Hannes Hämmerle, Geschäftsführer 1zu1, Jan Löfving, CEO Prototal und Wolfgang Humml, Geschäftsführer 1zu1.

(v.l) Hannes Hämmerle, Geschäftsführer 1zu1, Jan Löfving, CEO Prototal und Wolfgang Humml, Geschäftsführer 1zu1. (Bild: Darko Todorovic)

Zehn Prozent Wachstum bei 1zu1 in Dornbirn im nächsten Jahr, Verdoppelung der ganzen Prototal-Gruppe bis 2025: Das internationale Unternehmensnetzwerk mit Sitz in Schweden ist nach eigenen Angaben auf dem Weg zum größten 3D-Druck-Anbieter Zentral- und Nordeuropas. 1zu1 zieht nach

Knapp zehn Monate ist das Unternehmen nun Teil der Prototal-Gruppe und profitiert dabei auch von der enormen Fertigungstiefe vom Prototyp bis zur Millionen-Serie. Die Integration verlief nach Plan. Liefersicherheiten, Know-how-Transfer, internationale Vertriebsnetzwerke und beschleunigte Materialeinführungen förderten bei 1zu1 schon im ersten Jahr als Prototal-Mitglied den wirtschaftlichen Aufwärtstrend.

In den Standort Dornbirn wird weiter investiert

So erwartetet das Unternehmen nach 2021 auch 2022 wieder ein Umsatzplus von rund 10 %. Im kommenden Jahr ist eine Steigerung um weitere 10 % geplant. Und auch beim Personal soll aufgestockt werden. „Wir wachsen weiter und werden auch in Zukunft unsere Gewinne am Standort Dornbirn investieren“, sagt 1zu1-Geschäftsführer Hannes Hämmerle.

Bis 2025 will Prototal durch Zukäufe innovativer Unternehmen weitere Märkte erschließen und bestehende ergänzen. Ziel ist die Betreuung der Anwender in ganz Europa über den gesamten Produktlebenszyklus in allen Technologien der Gruppe: 3D-Druck, Vakuum- und Spritzguss.

Gründer und Geschäftsführer Humml hört auf

Best-Practice-Beispiele wie die von 1zu1 entwickelte ERP-Software erhöhen die Effizienz in der Gruppe. „Wir profitieren vom Netzwerk und die anderen Standorte von uns“, sagt der Gründer und Geschäftsführer Wolfgang Humml. Er wird sich Ende 2023 nach mehr als 26 Jahren in den Ruhestand verabschieden. Bis dahin unterstützt er die gruppenweite Implementierung des ERP-Programms und die optimale Übergabe der Funktionsbereiche Produktion, HR, IT sowie Qualitätssicherung und -management. Ab 2024 soll Co-Gründer Hannes Hämmerle das Unternehmen als alleiniger Geschäftsführer mit erweitertem Führungsteam leiten.

Die Vorteile des Netzwerks will das Dornbirner Unternehmen künftig auch beim Thema Nachhaltigkeit nutzen. „Die gesamte Kunststoffbranche wird sich in Zukunft immer mehr mit dem Klimaschutz auseinandersetzen müssen. Wir wollen vorangehen und mitgestalten“, sagt Hämmerle. Die Unternehmensgruppe verwendet im 3D-Druck bereits biobasierte Werkstoffe, während in Schweden der Einsatz von Post-Consumer-Recyclingmaterial (PCR) forciert wird. Nicht zuletzt sorgen die Standorte von Norwegen bis Italien für kürzere Transportwege zu den Kunden.

Quelle: 1zu1

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