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Durch seine komplette Ausstattung entlang der AM-Prozesskette bietet das Technologiezentrum gute Voraussetzungen für die Entwicklung, Auslegung und Optimierung von Nachbearbeitungsprozessen. (Bild: Rösler)

Ob aus metallischen Werkstoffen oder Kunststoffen – mittels Additive Manufacturing lassen sich Bauteile mit spezifischen Materialeigenschaften schnell und flexibel herstellen. Die Oberflächen der Komponenten müssen dabei nicht nur sehr unterschiedliche, sondern auch immer höhere Anforderungen erfüllen, insbesondere was die Nachbearbeitung der 3D-gedruckten Teile betrifft. Dieser Entwicklung trägt AM Solutions – 3D post processing technology mit einem neuen, komplett ausgestatteten Technologiezentrum am Standort Untermerzbach Rechnung.

Moderne Technologie entlang der AM-Prozesskette

Im Versuchszentrum mit einer Fläche von rund 400 m² bildet dieser Unternehmensbereich der Rösler-Gruppe die gesamte Prozesskette der additiven Fertigung ab. Konstruktion, Vorbereitung und Topologieoptimierung erfolgen mit der CAD-Software Siemens NX. Der 3D-Scanner Atos von GOM, Braunschweig, ermöglicht das schnelle und präzise Optimieren von Konstruktionsabläufen und dient darüber hinaus auch dem Zwecke der Qualitätssicherung. Die Druckbereiche sind strikt nach Materialien getrennt und in schwingungsentkoppelten Bereichen aufgestellt. Der Druck metallischer Bauteile erfolgt mittels einer EOS M290 Anlage, während bei der Herstellung von Kunststoffbauteilen ein Polyjet-Drucker Objet 260 Connex 3 von Stratasys, ein Multi Jet Fusion-Drucker HP Jet Fusion 3D 5200 von HP sowie ein FDM Drucker zum Einsatz kommen.

Für die Auswahl und Auslegung von technisch und wirtschaftlich optimalen, automatisierten Nachbearbeitungsprozessen stehen die gesamten Eigenentwicklungen in Form einer S1, S2 und S3 sowie M1, M2 und M3 von AM Solutions – 3D post processing technology für Versuche zur Verfügung. Darüber hinaus ist das Testzentrum mit verschiedensten Lösungen der Partner Gpainnova und Post-Process Technologies ausgestattet. Dazu zählen eine DLyte 100 und, als erste Installation überhaupt weltweit, eine DLyte 10.000 sowie die Maschinenlösungen DEMI, DECI, DECI Duo und Rador von Post-Process Technologies.

Das neue Technologiezentrum bietet damit gute Voraussetzungen für die effiziente Entwicklung und Auslegung sowie Optimierung anwenderspezifischer Prozesse und Produkte für das Nachbearbeiten additiv gefertigter Bauteile. Das Spektrum reicht vom Entpacken und Entfernen von Stützstrukturen sowie von Restpulver und angesinterten Partikeln über die Reinigung, Glättung und Kantenverrundung bis zum Oberflächenfinish. (sf)

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Rösler Oberflächentechnik GmbH Werk Memmelsdorf

Vorstadt 1
96190 Untermerzbach
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