PreZero und WWF verl~schaft bis 2025

PreZero und der WWF haben bei der Bergung eines Geisternetzes vor der Insel Rügen ihre gemeinsame Partnerschaft um fünf Jahre bis 2025 verlängert. (Bildquelle: PreZero)

Nach Schätzungen des WWF Polen gelangen jährlich 500 bis 10.000 Netze oder Netzteile der Küstenfischerei in die Ostsee und gefährden damit Tiere und Umwelt. Die Geisternetze werden mittels eines Sonars lokalisiert und anschließend durch Taucher geborgen. „Es ist sehr beeindruckend zu sehen, welch enormer Aufwand für die Taucher und die gesamte Schiffscrew dahintersteckt, die Geisternetze zu bergen. Zum Schutz unserer Umwelt wollen wir mit dem WWF zukünftig noch weitere gemeinsame Projekte initiieren und unsere Zusammenarbeit auch auf weitere Länder und Regionen ausweiten“, resümiert Thomas Sroka, Geschäftsführer von PreZero Polen, seinen Besuch auf der Ostsee.

Unterstützung verschiedener Projekte

PreZero fördert neben den bisherigen WWF-Projekten „Geisternetze in der Ostsee“ und einem Modellprojekt zum Vermeiden von Kunststoffabfall in Vietnam nun auch die Initiierung eines weiteren Projekts zur Ursachenbekämpfung in Thailand. „Das Geisternetze Projekt in der Ostsee unterstützen wir schon lange. Daher hat es für uns einen besonderen Stellenwert. Gleichzeitig wollen wir auch dort Hilfe leisten und unterstützen, wo Mensch und Natur besonders stark von der Umweltverschmutzung betroffen sind und dabei gezielt unser Know-how im Bereich Abfall- und Recyclingmanagement mit einbringen“, ergänzt Stephan Garvs, Geschäftsführer von PreZero Deutschland. Das Engagement des Unternehmens gegen den Kunststoffabfall ist Teil von Reset Plastic, der unternehmensweiten Plastikstrategie der Schwarz Gruppe.

Darüber hinaus unterstützt das Unternehmen den WWF auch auf politischer Ebene bei der Forderung nach einem globalen Abkommen, das weltweit das Thema Müllreduktion und ein verbessertes Abfallmanagement adressiert. „Die Plastikflut in den Meeren ist ein globales Problem, das nur durch internationale Zusammenarbeit gelöst werden kann. Der WWF setzt sich daher für ein internationales Abkommen ein, dass kein Plastikmüll mehr in die Meere gelangen darf,“ so Dr. Martin Bethke, Geschäftsleitung Märkte & Unternehmen des WWF Deutschland. (sf)

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