Gruppe von Menschen in der Natur in Mexiko

Das Recyclingwerk soll im mexikanischen Planeta entstehen und die Kreislaufwirtschaft im Südosten Mexikos fördern. (Bild: Alpla)

In die geplante Anlage in der mexikanischen Gemeinde Cunduacán im Bundesstaat Tabasco haben die Joint-Venture-Partner 60 Mio. US-Dollar investiert. Das Recyclingwerk Planta Nueva Ecología de Tabasco, kurz Planeta, wird das Dritte von Alpla in Mexiko sein und etwa 20.000 direkte und indirekte Arbeitsplätze schaffen.

Aufgrund der Lage in der Region wird das Werk voraussichtlich zu einem wichtigen Entwicklungs-Knotenpunkt, indem es insgesamt 18 Sammelstellen für feste Abfälle in Süd- und Südost-Mexiko miteinbezieht. Im letzten Jahr hatte Alpla bereits in der mexikanischen Stadt Toluca ein Werk für HDPE-Kunststoff-Recycling eröffnet.

Kunststoffverpackungen sollen noch nachhaltiger werden

Der Alpla-CEO Philipp Lehner fasst das Projekt wie folgt zusammen: „Die große Herausforderung ist heute der Umgang mit den Materialien nach der Verbrauchsphase. Wir investieren derzeit weltweit in Systeme, um Kunststoffverpackungen einen Wert zu geben, denn dann werden sie gesammelt und recycelt. Mit starken Partnern wie Coca-Cola Femsa an unserer Seite sind wir in der Lage, die notwendige Infrastruktur aufzubauen und den Flaschenkreislauf in so vielen Regionen wie möglich zu schließen.“

Carlos Torres Ballesteros, Alpla Managing Director Mexico, Central America and the Caribbean, ergänzt: „Dieses neue Werk für PET in Lebensmittelqualität wird die insgesamt dritte Recyclinganlage von Alpla in Mexiko sein, was uns zur Speerspitze auf nationaler Ebene und zu einer Benchmark im Recycling weltweit macht. Im Rahmen unserer Verpflichtung zur Nachhaltigkeit investiert Alpla zwischen 2021 und 2025 mehr als 50 Millionen Euro in die Erweiterung seiner globalen Recyclingkapazitäten.“

Unterstützung für Initiativen zur Förderung des Kreislaufgedankens

Die Joint-Venture-Partner sind 2018 dem „New Plastics Economy Global Commitment“ beigetreten, einer Initiative der Ellen MacArthur Foundation in Zusammenarbeit mit dem Umweltprogramm der Vereinten Nationen. Das für das Jahr 2025 festgelegte Ziel sieht vor, dass 100 % der Produkte wiederverwendbar, wiederverwertbar oder kompostierbar sein sollen. Außerdem soll der Anteil an verarbeitetem Post-Consumer-Recyclingmaterial am gesamten Materialeinsatz bis dahin auf 25 % steigen.

Quelle: Alpla

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