Mensch sieht sich Pfeile am Boden an

Der GKV und GKV/Tecpart gehen getrennte Wege. (Bild: vchalup - stock.adobe.com)

Der GKV-Gründerverband GKV/Tecpart, der Vertreter der Hersteller technischer Kunststoffprodukte sowie der Compoundierer und Recycler, steht für einen geschlossenen bundesweiten Auftritt im Interesse der Kunststoffverarbeiter auch im Sinne der Kreislaufwirtschaft. Diese Vorstellung hin zu einer leistungsfähigen Struktur konnte GKV/TecPart bei der Delegiertenversammlung nicht durchsetzen. Damit bleibt der GKV auch in Zukunft ein Verband der kleinen Spartenverbände mit vielen eigenen Organisationseinheiten.

GKV/Tecpart will sich weiter auch politisch einbringen

Mehr Service und zielgerichteter Unternehmernutzen hat sich GKV/Tecpart auf die Fahnen geschrieben. In dieser Fokussierung will man sich weiter politisch und in den deutschen sowie den europäischen Normungsgremien an entscheidender Stelle einbringen, und im Verbund mit der Zuliefer- und Automobilindustrie die Transformation der Branche zu mehr Nachhaltigkeit gestalten und durch regionale Präsenz die Mitglieder vor Ort unterstützen. Die begonnene Arbeit für den Branchennachwuchs mit der Landing-Page für Bewerber bei den Mitgliedsunternehmen und die diversen Messeauftritte bleiben erhalten. Auch wird es den fachlich etablierten Austausch auf der erfolgreichen Tagung „Trends der Kunststoffverarbeitung“ im September wieder geben.

Um das Ziel der breiten Interessenvertretung sicherzustellen, will GKV/Tecpart seine nationalen und europäischen Bündnisse weiter stärken.

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Detailfragen zur Trennung müssen noch geklärt werden

Detailfragen der Trennung sind noch offen, da die künftige Führung des GKV in Präsidium und Geschäftsführung noch gesucht werden. GKV/Tecpart hingegen bleibt bei seinem bewährten Führungsteam, angeführt durch den Vorsitzenden und Unternehmer Felix Loose und GKV/Tecpart-Geschäftsführer Michael Weigelt.

Beide äußerten sich zutiefst betroffen. „Es ist uns nicht gelungen, in einer Zeit, in der die Branche die Kräfte bündeln sollte, zu vermitteln, dass die Struktur des Gesamtverbandes dieser Herausforderung angepasst werden muss“, erklärt Loose. „Es gibt weiterhin viele gute Argumente für die langlebigen Kunststoffprodukte, die wir auf unserer Seite haben.“

„Zudem hat der GKV/TecPart mit den Compoundierern und Recyclern eine Recyclingstrategie für die nachhaltige Nutzung unserer Rohstoffe – dies werden wir weiter in die Gremienarbeit einbringen“, ergänzt Rainer Zies, stellvertretender Vorsitzender des Vorstands und Vorsitzender der Fachgruppe der Compoundierer & Recycler. „Mit der Expertise aus unserer Mitgliedschaft und unseren Netzwerken werden wir auch weiterhin die notwendigen Leitplanken in der Politik und Normung für die Branche setzen“, ergänzt Michael Weigelt den weiteren Kurs von GKV/TecPart.

Quelle: GKV/Tecpart

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