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Plattform-Stammwerkzeug: Der einfache Austausch von Kavitäten erlaubt einen schnellen Produktwechsel. (Bildquelle: alle Zahoransky)

Die Plattform- Mehrkomponentenwerkzeuge von Zahoransky sind bei der Herstellung häufig wechselnder Produkte besonders gefragt. Denn es genügt ein einfacher Austausch von Formeinsätzen im Stammwerkzeug um einen schnellen Produktionswechsel zu ermöglichen. Jedes Plattform-Stammwerkzeug ist in einzelzentrierte Blöcke gegliedert, mit jeweils vier Kavitäten pro Block. Die Einsätze sind auf der Stammform in Vertikalachse verschiebbar, um flexibel unterschiedliche Anspritzpunkte zu realisieren. Die Formeinsätze sind aufgesetzt und beinhalten ein komplettes Auswerferpaket. Der Vorteil: Neue Wechseleinsätze können passend zu neuen Produkten gebaut werden, ohne dass das Werkzeug zu Anpassungszwecken zu Zahoransky zurückgeschickt werden muss. Durch die bereits geklärten Schnittstellen zum Stammaufbau sind Formeinsätze für neue Produkte in kürzester Zeit nachlieferbar.

Beim Wechsel auf ein neues Produkt wird die Fertigung nur kurzfristig zum Austausch der neuen Formeinsätze unterbrochen. Aufgrund des flexiblen Aufbaus der Formeinsätze lassen sich so in einem Werkzeug auch komplett unterschiedliche Teile herstellen. Bisher gab es diese erfolgreichen Plattformwerkzeuge in 4-, 8-, 12- und 16-fach Ausführungen, eingesetzt auf Spritzgießmaschinen mit einer maximalen Schließkraft von 4.000 KN und mit bis zu drei Einspritzeinheiten.

Die neuen Plattform-Stammwerkzeuge

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Die Plattform-Stammwerkzeuge lassen sich einfach verkleinern oder vergrößern. Während des Prozesses wird das Umsetzhandling über eine maschinenunabhängige SPS gesteuert.

Die neuen Plattform H Werkzeuge erweitern das Lieferprogramm bis hin zu 48-fach Einsätzen. Damit kann der Output dieser Werkzeuge gegenüber dem bisherigen Angebot verdoppelt werden. Die größere Bauform der Werkzeuge − maximale Länge 1,5 m − macht Spritzgießmaschinen mit 5.000 bis 6.000 KN Schließkraft notwendig.

Neu bei den Plattform H-Werkzeugen ist das seitliche Einfahren zum Umsetzen der Spritzlinge. Vier Greifer entnehmen die Vorspritzlinge und setzen sie in die nächste Kavität um. Die zu fertigenden Teile werden per Formleiste und über einen Vakuumsauger im Umsetzhandling gehalten und dann in die nächste Station transportiert. Die Fertigteile werden außerhalb des Werkzeuges transportiert und dort entnommen. Die Transportbewegung geschieht sehr präzise durch Servoantriebe mit einer hohen Geschwindigkeit von 1,5 m pro Sekunde. Die maximale Traglast beträgt 300 kg.

Eine Zahoransky-SPS, steuert sowohl das Umsetzhandling als auch das eventuell zusätzlich installierte externe Entnahmehandling unabhängig von der Spritzgießmaschinensteuerung.

Einfaches Umdimensionieren

Ein weiterer Vorteil des Plattformkonzeptes: Eine Verkleinerung oder Erweiterung der Werkzeuge ist einfach umsetzbar. In diesem Fall wird das Stammwerkzeug entsprechend verkleinert oder vergrößert und die Formeinsätze in die neu erstellte Stammform eingebaut. Entsprechend der geänderten Stammform lassen sich nun die Spritzteile auf der dafür günstigsten Spritzgießmaschengröße produzieren.

Fakuma Halle A2, Stand 2309

 

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