Frau riecht an Kunststoffrezyklaten

IR-Fresh von Kreyenborg ist ein modulares System zur sicheren und effizienten Reduzierung von störenden Gerüchen in Kunststoffen. (Bild: Kreyenborg)

Im Material migrierte Geruchsstoffe lassen sich durch die bisherigen Recyclingverfahren nur unzureichend entfernen. Mit IR-Fresh hat Kreyenborg eine Technologie entwickelt, mit der sich Gerüche in Granulaten und Mahlgütern deutlich minimieren lassen.

IR-Fresh ist ein modulares System zur sicheren und effizienten Reduzierung von störenden Gerüchen in Kunststoffen. Im ersten Prozessschritt wird mittels eines über dem Materialbett installierten Infrarotstrahler-Moduls das Material schnell und direkt auf das für den jeweiligen Kunststoff optimale Temperaturniveau erwärmt. Dabei sorgt die ständige Rotation der Trommel für einen homogenen Massestrom mit definierter Verweilzeit (First-in-First-out-Prinzip).

Durch die in den Wendeln integrierten Rotations- und Mischelemente wird das Material in der Trommel unter ständigem Oberflächenaustausch kontinuierlich durchmischt. Kombiniert mit einer kontrollierten Erwärmung sorgt dies für eine erhebliche Geruchsbeseitigung schon innerhalb einer sehr kurzen Verweilzeit.

Kunststoffrecycling: Der große Überblick

Mann mit Kreislaufsymbol auf dem T-Shirt
(Bild: Bits and Splits - stock.adobe.com)

Sie wollen alles zum Thema Kunststoffrecycling wissen? Klar ist, Nachhaltigkeit hört nicht beim eigentlichen Produkt auf: Es gilt Produkte entsprechend ihrer Materialausprägung wiederzuverwerten und Kreisläufe zu schließen. Doch welche Verfahren beim Recycling von Kunststoffen sind überhaupt im Einsatz? Gibt es Grenzen bei der Wiederverwertung? Und was ist eigentlich Down- und Upcycling? Alles was man dazu wissen sollte, erfahren Sie hier.

Geruchsstoffe werden thermisch-physikalisch beseitigt

Im zweiten Prozessschritt werden die verbleibenden Geruchsstoffe in Mahlgütern oder Granulaten durch einen thermisch-physikalischen Reinigungsprozess im IR-Fresh Conditioner beseitigt. Dabei handelt es sich um einen isolierten Behälter, der das zu dekontaminierende Material mit einem heißen Spülgas auf einem für den Dekontaminationsprozess idealen Temperaturbereich hält.

Durch das Zusammenspiel der Hauptprozessparameter Luftstrom, Temperatur und Verweilzeit lassen sich sehr gute Desodorierungs- und Dekontaminationsergebnisse erzielen. Aufgrund des modularen Aufbaus kann das IR-Fresh-Verfahren sowohl für Mahlgüter - entsprechend vor dem Extrusionsprozess - als auch für Granulate nach dem Extrusionsprozess zweistufig kontinuierlich eingesetzt werden. Ebenso ist es auch möglich, den Conditioner als alleinigen Verfahrensschritt in die Prozesskette zu integrieren, oder auch als eigenständige Stand-Alone-Lösung kontinuierlich als auch diskontinuierlich zu betreiben.

Maßgeschneiderte und auch nachrüstbare Technologie

Das vorgestellte System eignet sich ebenso als Nachrüstlösung zur Integration in bestehenden Anlagen. Gemeinsam mit Anwendern entwickelt das Unternehmen eine Lösung, die auf den individuellen Prozess des Anwenders zugeschnitten ist.

Dafür steht unternehmenseigenen Kunststofftechnikum am Firmensitz in Senden das entsprechende Equipment für die auf die jeweiligen Bedürfnisse maßgeschneiderten Versuche zur Verfügung. Aussagekräftige Versuche lassen sich hier im Labormaßstab von wenigen Kilos, als auch in realitätsnahen Großversuche durchführen.

Quelle: Kreyenborg

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Kreyenborg GmbH & Co. KG

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