Blick in den Endmontagebereich, in dem die neu entwickelten
ONI-Öl-Temperiersysteme die letzte Überprüfung vor den Versand 
erfahren. (Bildquelle: ONI)

Blick in den Endmontagebereich, in dem die neu entwickelten
ONI-Öl-Temperiersysteme die letzte Überprüfung vor den Versand
erfahren. (Bildquelle: ONI)

Hierbei handelt man sich aber nicht nur das Problem des Chemikalien-Handlings ein, sondern auch noch das Problem der Entsorgung von Wasser, dass mit Chemikalien beladen ist. Auf der Fakuma stellte ONI, Lindlar, eine Systemtechnik vor, mit der die Wasserqualität ohne Chemie angehoben wird. Mit der Neuentwicklung ONI-Aqua-Clean sorgt die Kombination von mechanischer Filtration und eigensicherer Ozonierung für ideale Bedingungen in der Kühlwasserqualität. Mit dieser Technik lassen sich selbst Problemanlagen bei vertretbarem Aufwand sicher kontrollieren. Die Hochtemperatur-Öl-Temperiertechnik war ein weiteres Thema auf der Messe. Der verstärkte Einsatz von Composite-Werkstoffen oder Spezialkunststoffen erfordert eine Temperierung im Hochtemperatur-Bereich. Die sicherheitstechnisch gut zu kontrollierende Systemtechnik findet sich für hoch temperierte Einsatzfälle in der Öl-Temperiertechnik. Die neu entwickelten Öl-Temperier-Systeme sind im Baukastenprinzip aufgebaut und lassen dadurch die unterschiedlichsten Konfigurationen und Anpassungen auf den jeweiligen Bedarfsfall zu. Der entscheidende Vorteil ist ein quasi druckloser Betrieb bei Einsatztemperaturen von 350 °C. Selbst eine Temperiersystem mit Temperaturen von 400 °C lässt sich mit einem noch geringen Druck von rund 12 bar betreiben.