Ultraschall-Schweißverfahren

Im Vergleich zum Klebeverfahren, bei dem Oberflächen absolut fettfrei sein und mit Primer vorbereitet werden müssen, ist der Aufwand beim torsionalen Ultraschall-Schweißverfahren deutlich geringer. (Bildquelle: Telsonic)

Ultraschall-Schweißverfahren Das von Telsonic in Bronschhofen, Schweiz, entwickelte torsionale Ultraschallschweißverfahren Soniqtwist hat sich bei der Herstellung von Tropfkammern für Infusionen bewährt. Dabei wird ein hauchdünner Feinfilter aus einer hydrophilen Membran in der Kammer verschweißt. Beim Fügen beziehungsweise Verschweissen der beiden Kunststoffteile treten keine Membraneffekte auf (keine Energiefokussierung im Folienzentrum und Locheffekt). Vielmehr entsteht eine hochfeste Verbindung, die mühelos den thermischen Belastungen bei der Sterilisation standhält.

Auch verschiedene, nicht sortenreine Kunststoffe lassen sich mit diesem Verfahren sicher verbinden. Bei kleinen Polypropylen-Teilen mit nur 8 mm Durchmesser hat das neue Verfahren mit hoher Prozesssicherheit und sehr kurzen Zykluszeiten seine Prozesstauglichkeit bewiesen. Mit der Prozessüberwachung über Software konnte auch das Problem der zerstörungsfreien Prüfung gelöst werden (100-Prozent-Kontrolle). Die Automatisierung ist ohne große Investitionen installierbar.

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