Granulat in einer Trommel. Im Vordergrund ist eine Grafik mit einem Länderumriss Brasiliens in den brasilianischen Flaggenfarben platziert.

Mit seinen Infrarotsystemen hat Kreyenborg bereits viele Unternehmen in Südamerika unterstützt. (Bild: Kreyenborg / Plásticos em Revista)

Ein wichtiger Grund für dieses Wachstum war für das in Sao Paulo ansässige Unternehmen die Integration des Infrarot-Drehrohres von Kreyenborg, Senden, in seine bestehenden Anlagen. Mit dieser Technologie werden PET-Flakes vor der Extrusion erwärmt, getrocknet und kristallisiert. Hierzu wurden zuvor herkömmliche Erwärmungs- und Trocknungstechnologien intensiv mit denen der Infrarotlicht-Technologie verglichen. Am Ende dieser Studie waren die Vorteile des IRD im Vergleich zu Systemen, die ohne Vortrocknung vor der Extrusion arbeiten, eindeutig.

Ein entscheidender Faktor, um hochwertige Granulate für die Lebensmittelindustrie zu erhalten ist, dass sich die Eigenschaften des rPET nicht weit von Neuware unterscheiden dürfen. Dieses betrifft sowohl die optischen, als auch die physikalischen Eigenschaften. Anwesendes Wasser verringert durch die sogenannte Hydrolyse bei der Wiederaufbereitung der Flakes im Extruder die intrinsische Viskosität – und somit die physikalischen Eigenschaften – massiv. Die Vortrocknung auf ein sehr niedriges homogenes Trocknungsniveau mit den IRD-Systemen begrenzt diese Verringerung entscheidend. Zudem vergilbt das Polymer nicht, da die Trocknungszeit im Vergleich zu konventionellen Systemen deutlich verkürzt wird. Weiterhin wird die Scherung im Extruder durch das vorgewärmte Material reduziert, was ebenfalls dazu beiträgt, dass weniger Vergilbung im Material auftritt. Das IRD sorgt also entscheidend dafür, dass aus den eingesetzten Flakes ein hochwertiges rPET Granulat entsteht.

K 2022: Halle 9 / A27

Quelle: Plásticos em Revista/ Kreyenborg

Kunststoffrecycling: Der große Überblick

Mann mit Kreislaufsymbol auf dem T-Shirt
(Bild: Bits and Splits - stock.adobe.com)

Sie wollen alles zum Thema Kunststoffrecycling wissen? Klar ist, Nachhaltigkeit hört nicht beim eigentlichen Produkt auf: Es gilt Produkte entsprechend ihrer Materialausprägung wiederzuverwerten und Kreisläufe zu schließen. Doch welche Verfahren beim Recycling von Kunststoffen sind überhaupt im Einsatz? Gibt es Grenzen bei der Wiederverwertung? Und was ist eigentlich Down- und Upcycling? Alles was man dazu wissen sollte, erfahren Sie hier.

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Kreyenborg GmbH & Co. KG

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48308 Senden
Germany