Mehr als 20 Einrichtungen und Verbände aus Wissenschaft und Wirtschaft haben sich auf ein Positionspapier zur Bedeutung des ganzheitlichen Life Cycle Engineerings (LCE) für zukünftige Leichtbaulösungen verständigt. Verfasst wurde das Papier vom Runden Tisch „Life Cycle Assessment (LCA)“ unter der Federführung der Plattform Forel, dem Forschungs- und Technologiezentrum für ressourceneffiziente Leichtbaustrukturen der Elektromobilität in Dresden. mehr...

Produktentwicklung

Datenbank Schwingfestigkeitskennwerte

Digitalisierte Schwingfestigkeitskennwerte sparen Entwicklungszeit

Angesichts immer kürzerer Entwicklungszyklen gewinnen Materialdatenbanken an Bedeutung. Auf dem Gebiet der Schwingfestigkeitscharakterisierung von Kunststoffen hat sich das Fraunhofer-Institut für Betriebsfestigkeit und Systemzuverlässigkeit LBF, Darmstadt, eine profunde Expertise erarbeitet und inzwischen über 6.000 geprüfte thermoplastische Proben in einer Datenbank gespeichert. mehr...

18. September 2018 - Produktbericht

Nadelfreies Injektionssystem, entwickelt von der QS Medical Technology (Bildquelle: Covestro)

Polycarbonat in der Medizintechnik

QS Medical Technology entwickelt nadelfreie Insulin-Injektion

Das Unternehmen QS Medical Technology (QS), Peking, hat eine neue Technologie zur nadelfreien Injektion von Insulin entwickelt. Der Nadelstich entfällt, denn das Medikament wird unter hohem Druck unter die Hautoberfläche gepumpt. Hergestellt wird der Injektor aus einem Polycarbonat. mehr...

11. September 2018 - News

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Funktionsprinzip (li.) und Ergebnisse von Winwerth Formcorrect: a) Abweichung der mit dem Computertomograph Tomoscope gewonnenen Messdaten zum Werkstück-CAD-Modell, b) am Werkstück-CAD-Modell gespiegelte Abweichungen, c) automatisch bestimmte Stützstellen zur Berechnung der korrigierten Fläche, d) Abweichungen der korrigierten Fläche zum originalen Werkstück-CAD-Modell, diese entspricht den hieraus ermittelten Korrekturen am Werkzeug, e) verbleibende Abweichungen nach Korrektur Werkzeug-CAD-Modell, Werkzeugänderung und erneuter Fertigung (Bildquelle: Werth Messtechnik)

Manuelle Neuerstellung nicht mehr notwendig

Automatische Geometrie-Korrektur von CAD-Modellen für Spritzgießwerkzeuge

Bislang werden Geometrie-Korrekturen an Spritzgießwerkzeugen weitgehend manuell und aufwendig durchgeführt. Dazu wird die Abweichung zwischen Soll und Ist durch Messen eines Testwerkstücks bestimmt. Mit einer neuen Funktion in der Mess-Software lässt sich jetzt praktisch automatisch ein korrigiertes CAD-Modell erzeugen, das die gemessenen Fertigungsabweichungen kompensiert. Die Software benötigt oft nur eine Korrekturschleife, sodass die Werkzeugkorrektur wesentlich schneller geht. mehr...

10. September 2018 - Fachartikel

Der erste fertige, selbst produzierte Kunststoff: Die weißen Punkte rühren vom eingearbeiteten Titandioxid. (Bildquelle: FH Münster/Pressestelle)

Titandioxid als Zersetzungskatalysator

FH Münster forscht an Zersetzung von Kunststoff durch Meer-Wasser

Laut Plastics Europe wurden im Jahr 2016 335 Millionen Tonnen Kunststoff weltweit produziert - Tendenz steigend. Rund 40 Prozent davon sind Verpackungsmaterialien, die immer wieder in der Umwelt vergessen oder durch Schiffe auf den Weltmeere unerlaubt ausgebracht werden. Die Bilder von Müllinseln und -bergen mitten im Ozean haben alle vor dem geistigen Auge. mehr...

4. September 2018 - News

ILK 3

Leichtbau mit Hybrid-Verbund-Strukturen

Im Verbund hohen Belastungen standhalten

Das Institut für Leichtbau und Kunststofftechnik (ILK) der Technischen Universität Dresden hat gemeinsam mit dem Kunststoff-Zentrum SKZ ein neues Forschungsvorhaben über Verbund-Strukturen gestartet. Ziel des Vorhabens ist, die Verbund-Haftung in der Grenzschicht zwischen angespritzten Verstärkungsstrukturen und dem eingelegten textilen Halbzeug umfassend zu analysieren sowie die wesentlichen Einflussgrößen auf die Verbindungsfestigkeit herauszuarbeiten. mehr...

