentfremdung: Verteilerkästen müssen in ihrem oft jahrzehntlangen Leben viel aushalten. Schon seit über 50 Jahren werden sie daher aus hochfesten, korrosionsbeständigen Duroplast-Verbundwerkstoffen gefertigt. (Bildquelle: elle: Michael Lorenzet - pixelio.de)

Ein Klassiker in neuen Rollen

Moderne Duroplaste für neue Anwendungsbereiche

Aus Verbundwerkstoffen mit Duroplasten wie Sheet Moulding Compounds (SMC) und Bulk Moulding Compounds (BMC) wurden schon in den 1960er Jahren beispielsweise Stromverteilerkästen gefertigt. Die Werkstoffeigenschaften lassen sich leicht über die Rezepturen beeinflussen. Eine hohe mechanische Stabilität und Korrosionsbeständigkeit zeichnet die Duroplaste aus. Temperaturstabilität und Feuerfestigkeit machen die Werkstoffe interessant für die Automobil- und Elektronikanwendungen. Sie lassen sich leicht verarbeiten und ihre Fließfähigkeit erleichert das zuverlässige Füllen der Werkzeuge bis in die äußersten Kavitäten. Die geringe Schwindung vermindert zudem den Nachbearbeitungsaufwand. mehr...

24. Oktober 2014 - Fachartikel

Das Unternehmen Tesa hat ihren Sitz in Renens, Schweiz. Es produziert und vertreibt heute fast 5.000 Messgeräte und Systeme. Darunter den Messschieber Twin-CAL IP67, dessen Gehäuse mit TPE gefertigt wird. (Bildquelle: Kraiburg TPE)

Robustes TPE für präzise Messungen

Ein digitaler Messschieber mit IP67

Der digitale Messschieber des Schweizer Messproduktspezialisten Tesa, Twin-CAL IP67, wird künftig mit TPE gefertigt. Der Werkstoff bildet ein Gehäuse um die digitale Anzeige und schützt die Elektronik vor Staub, Öl, Fett und Reinigungsmitteln. mehr...

24. Oktober 2014 - Fachartikel

Der heimkompostierbare Kunststoff aus Milchprotein mit elastomeren, thermoplastischen oder duroplastischen Eigenschaften kann mit den üblichen Verfahren bei relativ niedrigen Temperaturen verarbeitet werden. (Bildquelle: Qmilch)

Biokunststoff aus Milchprotein

Elastisch wie Gummi und heimkompostierbar

Ein kompostierbarer Biokunststoff, der aus dem Milchprotein Casein hergestellt wird, ist variabel vernetzbar. Das heißt er kann elastomere, thermoplastische oder duroplastische Eigenschaften haben. Der Werkstoff ist chemisch beständig, bei niedrigen Temperaturen energieeffizent zu verarbeiten, einfärbbar, antibakteriell und selbstlöschend. Daher ist er für Produkte aus vielen – auch technischen – Anwendungen einsetzbar. mehr...

23. Oktober 2014 - Fachartikel

Marco Jansen, 
Braskem Europe, Frankfurt (Bildquelle: Braskem Europe)

Es geht auch ohne Erdöl

Interview mit Marco Jansen, Braskem Europe

Der brasilianische Chemiekonzern Braskem ist das erste Unternehmen das auf einer Anlage im großen Maßstab BIO- PE zu produzieren begann. Dieses Produkt wird auf Basis von Zuckerrohr hergestellt. Das Produkt verhält sich wie normales HDPE wird jedoch aus erneuerbaren Quellen gewonnen. In 2014 will das Unternehmen beginnen auch BIO-PP auf derselben Rohstoffbasis zu produzieren. Über Nachhaltigkeit, Zielmärkte und globale Unternehmens-Präsenz, hat sich die Redaktion des Plastverarbeiter mit Geschäftsführer Marco Jansen unterhalten. mehr...

23. Oktober 2014 - Fachartikel