RTP-Verfahren

Kunststoff-Pressen Der flächendeckende Einsatz von faserverstärkten Kunststoffen in der Automobil- und Luftfahrtindustrie scheitert bisher an den langen Zykluszeiten zur Herstellung der Bauteile und den daraus resultierenden hohen Kosten. Am Institut für Kunststoffverarbeitung (IKV) in Industrie und Handwerk an der RWTH Aachen werden derzeit verschiedene vollautomatisierte Fertigungsprozesse für endlosfaserverstärkte Strukturbauteile entwickelt, die Zykluszeiten von unter zehn Minuten versprechen.

Das RTP-Verfahren ist eine Weiterentwicklung des klassischen RTM-Prozesses. Als ein Nasspressverfahren bündelt es die Vorteile des Verfahrens, wie kurze Zykluszeiten, mit denen des RTM-Verfahrens bei der Herstellung endlosfaserverstärkter Kunststoffbauteile. Die gefertigten Bauteile haben Abmessungen von 500 x 500 x 3 mm3 und enthalten formschlüssig verbundene Krafteinleitungselemente und/oder Durchbrüche, die für eine hohe Funktionsintergration unverzichtbar sind. In weiterführenden Untersuchungen werden Versteifungsstrukturen direkt in die Bauteile integriert.

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Institut für Kunststoffverarbeitung (IKV)an der RWTH Aachen

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