6 - Hochaufgelöste Wasserrohrkennzeichnung nach DIN EN ISO 15874

Hochaufgelöste Wasserrohrkennzeichnung nach DIN EN ISO 15874 (Bildquelle: Rea Jet)

1 - Philipp Nickel, Techn. Direktor d. Kessel Wassertechnologie GmbH

Philipp Nickel, Technischer Direktor bei K-Aqua, Waldsolms. Das Unternehmen produziert Kunststoffrohre für die Wasserversorgung. (Bildquelle: Rea Jet)

Das hessische Unternehmen Kessel Wassertechnologie, Waldsolms, produziert täglich pro Extrusionsanlage bis zu 14.000 m Kunststoffrohre der Marke K-Aqua. Fast alle werden für die Kalt- und Warmwasserversorgung an Kunden im Nahen und Mittleren Osten verkauft. Für den Export müssen die Waren detailliert gekennzeichnet werden. Die Fertigung der Rohre erfolgt strikt nach DIN EN ISO Norm 15874. Erforderlich ist daher eine Beschriftung mit ISO-Nummer, Herstellername, Außendurchmesser, Wanddicke, Abmessungsklasse, Werkstoffbezeichnung, zulässigem Betriebsdruck, Produktionsort und -datum. Zur Umsetzung holte man sich Spezialisten von Rea Jet, Mühltal, ins Haus.

Schnelle und präzise Kennzeichnung

3 - REA JET HR Bedienterminal zur Steuerung direkt an der Produktionslinie

Das Bedienterminal des Tintenstrahldruckers befindet sich direkt an der Extrusionslinie. (Bildquelle: Rea Jet)

Für diese anspruchsvolle Aufgabe empfahlen die Experten den Thermal Inkjet Drucker Rea Jet HR. Er markiert die Rohre direkt im Anschluss an die Extrusion kontaktlos, hochauflösend und haftfest. Dank Kartuschentechnologie von HP ist er wartungsfrei, sparsam im Verbrauch und selbst nach längerem Stillstand sofort startklar. Auch das gleichbleibend präzise Ergebnis bei einer Schreibgeschwindigkeit von bis zu 762 m/min überzeugt den Anwender. Durch den Verzicht auf lösemittelhaltige Tinten und Verdünner ist das System außerdem eine umweltfreundliche Alternative zu vielen Inkjet Kleinschriftdruckern (CIJ). Als vorteilhaft erweist sich zudem, dass das Drucksystem über ein großes Sortiment an bunten Tinten verfügt. Denn die Einschicht- und Mehrschichtverbundrohre mit Glasfaserarmierung gibt es in unterschiedlichen Farben und bei Bedarf auch mit Zusatzfunktionen wie UV-Schutz, falls sie auf Putz verlegt werden.

Druckdaten direkt an der Extrusionslinie hochladen

5 - Berührungslose Kennzeichnung extrudierter Rohre mit dem REA JET HR

Berührungslose Kennzeichnung extrudierter Rohre. Der Tintenstrahldrucker kennzeichnet sauber, hochaufgelöst und wischfest. (Bildquelle: Rea Jet)

K-Aqua produziert ausschließlich nach Bestellung, der individuelle Kundenauftrag steht daher immer im Mittelpunkt. Um den hohen Anforderungen gerecht zu werden, ist große Flexibilität gefragt, denn nicht nur die Fertigung, auch die Kennzeichnungsdaten müssen ständig variiert werden, berichtet der Technische Direktor Philipp Nickel. Bei K-Aqua geschieht dies über das Eingabeterminal direkt an der Linie. Man schätzt besonders die Schnelligkeit, mit der Druckdaten ohne Umrüstung am Computer hochgeladen und angepasst werden können. Die einfache Handhabung ist genau wie die Vielseitigkeit ein großer Vorteil, denn Texte können dank vollständiger Unicode-Unterstützung in nahezu jeder Sprache gedruckt werden.

Adäquate Schnittstellen ermöglichen die unkomplizierte Integration in die Fertigungslinie und den schnellen Datenaustausch mit der Produktionsumgebung. Die graphische Benutzeroberfläche sorgt für die realitätsgetreue Darstellung der Druckinhalte (WYSIWYG). Die Rea-Jet-Bedienplattform Titan eröffnet K-Aqua Potenziale mit Blick auf Industrie 4.0: Bei Bedarf kann jederzeit auf die Bedienung per Touch-Display, Smartphone, Tablet oder PC umgestellt werden.

Standortvorteil Deutschland

6 - Hochaufgelöste Wasserrohrkennzeichnung nach DIN EN ISO 15874

Hochaufgelöste Wasserrohrkennzeichnung nach DIN EN ISO 15874 (Bildquelle: Rea Jet)

Um die Haltbarkeit der Beschriftung weiter zu erhöhen, wird die statische Aufladung der Rohre vor der Markierung durch Abstreifen mit einer Bürste reduziert. Dieser Tipp kam vom Kundenbetreuer des Mühltaler Unternehmens. Philipp Nickel weiß den Rundumservice ebenso zu schätzen wie die problemlose Integration des Druckers. Beide Unternehmen verbindet darüber hinaus der Standort Deutschland und das Label Made in Germany, was den Export beflügelt. Auch Rea Jet entwickelt und produziert seine Kennzeichnungssysteme selbst in der Firmenzentrale im hessischen Mühltal und kann daher auch individuelle Applikationen verwirklichen. Die flexible Anpassung an unterschiedlichste Anforderungen wird begünstigt durch den modularen Aufbau der Technologie.

Exzellente Qualität ist der Erfolgsfaktor von K-Aqua: Die Rohre aus Polypropylen haben eine besonders lange Lebensdauer, müssen daher seltener ausgetauscht werden, sind leicht zu reinigen, strapazierfähig, halten extremen Temperaturen Stand und sind geeignet für Trinkwasser. Weil das Geschäft brummt, wird K-Aqua weitere Extrusionsanlagen anschaffen und dabei dem Printsystem Rea Jet HR treu bleiben.

 

ist freie Journalistin in Stuttgart. reber.konnekt@email.de

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