PVC-Altfenster wird ausgebaut.

Die Recyclingmengen von PVC-Altfenstern, -türen und -rolläden steigen weiter. (Bild: Rewindo)

Das auf das Fenster-Recycling spezialisierte Bonner Unternehmen Rewindo legte nun Zahlen zum Recycling von PCV-Altfenstern vor. Im Jahr 2020 konnte man trotz der pandemischen Auswirkungen einen wiederholten Anstieg verzeichnen. „Knapp acht Prozent Zuwachs“, wie Geschäftsführer Michael Vetter verrät. „Und das, obwohl im letzten Jahr nicht wenige Bauvorhaben wegen Corona zumindest verschoben wurden und unseren Recyclingpartnern weniger Reisetätigkeiten als sonst bei der Akquisition von geeigneten Projekten möglich waren.“

Das Unternehmen hat auch einen eigenen Flyer „Kunststofffenster-Recycling in Zahlen 2020“ herausgegeben, der sich auf den offiziellen Unternehmensseiten herunterladen lässt. Daraus geht eine Post-Consumer-Menge von  38.263 t PVC-Rezyklat hervor. Das entspricht etwa 2 Mio. Altfenstern. Als Pre-Consumer-Verwertungsmenge werden darin 97.228 t an Profilabschnitten und Produktionsresten angegeben. In Summe macht das über 135.000 t Sekundärrohstoff, der Ressourcen und CO2 einspart.

Vereinheitlichte Datenerfassung für Recyclingmengen

„Damit hat Rewindo erneut einen nicht unerheblichen Beitrag zur Erreichung der Recyclingziele von Vinyl Plus geleistet, wonach bis 2030 jährlich eine Million Tonnen PVC insgesamt recycelt werden sollen“, erklärt Vetter. Das Unternehmen ist nun auch Teil des Recovinyl-Datenerfassungssystems Recotrace. Die Recyclingmengen der Rewindo-Recyclingpartner für 2020 wurden so erstmals – europäisch vereinheitlicht – über Recotrace erfasst.

Die für Deutschland vom Bonner Unternehmen gelieferten Recotrace- geprüften Werte für das Kunststofffensterrecycling fließen in die ebenfalls neu etablierte Polyrec-Übersicht ein. Diese auch von der EU-Kommission anerkannte Plattform bietet eine Zusammenschau aller relevanten Kunststoffrecyclingdaten in Europa.

Wachsendes Netzwerk zeigt Wirkung

Die steigenden Recyclingmengen führt der Geschäftsführer auch auf die verstärkte Wirksamkeit des vergrößerten Rewindo-Netzwerkes zurück. Die mittlerweile etwa 60 neuen Annahmestellen für kleinere und Kleinstmengen an PVC-Altfenstern sowie die aktive Unterstützung durch die stetig steigende Zahl der Premium-Partner erhöhen spürbar den Rücklauf. Aktuell verzeichnet Rewindo insgesamt 22 Premium-Partner-Betriebe, darunter 15 aus der Fensterbaubranche, drei Extrusionsunternehmen, zwei Folienhersteller und zwei Unternehmen aus dem Recycling-Maschinenbau. In Kürze soll zudem eine Kampagne zur Gewinnung von Unternehmen der Glas- und Beschlagbranche starten. Ziel ist es, am Ende die gesamte PVC-Wertschöpfungskette abzubilden.

Quelle: Rewindo

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