PIAE-Messestand

Neue Werkstoffe für die Automobilindustrie präsentiert Röhm auf der PIAE in Mannheim. (Bild: Röhm)

Auf dem VDI-Kongress Plastics in Automotive Engineering (PIAE) in Mannheim stellt Röhm sein breites Spektrum an Werkstoffen für den Automobilbau in den Vordergrund. Mit ihnen will das Unternehmen Anwendern neue Möglichkeiten im Umfeld automobiler Trendthemen an die Hand geben.

Diese Trends treiben die Automobilindustrie

Die Anforderungen an Qualität und Funktionalität von Kunststoffen im Automobilbau steigen stetig. Neben Trends wie Licht als Gestaltungselement im Exterieur und Interieur beschleunigen Elektromobilität und autonomes Fahren den Bedarf an multifunktionalen Werkstoffen. Gefragt sind robuste und gleichzeitig leichte Kunststoffe mit hochwertiger Oberflächenanmutung sowie Thermoplaste mit besonders guten optischen Eigenschaften, die sowohl hohen Temperaturen als auch Witterungseinflüssen standhalten. Das Unternehmensportfolio an Plexiglas-Formmassen beinhaltet Produkte mit maßgeschneiderten Eigenschaften für diese Anforderungen.

Hier passt die Optik und die Wärmeformbeständigkeit

Mit der neuen Spezialformmasse Plexiglas Optical HT reagiert das Unternehmen auf Branchentrends wie High-Power-LEDs in der Fahrzeugbeleuchtung und den Bedarf an langen Lichtleitern für markante Lichtsignaturen. Diese Formmasse gewährleistet auch bei erhöhter Dauergebrauchstemperatur die bestmögliche optische Qualität. „Plexiglas Optical HT erweitert das Anwendungsspektrum von Plexiglas-Formmassen im Automobilbau. Bei allen Fahrzeugherstellern wird Licht als funktionales und als gestalterisches Element künftig noch wichtiger werden. Dafür steht nun eine neu entwickelte PMMA-Spezialformmasse zur Verfügung, zum Beispiel für Frontscheinwerferoptiken mit nochmals erhöhter thermischer Dauerbelastung“, sagt Uwe Löffler, Leiter Automotive in der Business Unit Molding Compounds von Röhm. Der Werkstoff hält Dauergebrauchstemperaturen von bis zu 105 °C stand.

An der Fahrzeugfront führt kein Weg an Kunststoffen vorbei

Auch die Front von Fahrzeugen verändert sich. Weil Motoren von Elektroautos nicht auf einen kühlenden Luftstrom angewiesen sind, kann der Kühlergrill anderen Gestaltungselementen weichen: Ganz egal, ob Embleme, Lichtleisten oder Sensorabdeckungen, Kunstoffe sind hier allgegenwärtig. Etwa schlagzäh modifizierte Plexiglas-Spezialformmassen. „Genau für diese Anwendungen an der Fahrzeugfront haben wir Plexiglas Resist AG 100 entwickelt. Es verfügt über eine höhere Schlagzähigkeit als andere vergleichbare Produkte am Markt, ist außerordentlich robust und witterungsbeständig und kombiniert erhöhte Wärmeformbeständigkeit mit guten optischen Eigenschaften“, erklärt Sivakumara Krishnamoorthy, Senior Product Manager Automotive in der Business Unit Molding Compounds. Der Werkstoff ist eine kosteneffiziente Alternative für Bauteile, die normalerweise beschichtet werden müssen, um eine vergleichbare UV-Beständigkeit zu erreichen.

Quelle: Röhm

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