31. August 2018 - News

Die Grönoplast-Einschichtlacke ermöglichen wetterbeständige Beschichtungen mit langer Dauerbeständigkeit bei UV-Einstrahlung. Hier bei einem Fassaden-Mauerteil aus PP. (Bildquelle: Grönenbacher Lackfabrik)

Oberflächentechnik

Grönenbacher Lackfabrik entwickelt Lack-System für PP-Direktlackierung

Der Grönenbacher Lackfabrik mit Sitz in Bad Grönenbach ist es gelungen, ein- und zweikomponentige Lack-Beschichtungen zu entwickeln, die mit einer Polypropylenoberfläche eine gute Verbindung eingehen. Neu ist, dass die Systeme ohne Vorbehandlung der unpolaren PP-Oberfläche auskommen und direkt aufgetragen werden können. mehr...

31. August 2018 - News

Ab 1. Januar 2019 entscheidet die ZSVR, ob eine Verpackung systembeteiligungspflichtig ist. (Bildquelle: ZSVR)

Verpackungen

Systembeteiligungspflicht: ZSVR beendet das ‚Wegdefinieren‘ von Verpackungen

In Zukunft ist es möglich, die Systembeteiligungspflicht von Verpackungen eindeutig und rechtssicher zu bestimmen: Die Zentrale Stelle Verpackungsregister (ZSVR) in Osnabrück hat einen Katalog erarbeitet, der für den weitaus größten Teil der Verpackungen eine klare Zuordnung zu den Pflichten vornimmt. mehr...

15. August 2018 - News

Fraunhofer LBF_Vorschaubild

Spritzguss-Simulation

Faserorientierung in Spritzguss-Formteilen vor Prototyp-Herstellung berechnen

Das Fraunhofer-Institut für Betriebsfestigkeit und Systemzuverlässigkeit LBF in Darmstadt hat im Zuge eines IGF-Vorhabens ein Verfahren entwickelt, um die Faserorientierung von kurzglasfaserverstärkten Spritzguss-Formteilen schon in einer Phase zu berücksichtigen, in der noch keine Bauteile wie etwa Prototypen vorliegen. Das phänomenologische Berechnungskonzept schließt eine große Lücke in der Auslegungskette solcher Formteile. mehr...

14. August 2018 - News

Eine hochgenaue Abformung von stark strukturierten Oberflächen beim Spritzgießen erreichen – das ist das Ziel des gemeinsamen Forschungsprojekts des Reichle Technologiezentrums, der 2R Kunststofftechnik und des Instituts für Kunststofftechnik (IKT) der Universität Stuttgart. (Bildquelle: IKT der Universität Stuttgart)

Forschungsprojekt

Stark strukturierte Oberflächen beim Spritzgießen hochgenau abformen

In einem gemeinsamen Projekt forschen Reichle Technologiezentrum in Bissingen an der Teck, 2R Kunststofftechnik in Schweitenkirchen und das Institut für Kunststofftechnik (IKT) der Universität Stuttgart an der hochgenauen Abformung von stark strukturierten Werkzeugoberflächen beim Spritzgießen. mehr...

10. August 2018 - News

Die PEEK-AM-Filamente werden das erste Polyetheretherketon-Polymer sein, das in der Simulationssoftware berechnet wird.  (Bildquelle: E-Xstream Engineering)

Keta Spire, Digimat

Simulationslösungen für 3D-gedruckte PEEK-Polymer-Hochleistungselemente

Das PEEK-AM-Filament Keta Spire von Solvay, Alpharetta, USA, wurde jetzt als erstes Polyetheretherketon-Polymer in die Simulationssoftware Digimat von E-Xstream Engineering aufgenommen. Als Teil der neuesten Ausgabe der Software-Version 2018.1 wird es Designern und Ingenieuren jetzt ermöglicht, im Rahmen der generativen Fertigungsverfahren, beispielsweise bei Schmelzschichtverfahren, Verwerfungen und Restspannungen von 3D-Druckteilen aus dem PEEK präzise zu berechnen. mehr...

