Neuartige Materialien steigern Komfort und Reichweite von Elektrofahrzeugen

Hitzefrei im Elektromobil

Cool ankommen: Wie sich mit geschicktem Thermomanagement nicht nur die Temperatur im Fahrzeug, sondern auch die Reichweite von Elektromobilen positiv beeinflussen lässt, haben Wissenschaftler im Rahmen des EU-Forschungsprojektes Optemus gezeigt. Im Zentrum steht ein Kompositmaterial, das bei konstanter Sonneneinstrahlung die Oberflächentemperatur am Armaturenbrett eines Elektrofahrzeugs deutlich senkt. Die Forscher erzielten dabei eine Temperaturreduzierung um 46 Prozent. Darüber hinaus spart die neuartige Struktur die Energie ein, die für den Betrieb der Klimaanlage nötig ist. Das kommt der Reichweite des Fahrzeugs zugute. mehr...

Produktentwicklung

Für das Forschungsprojekt werden die lokale Defektresonanz als auch  der nichtlineare Ultraschall vom Herstellungsprozess bis zum „End-of-Life“ für die Charakterisierung der Qualität von Klebverbindung validiert. (Bildquelle: IKT)

Forschungsprojekt Active

Akustische Verfahren zur Charakterisierung von Klebverbindungen

Durch Mischbauweisen aus Metall und Faserkunststoffverbunden werden der Produktentwicklung neue Möglichkeiten im Leichtbau eröffnet. Hierbei sind angepasste Fügeverfahren essentiell. mehr...

15. Januar 2021 - Produktbericht

Ergebnis der bis 31. März 2022 laufenden Arbeiten sollen Kenntnisse sein, die durch eine Inline-Erfassung und Anpassung der 3D-Druckparameter, Modifizierung der Fertigungstechnologien und simulative Prozessbegleitung die additive Fertigung von deutlich hochwertigeren Kunststoffbauteilen aus teilkristallinen Polymeren ermöglichen, die mechanisch hochbelastbar sind und eine hohe Geometrietreue aufweisen. (Bildquelle: IMWS)

Forschungsprojekt

Verbesserter 3D-Druck mit teilkristallinen Polymeren

Eine wichtige Werkstoffklasse zur additiven Fertigung sind teilkristalline Polymere. Bei der Herstellung anspruchsvoller Kunststoffbauteile aus diesen Materialien gibt es aber noch viele Einschränkungen. Ein Forschungskonsortium aus dem Fraunhofer-Institut für Mikrostruktur von Werkstoffen und Systemen IMWS, der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg und der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg möchte additiv gefertigten Kunststoffbauteilen den Weg in neue Anwendungsfelder bahnen. mehr...

11. Januar 2021 - Produktbericht

Die synthetisierten Formgedächtnispolymere werden auf speziellen Reaktivschäumanlagen verarbeitet. (Bildquelle: Fraunhofer IAP)

Programmierbarer Dämmstoff

Dämmstoffe mit programmierbarem Materialverhalten

In Industrieländern verbringen Menschen durchschnittlich mehr als 80 Prozent ihrer Zeit in klimatisierten Arbeits-, Aufenthalts- und Lebensräumen. Ist der Raum schlecht gedämmt, wird er sehr warm oder sehr kalt. Für dieses Problem stellen Dämmstoffe eine wichtige technologische und zudem umweltfreundlichere Lösung dar. Neue Potenziale können zukünftig mit Dämmstoffen, die über programmierbare Eigenschaftsprofile verfügen, erschlossen werden.  mehr...

15. Dezember 2020 - Produktbericht

Um die Zuverlässigkeit additiv gefertigter Bauteile besser steuern zu können, hat das Institut ein Laboratorium eingerichtet. (Bildquelle: Foto: Fraunhofer LBF, Raapke)

AM Fatigue Labs

Additive Fertigung: Laboratorium simuliert Beanspruchungen von Bauteilen realitätsnah

Die additive Fertigung stößt derzeit in vielen Bereichen des Maschinen-, Anlagen- und Fahrzeugbaus auf ein stetig wachsendes Interesse. Um die Zuverlässigkeit derartig gefertigter Bauteile besser steuern zu können, hat das Fraunhofer-Institut für Betriebsfestigkeit und Systemzuverlässigkeit LBF, Darmstadt, mit den AM Fatigue Labs ein neues Laboratorium eingerichtet. Darin werden Methoden entwickelt, die Beanspruchungen für additiv gefertigte Bauteile simulieren, die wiederum als Grundlage für Bemessungsempfehlungen dienen. mehr...

