Flaschen aus rPET

Teil der Nachhaltigkeitsstrategie von Vöslauer ist eine weitere Reduzierung des Materialeinsatzes sowie eine Erhöhung des Mehrweganteils. (Bild: Vöslauer)

PET-Flaschen aus rPET
Teil der Nachhaltigkeitsstrategie von Vöslauer ist eine weitere Reduzierung des Materialeinsatzes sowie eine Erhöhung des Mehrweganteils. (Bild: Vöslauer)

„Wir sehen es als unseren Auftrag, unseren Kunden ein gutes und relevantes Produkt zu bieten und gleichzeitig einen Beitrag für eine bessere und nachhaltige Wirtschaft zu leisten“, betont Birgit Aichinger, Geschäftsführerin von Vöslauer. So wurden zwei wesentliche Vorhaben bereits fünf Jahre früher als geplant umgesetzt: die Umstellung des gesamten PET-Sortiments auf 100 % rPET sowie die CO2-Neutralität. „CO2-Neutralität ist aber nicht gleich CO2-Neutralität, wir wollen weiterhin so viele Emissionen wie möglich aus eigener Kraft reduzieren und dies transparent dokumentieren. Verglichen mit 2005 konnten so bereits 50 Prozent der CO2-Emissionen eingespart werden, den Rest haben wir mit hochwertigen Klimaschutzprojekten kompensiert.“

Reduktion der CO2-Emissionen um 28 % gegenüber 2019

„Wir haben uns den sogenannten Science Based Targets (SBTs) verpflichtet, welche sich am Pariser Klimaschutzabkommen und dem dort formulierten Ziel einer Begrenzung der globalen Erwärmung orientieren“, erklärt Schlossnikl. Im Mittelpunkt dieser Bestrebungen steht der sogenannte Europäische Green Deal, demzufolge Europa bis 2050 zu einem klimaneutralen Kontinent werden soll. Österreich hat sich das Ziel Klimaneutralität bereits für 2040 gesetzt. Schlossnikl betont: „Für Vöslauer bedeuten die SBTs eine Reduktion des CO2-Ausstoßes um 28 % bis zum Jahr 2030, das ist ein enorm ehrgeiziges Vorhaben.“ Um dies zu erreichen, will sich das Unternehmen wie schon bisher auf die relevanten und zukunftsträchtigen Hebel konzentrieren.

„Reduce – Reuse – Recycle steht sinngemäß schon seit Anfang der 2000er Jahre auf unserer Agenda, auch wenn es damals vielleicht noch nicht so tituliert wurde“, kommentiert Herbert Schlossnikl, Geschäftsführer von Vöslauer. Durch Materialeinsparungen, den Ausbau des Mehrweganteils und der Umstellung des PET-Sortiments auf 100 % rPET konnten bisher schon CO2-Einsparungen erzielt werden, deshalb das Unternehmen genau dort weiter ansetzen will und die Umsetzung folgender Schritte bis 2030 plant, um weitere 28 % CO2 einzusparen:

• Die Reduktion des Materialeinsatzes um weitere 10 % im Vergleich zu 2019 durch den Einsatz neuer Technologien, den Ausbau des Mehrwegsortiments und zielgerichtete Zusammenarbeit mit Zulieferern.
• Die signifikante Erhöhung des Mehrweganteils: Aktuell beträgt der Mehrweganteil bei Vöslauer etwas über 20 %. Bis 2030 soll er weiter ausgebaut werden. Damit wird Material eingespart und ein wesentlicher Beitrag zu einer aktiven Kreislaufwirtschaft geleistet. Beispiel dafür ist die erste moderne PET-Mehrwegflasche, die Vöslauer mit Anfang 2022 auf den Markt bringen will.
• Alle eingesetzten und verarbeiteten Materialien bestehen zu 100 % aus Recyclingmaterial oder stammen aus Bio-Ursprung, in der Produktion, im Büro, bei Promotionsartikeln uvm.

Auch in den Bereichen Transport und Mobilität werden weitere CO2-Einsparungen verfolgt und dabei auf alternative Antriebsformen (Schiene, Wasserstoff, E-Mobilität) gesetzt. Bis 2030 soll jeder durchschnittliche Transport-Kilometer um 20 % weniger CO2 verursachen als im Vergleichsjahr 2019.
Als dritte Säule konzentriert sich Vöslauer auf den eigenen Energiehaushalt. Hier sollen bis 2030 mindestens 80 % des Erdgases durch erneuerbare Energie ersetzt werden, zusätzlich will das Unternehmen mit dem Ausbau der Photovoltaik-Anlagen künftig 5 % des Stromverbrauchs und, wie es bereits heute der Fall ist, 100 % des Strombedarfs mit Ökostrom decken.

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