Verschlusskappen fallen aus einem Spritzgießwerkzeug

Alpla plant in den kommenden Jahren die Produktionskapazität im Spritzgießen weiter auszubauen. (Bild: Alpla)

Der Rekordumsatz spiegelt neben der Wachstumsstrategie des Unternehmens die deutlich erhöhten Kosten für Energie, Material, Personal und Transport wider. Neu eröffnete Standorte, Zukäufe und Expansionen sorgten für mehr als 1.000 zusätzliche Mitarbeiter beziehungsweise Mitarbeiterinnen. Die Anzahl der Werke erhöhte sich von 177 auf 190.

„Hohe Kosten, veränderte Nachfrage und das sich wandelnde Konsumverhalten werden die Verpackungsbranche noch lange beschäftigen. Wir realisieren mit Effizienz, Innovationskraft und Recyclingexpertise auch in Krisenzeiten sichere, leistbare und nachhaltige Lösungen aus Kunststoff“, sagt Alpla CEO Philipp Lehner.

Kunststoffrecycling: Der große Überblick

Mann mit Kreislaufsymbol auf dem T-Shirt
(Bild: Bits and Splits - stock.adobe.com)

Sie wollen alles zum Thema Kunststoffrecycling wissen? Klar ist, Nachhaltigkeit hört nicht beim eigentlichen Produkt auf: Es gilt Produkte entsprechend ihrer Materialausprägung wiederzuverwerten und Kreisläufe zu schließen. Doch welche Verfahren beim Recycling von Kunststoffen sind überhaupt im Einsatz? Gibt es Grenzen bei der Wiederverwertung? Und was ist eigentlich Down- und Upcycling? Alles was man dazu wissen sollte, erfahren Sie hier.

In welchen Bereichen Alpla investiert und wachsen möchte

Alpla CEO Philipp Lehner mit Mikrofon vor einer Leinwand
CEO Philipp Lehner will mit Alpla weiter wachsen und dabei auch die Kreislaufwirtschaft international stärken. (Bild: Alpla)

Das Unternehmenswachstum soll langfristig jährlich vier bis fünf Prozent betragen. Dazu plant das Unternehmen neben Kapazitätserweiterungen im Kerngeschäft strategische Investitionen im Bereich Spritzgießen, verstärktes Engagement im Pharmabereich (erst im vergangenen Jahr wurde etwa das polnische Unternehmen Apon, das sich auf Kunststoffverpackungen für die Pharmaindustrie spezialisiert hat, übernommen) sowie den Ausbau der weltweiten Kreislaufwirtschaft. Parallel dazu erfolgt werden alternative, biobasierte und biologisch abbaubare Materialien erforscht.

Im Fokus stehen vor allem die Wachstumsmärkte Afrika, Mittlerer Osten, Asien und Nordamerika. Beim Recycling investiert der österreichische Verpackungshersteller seit 2021 jährlich über 50 Mio. Euro in Kapazitätserweiterungen und Technologieentwicklung. So wurde beispielsweise verkündet, neue Lösungen im Bereich Nachhaltigkeit und Recycling für den asiatischen Raum zu entwickeln. Mehr recyclingfähige und zugleich preiswerte Verpackungen erfordern geschlossene Kreisläufe und ausreichend Material. Bis 2026 ist die Verdoppelung der Jahresproduktion an Recyclingmaterial aus eigenen Werken geplant. Unter anderem wurde zusammen mit PTT Global Chemical Thailands größtes Kunststoff-Recyclingwerk realisiert, mit einer Jahresproduktion von 45.000 t an recyceltem PET und HDPE. Das Realisieren und Optimieren von lokalen Sammelsystemen steht zudem auf der globalen Landkarte weiter im Fokus.

Quelle: Alpla

Nachhaltige Verpackungen: der große Überblick

Grafik von Lebensmitteln im Supermarktregal
(Bild: sabelskaya - stock.adobe.com)

Sie wollen alles zum Thema nachhaltige Verpackungen wissen? Klar ist, dass der Bedarf an nachhaltigen Verpackungen in den kommenden Jahren stark steigen wird. Aber das Thema ist komplex: Wann gilt denn überhaupt eine Verpackung als nachhaltig und welche Kriterien müssen dabei künftig erfüllt sein? Alles was man dazu wissen sollte, erfahren Sie hier.

 

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Alpla-Werke Alwin Lehner GmbH & Co. KG

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