7. August 2018 - Produktbericht

Agnes Bußmann (m.) nahm den Arburg-Preis für die beste Masterarbeit 2018 von der Preiskoordinatorin Prof. Birgit Vogel-Heuser und Arburg-Ausbildungsleiter Michael Vieth entgegen. (Bildquelle: Arburg / Andreas Zitt)

Arburg-Absolventenpreise

Ein Elastomer ahmt Knorpelgewebe nach

Zwei Absolventen der Technischen Universität München (TUM) erhielten für ihre herausragenden Forschungsarbeiten je einem Preis von dem Maschinenbauer Arburg aus Loßburg. Einer der Preise wurde für eine Masterarbeit vergeben, bei der die Zusammensetzung eines synthetischen und transparenten Elastomer-Materials variiert wurde, um die mechanischen und reibungstechnischen Eigenschaften von Gelenkknorpel nachzuahmen. mehr...

2. August 2018 - News

Die Führungsmannschaft des pro-K Industrieverbands Halbzeuge und Konsumprodukte aus Kunststoff (v.l.n.r): der stellvertretende Vorsitzender Hendrik Johannink, der Vorsitzende Klaus-Uwe Reiß, der stellvertretende Vorsitzender Dirk E.O. Westerheide und der Hauptgeschäftsführer Ralf Olsen. (Bildquelle: pro-K Industrieverband Halbzeuge und Konsumprodukte aus Kunststoff)

Vorstandswahlen

Industrieverband pro-K bestätigt Klaus-Uwe Reiß als Vorstandsvorsitzenden

Der pro-K Industrieverband Halbzeuge und Konsumprodukte aus Kunststoff in Frankfurt/Main hat den bisherigen Vorstandsvorsitzenden Klaus-Uwe Reiß einstimmig in seinem Amt bestätigt. Die Wahl fand bereits Ende Juni statt, der Verband teilte dies jedoch erst jetzt mit. mehr...

1. August 2018 - News

Der Laser wurde in die bestehende Anlagentechnik integriert. (Bildquelle: IKV)

Lightflex

Laserscanner flexibilisiert Herstellprozess von FVK-Prototypen

Komplexe, funktionalisierte Bauteile auf Basis faserverstärkter thermoplastischer Kunststoffe lassen sich heute schon mit integrierten Fertigungsverfahren in kurzen Zykluszeiten herstellen. Jedoch gelingt die wirtschaftliche Fertigung von Prototypen oder Kleinserien aufgrund der hohen Werkzeugkosten bisher nicht. Deshalb entwickelt das Institut für Kunststoffverarbeitung an der RWTH Aachen gemeinsam mit Projektpartnern im Rahmen des BMBF‑Verbundprojekts Lightflex ein neuartiges, photonikbasiertes Fertigungsverfahren zur Steigerung der Flexibilität und geometrischen Komplexität für die Prototypen- und Kleinserienfertigung.  mehr...

27. Juli 2018 - Produktbericht

Gruppenfoto bei der Wirtschaftsministerkonferenz am 27. und 28. Juni 2018 am Bostalsee im Saarland. (Bildquelle: MWAEV Saarland, Iris Maurer)

MDR Medical Device Regulation

Medizinprodukteverordnung: Übergangsfristen sollen verlängert werden

Die beiden Fachverbände IVAM Fachverband für Mikrotechnik in Dortmund und Microtec Südwest in Freiburg begrüßen die Initiative der Wirtschaftsministerkonferenz Ende Juni 2018, bei der 2017 in Kraft getretenen Medizinprodukteverodnung (MDR) der Europäischen Union auf eine Verlängerung der Übergangsfristen hinzuwirken sowie geeignete Unterstützungsmöglichkeiten für den besseren Zugang zur klinischen Erprobung neuer innovativer Medizinprodukte vor allem für KMU in der Medizintechnik zu schaffen. mehr...

26. Juli 2018 - News

Die Entwicklungsabteilung von Riegler nutzt die selbst gedruckten Prototypen, vor allem wenn es um komplexe Systemkomponenten geht – hier ein 3D-gedruckter Kassettendeckel in grauem Kunstharz bei einer Auflösung von 25 Mikron. (Bildquelle: Formlabs)

Produktentwicklung / Spritzgießen

Interner 3D-Druck beschleunigt Entwicklung und Konstruktion

Als Systemlieferant für medizintechnische Systeme übernimmt der Kunststoffverarbeiter Riegler die Entwicklung und Herstellung von medizintechnischen Baugruppen. Bis vor kurzem beauftragte das Unternehmen externe Dienstleister mit der Herstellung der dafür benötigten Prototypen. Jetzt hat sich der Kunststoffverarbeiter eigene 3D-Drucker angeschafft. Dadurch konnte er die Produktentwicklung stark beschleunigen und verbessern. Eine weitere positive Auswirkung ist: Die gedruckten Prototypen geben den Produktentwicklern wie auch den Kunden mehr Sicherheit bei den Entscheidungen. mehr...

20. Juli 2018 - Fachartikel

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