11. Dezember 2020 - Produktbericht

Experimentell bestimmter Wandgleiteffekt (Bildquelle: Göttfert, Kerschbaumer et.al., IRC 2009)

Kautschukspritzgießen

Gezieltes Auslegen im Kautschukspritzgießen

Das Institut für Kunststofftechnik der Universität Stuttgart forscht gemeinsam mit dem Fraunhofer LBF, Darsmtadt, an der Entwicklung einer neuartigen, thermisch und rheologisch optimierten Prozessführung im Kautschukspritzgießen. Das Ziel des Projekts ist es, die Zykluszeiten beim Kautschukspritzgießen unter Einsatz eines Kaltkanals mit Hilfe eines neuartigen Ansatzes signifikant zu reduzieren. mehr...

8. Dezember 2020 - Produktbericht

Lichtmikroskopische Aufnahme eines hochgefüllten Kunststoffs mit Kupferpartikeln  (Bildquelle: IKT)

Modell

Vorhersage des Fließverhaltens hochgefüllter Kunststoffe

Bei Zusatzstoffen verschiedenster Geometrie, Zusatzmenge und Art zeigt sich immer wieder das gleiche Phänomen der Fließhemmung bei kleinen Schergeschwindigkeiten. Es scheint, dass sich ab einem Schwellenwert der Füllstoffkonzentration im langsamen Fließzustand eine Struktur der Zusatzstoffpartikel, ein sogenanntes Partikelnetzwerk, einstellt. mehr...

1. Dezember 2020 - Produktbericht

Alucoat – Aluminiumbeschichtete Basaltfasern als Multifilamentgarn, Gewebe und Vlies. Bild: Amac)

Produkteinführung

Amac und Fibre Coat kooperieren

Die beiden Aachener Unternehmen Amac und Fibre Coat arbeiten seit dem 1. November 2020 zusammen. Fibre Coat ist ein Start-up und Spin-off der RWTH Aachen, das multifilamentbeschichtete Garne, Gewebe und Verbundwerkstoffe auf der Basis von Glas- oder Basaltfasern entwickelt. Amac berät Firmen im Bereich Leichtbau. mehr...

23. November 2020 - News

3D-Druck-Prüfkörper, die am IPF mit AKF hergestellt wurden. (Bild: IPF)

EU-Projekt Multimat³

Materialien und Anwendungen für den 3D-Druck erforschen

Im Projekt MultiMat³ arbeiten deutsche und südafrikanische Forschungseinrichtungen und Industrieunternehmen im Rahmen des M-era.Net-Programms der Europäischen Union zusammen. Gemeinsam werden optimierte und neue Materialien für den Einsatz in Technologien der additiven Fertigung entwickelt. mehr...

21. November 2020 - News

Die Methode gibt eine Antwort auf die Frage, wie gut sich eine Kunststoffverpackung für das Recycling eignet. (Bildquelle: iStock.com/FabrikaCr)

Recy-Class-Methode

Europäischer Standard für die Bewertung der Recyclingfähigkeit von Kunststoffverpackungen

Hersteller und Inverkehrbringer von Kunststoffverpackungen können jetzt über Recy Class, Woluwe-Saint-Pierre, Belgium, einen Bewertungsstandard zur Recyclingfähigkeit nutzen, der aus Sicht der europäischen Kunststoffverwerter entwickelt wurde. Plastship, Waldems, als Zertifizierungsstelle bewertet und zertifiziert die Recyclingfähigkeit von Kunststoffverpackungen auf Basis der Recy-Class-Methode und unterstützt Marken und Hersteller beim Design kreislauffähiger Verpackungslösungen. mehr...

20. November 2020 - Produktbericht

Die Organosandwich-Technologie ermöglicht die effiziente Fertigung von leichten Bauteilen in Sandwichbauweise. (Bildquelle: Fraunhofer IMWS)

Organosandwich

Sandwich-Leichtbaustrukturen mit hoher Oberflächengüte

Faserverbundkunststoffe und die Sandwichbauweise sind als Leichtbau-Technologien etabliert und ermöglichen enorme Gewichtseinsparungen bei der Umsetzung von hochbelastbaren Strukturbauteilen. Was diesen Bauteilen bisher für eine breite Anwendung fehlt, sind glatte, optisch ansprechende Oberflächen. In einem gemeinsamen Projekt entwickeln die Firmen Elring Klinger, Daimler Truck, Therm Hex Waben, Edevis und das Fraunhofer-Institut für Mikrostruktur von Werkstoffen und Systemen IMWS, Halle, dafür Lösungen und zugleich die passenden Verfahren für Fertigung und Qualitätsprüfung. mehr...

