(v.l.) Dr. Thorsten Niklas (Geschäftsführer UL TTC), Anton Fürst (Geschäftsführer Leistritz ), Bernhard Hüppmeier (Vertriebsleiter Brabender Technologie), Manfred Gebhart (Area Sales Manager, Econ).

(v.l.) Dr. Thorsten Niklas (Geschäftsführer UL TTC), Anton Fürst (Geschäftsführer Leistritz ), Bernhard Hüppmeier (Vertriebsleiter Brabender Technologie), Manfred Gebhart (Area Sales Manager, Econ). (Bild: Leistritz)

Am 25. Juni 2015 starteten die Leistritz Extrusionstechnik, Nürnberg, und das UL Thermoplastics Testing Center (UL TTC), Krefeld, ihre Partnerschaft mit einer Kick-off Veranstaltung im Chempark Krefeld-Uerdingen.

„Wir haben an unserem Hauptsitz in Nürnberg zwar schon ein sehr gut ausgestattetes Technikum“, erklärt Anton Fürst, Leistritz Geschäftsführer die Hintergründe, „doch durch die Kooperation bieten wir Kunden und Interessenten nun eine weitere Möglichkeit, ihr Material oder Verfahren direkt im Prüflabor auf Herz und Nieren zu testen.“ Neben der offiziellen Eröffnung und der Besichtigung der Leistritz Anlage hatten die Gäste auch Gelegenheit, das Labor des Krefelder Partners kennen zu lernen. Die Kooperation wird außerdem von zwei weiteren Technologiefirmen unterstützt: Brabender Technologie, Duisburg,  für die Dosiertechnik und Econ, Weißkirchen/Traun, Österreich, als Hersteller der Unterwassergranulierungen.

Das Equipment im Chempark Krefeld-Uerdingen besteht aus einem ZSE 27 MAXX Doppelschneckenextruder samt Zubehör. Diese Laboranlage eignet sich nicht nur für die Rezepturentwicklung, sondern auch für die Herstellung von Mustermengen und Kleinchargen im Produktionsbetrieb. Die Variabilität dieser Anlage erlaubt das individuelle Anpassen an die jeweilige Verfahrensaufgabe. Nach dem Extrusions- und Granulierprozess kann das Granulat vor Ort allen gängigen, normgerechten Materialprüfungen unterzogen werden. Dr. Thorsten Niklas, Geschäftsführer bei UL TTC: „Neben einer Vielzahl an Standardprobekörpern steht hier ein Spritzguss-Technikum mit vielen technischen Möglichkeiten zur Untersuchung und Optimierung der Prozessparameter zur Verfügung.“

Das nach ISO/IEC 17025 akkreditierte Prüflabor mit vielen akkreditierten Prüfverfahren. Alleine zur Gruppe der mechanischen und rheologischen Verfahren zählen 30 Prüfverfahren. Hinzu kommen physikalische, elektrische, optische und thermoanalytische Untersuchungsmethoden sowie Brand- und Bewitterungsprüfungen. Bestimmungen der Wärmeform- und Chemikalienbeständigkeit, der thermischen Alterung und der Verarbeitungsschwindung runden das Spektrum ab.

„Compoundeure, die hierher zum Testen ihres Materials kommen, profitieren von einem Rundum-Service“, fasst Anton Fürst zusammen. „damit können wir helfen, die „time-to-market“ für unsere Kunden signifikant zu verkürzen: Von der Materialentwicklung, zur Prüfung bis hin zur Zertifizierung kann hier alles in einer Hand laufen, was auch eine zusätzliche Kostenersparnis bedeutet.“

(ck)

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