Wer in diesem Jahr zur Messe Plast in Mailand fährt, kann auf dem Messegelände vier weitere Fachmessen besuchen: Die Verpackungsmesse Ipack-Ima sowie die Messen Meat-Tech, print4all und Intralogistics Italia. (Bildquelle: Promoplast)

Wer in diesem Jahr zur Messe Plast in Mailand fährt, kann auf dem Messegelände vier weitere Fachmessen besuchen: Die Verpackungsmesse Ipack-Ima sowie die Messen Meat-Tech, print4all und Intralogistics Italia. (Bildquelle: Promoplast)

Auf der diesjährigen Plast gibt es drei kleine „Satellitenmessen“: Die 3. Messe „Rubber“ mit etwa 90 Ausstellern, die zweite „3D Plast“ mit Schwerpunkt additive Fertigung und verwandte Technologien und zum ersten Mal die „Plast-Mat“, die innovativen Kunststoffen gewidmet ist. Zeitgleich mit der Messe Plast finden auf dem Mailänder Messegelände die Messen Ipack-Ima (Verpackung), Meat-Tech (Fleischverarbeitung- und -verpackung), Print4All (Druckwesen) und die Intralogistica Italia statt. Während die Plast und Ipack-Ima etablierte, große Fachmessen sind, befinden sich die Meat-Tech und Intralogistica Italia noch in der Aufbau-Phase; die Print4All findet zum ersten Mal statt. Insgesamt sind für alle fünf Messen (Stand Mitte März) mehr als 2650 Aussteller angemeldet. Die verschiedenen Veranstalter der fünf Messen haben sich als „Innovation Alliance“ zusammengefunden.

Nach Meinung von Promoplast spiegelt die Plast „die weltweit herausragende Stellung“ der italienischen Kunststoff- und Gummiverarbeitungsmaschinen sowie des Anlagen- und Formenbaus für die Kunststoff-verarbeitende Industrie wider, die den Kern der Messe bilden. Über 70 % der italienischen Produktion im Wert von 4,5 Milliarden Euro im Jahr 2017 wurden nach Angaben des Branchenverbandes Amaplast exportiert. 900 Hersteller mit rund 14.000 Beschäftigten stehen für diesen Wert. Italiens größter Wettbewerber in diesem Sektor, Deutschland, führt traditionell die Liste mit den meisten ausländischen Ausstellern bei der Plast an; bei den Messebesuchern ist es auch die größte Landesgruppe.

Die Fachmesse Plast bildet die gesamte Wertschöpfungskette der Kunststoff- und Kautschuk-Verarbeitung ab: vom Rohstoff bis zum Halb- und Fertigprodukt, vom Maschinen- und Anlagenbau bis zum Service. Damit ist die Messe ein technisches Schaufenster für alle Produktionsprozesse – von der Extrusion bis zum Blasformen, vom Thermoformen bis zum Spritzgießen – und ihre Anwendungen wie zum Beispiel in der der Verpackung, Automobilindustrie, Medizin oder dem Bauwesen. (dw)