18. November 2020 - Produktbericht

Der in einem Gemeinschaftsprojekt zusammen mit dem KIT und dem Fraunhofer ICT entstandene direktgekühlte Elektromotor mit integralem Leichtbaugehäuse, kurz Demil, überzeugte die Juroren des AVK Innovationspreises. Platz 1 in der Kategorie »Produkt und Anwendung«. (Bildquelle: Fraunhofer ICT)

Innovationspreise

AVK verleiht Preise erstmals virtuell

Die AVK - Industrievereinigung Verstärkte Kunststoffe hat erneut die Innovationspreise vergeben. Innovative und vor allem auch nachhaltige Innovationen aus den drei Kategorien „Produkte und Anwendungen“, „Prozesse und Verfahren“ sowie „Forschung und Wissenschaft“ wurden dabei von der Experten-Jury ausgezeichnet. mehr...

16. November 2020 - News

Schematische Messanordnung des LUS-Messkopfes an einer Extrusionsanlage zur Messung der wichtigsten Kenngrößen von Polymer-Schäumen. (Bildquelle: SKZ)

Demonstrator

Luftultraschall zur Prozess- und Qualitätsüberwachung in der Polymerschaumextrusion

Das Forschungszentrum Ultraschall, Halle, und das Kunststoff-Zentrum SKZ, Würzburg, kooperieren in einem gemeinsamen Forschungsprojekt zur zerstörungsfreien Prüfung von Polymerschäumen. Großer Wert wird bei diesem Vorhaben auf eine prozessnahe Überwachung der wichtigsten Kenngrößen von Polymerschäumen gelegt. Ziel dieses Forschungsprojekts ist die Weiterentwicklung eines Demonstrators basierend auf luftgekoppeltem Ultraschall (LUS) zur kontinuierlichen Prozessüberwachung in der Polymerschaumproduktion. mehr...

13. November 2020 - Produktbericht

Über die neuen Möglichkeiten für Forschung und Entwicklung durch das neues Prüfinstitut „Institute for Surface and Product Analysis“, kurz ISPA freuen sich (v.l.n.r.) Dr. rer. nat Thomas Hochrein (SKZ), Prof. Dr.-Ing. Wolfgang P. Weinhold (Innowep), Prof. Dr.-Ing. Martin Bastian (SKZ). (Bildquelle: SKZ)

SKZ und Innowep

Prüfinstitut für Oberflächen und Produkte gegründet

Innowep und das Kunststoff-Zentrum SKZ, beide in Würzburg ansässig, unterzeichneten eine Kooperationsvereinbarung, die die Grundlage für das Prüfinstitut „Institute for Surface and Product Analysis“, kurz ISPA, darstellt. Damit werden die Kompetenzen beider Parteien seit Juni diesen Jahres am SKZ gebündelt. mehr...

11. November 2020 - News

Lasergesinterter Zugstäbe aus Polyamid: unbehandelt (unten), geglättet (mittig) und lackiert (oben). (Bildquelle: SKZ)

Forschungsvorhaben

Neues Forschungsvorhaben zu den mechanischen Eigenschaften lasergesinterter Kunststoffbauteile

Das Lasersintern etabliert sich zusehends als Produktionsverfahren zur additiven Fertigung funktioneller Serienbauteile aus Kunststoff. Hinsichtlich der Bauteildimensionierung stehen die Festigkeit und Zähigkeit einschließlich der Kerb- und Schlagempfindlichkeit in der Regel im Fokus. Inwieweit diese durch die gängigen Nachbehandlungen verändert werden, ist bislang nicht systematisch untersucht. Am Kunststoff-Zentrum SKZ, Würzburg, wird erforscht, wie sich die Nachbehandlung auf die mechanischen Eigenschaften auswirkt. mehr...

6. November 2020 - Produktbericht

Am 22. Oktober 2020 startet ein internationales Industriekonsortium ein gemeinsames Projekt zur Entwicklung eines Multimaterial-Batteriegehäuses. (Bildquelle: AZL)

Leichtbau

Multimaterial-Batteriegehäuse für die Elektromobilität

Auf dem Markt existiert bereits eine Vielzahl verschiedener Batteriegehäuse für elektrische Fahrzeugen mit sehr unterschiedlichen Komponentenkonzepten. Die meist aus Aluminium und Stahl gefertigten Gehäuse können jedoch nicht für jede der Anforderungen die optimale Lösung bieten. Ein aus dem AZL-Partnership entstandenes Projekt verfolgt stattdessen einen Multimaterialansatz. mehr...

2. November 2020 - Produktbericht