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Temperiergerät (Bild: HB-Therm)

Bei der Ermittlung von Messwerten ergeben sich immer Ungenauigkeiten, denn auch hochgenaue Fühler und Sensoren haben ihre Toleranzen. Bei Temperaturfühlern liegen diese bei ±3 °C und bei Drucksensoren bei ±0,4 bar. Im Extremfall kann dies dazu führen, dass sich durch den Austausch eines Temperiergeräts die Prozesstemperatur um bis zu 6 °C verändert und dies gegebenenfalls unentdeckt bleibt. Nur eine Eliminierung dieser Abweichungen gewährleistet eine zuverlässige und reproduzierbare Temperierung. Daher werden sämtliche Geräte ab Werk kalibriert ausgeliefert. Die Parameter Temperatur, Durchfluss und Druck werden fortlaufend überwacht. Die Durchflussmessung erfolgt hochgenau und berührungslos mit Ultraschall. Schlauchbruch und Leckage erkennen die Geräte automatisch, der Pumpenzustand wird ebenfalls kontrolliert. Der Hydraulikkreis besteht komplett aus korrosionsbeständigen Materialien, die Heizelemente kommen mit dem Wärmeträger nie direkt in Kontakt. Die Kühlung mit Bypass und Proportionalventiltechnik verhindert Verdampfungen wie Verkalkungen, die Edelstahlpumpe hat keine Dichtungen und arbeitet deshalb wartungsfrei. Das geschlossene System ohne Sauerstoffkontakt und mit automatischer Entlüftung vermindert Korrosion auch in den Temperierkanälen der Werkzeuge. Die aktive Druckregelung baut immer genau den Systemdruck auf, der für eine reibungslose Funktion notwendig ist. Druckschläge sind ausgeschlossen.

Halle A4, Stand 4205

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