Durch die konische Form lassen sich die Kisten ineinander stecken. (Bildquelle: Lorenz Kunststofftechnik)

Durch die konische Form lassen sich die Kisten ineinander stecken. (Bildquelle: Lorenz Kunststofftechnik)

Der Transportbehälter aus glasfaserverstärktem UP-Harz ist leichter als vergleichbare Gitterboxen. (Bildquelle: Lorenz Kunststofftechnik)

Der Transportbehälter aus glasfaserverstärktem UP-Harz ist leichter als vergleichbare Gitterboxen. (Bildquelle: Lorenz Kunststofftechnik)

Grundlage der Lobox von Lorenz Kunststofftechnik, Wallenhorst-Hollage, sind die Parameter Leichtbau und Effizienz. Konventionelle Gitterboxen wiegen leer rund 70 bis 85 kg – ein nicht unerheblicher Einflussfaktor auf den Kraftstoffverbrauch für den Transport. Zudem belegen die älteren, nicht-faltbaren Modelle auch leer noch einen vollen Stellplatz. Die Gitterstruktur reduziert das Materialgewicht, ist jedoch unpraktisch, da sich lose Güter verhaken oder durch eindringenden Schmutz Schaden nehmen können. Das Unternehmen entwickelte daher eine Duroplast-Lösung zum Transportieren von Schüttware und anderen Produkten. Die Wände der Lobox schützen die Ware und lassen sich einfach reinigen. Auch Anpassungen sind möglich, etwa für den Einsatz als Streugut-Behälter. Durch den haltbaren Werkstoff erreichen die Boxen eine Lebensdauer von mehr als 30 Jahren und sie lassen sich danach zu 100 Prozent recyceln.

Mehr Kisten pro LKW

Durch die konische Form lassen sich die Kisten ineinander stecken. (Bildquelle: Lorenz Kunststofftechnik)

Durch die konische Form lassen sich die Kisten ineinander stecken. (Bildquelle: Lorenz Kunststofftechnik)

Die Maße der Box entsprechen mit 1.200 x 800 mm denen einer Epal/EUR-Palette. Die Höhe beträgt 714 mm. Die konische Form der Kiste verschiebt die Ware am Boden zur Mitte hin, wodurch sie leichter zu entnehmen sind. Gitterboxen benöt­igten stattdessen seitliche Klappen, was die Konstruktion fehleranfälliger und teurer macht. Zudem lassen sich die Kunststoffkisten nach Gebrauch ineinander setzen, was weniger Platz beim Leergutfahren benötigt. Auf diese Weise passen in einen LKW zehn leere Loboxen auf einen Stellplatz, was pro Rückfracht rund 320 Behälter ergibt, verglichen mit etwa 70 metallischen Gitterboxen.
Für das Be- und Entladen sind die Kistenfüße in ihrem Abstand auf gängige Staplergabeln ausgelegt. Ein Saum am oberen Rand ermöglicht zudem das manuelle Handhaben und maschinelle Herausheben der leeren Behälter aus dem Stapel. Zum Schutz gegen Feuchtigkeit und Schmutz ist ein Deckel erhältlich, der sich mit einem Scharnier versehen lässt. Auf seiner Oberseite integrierte Positionier-Stege halten aufeinander gestellte gefüllte Boxen. So lassen sich – bei drei Kisten übereinander – 96 Stück in einem LKW-Auflieger unterbringen.

Leichter und langlebigere Boxen

Die Duroplast-Kiste lässt sich auf hohe Wetter- und Kälteresistenz auslegen. (Bildquelle: Lorenz Kunststofftechnik)

Die Duroplast-Kiste lässt sich auf hohe Wetter- und Kälteresistenz auslegen. (Bildquelle: Lorenz Kunststofftechnik)

Der für die Box verwendete Polyesterharz-Glasfaser-Verbundwerkstoff verfügt über eine hohe Belastbarkeit und Widerstandskraft, wodurch die Behälter robust sind und sich für Nutzlasten bis 500 kg beziehungsweise Auflasten bis 1.750 kg eignen. Dabei wiegt eine Kiste 40 kg, mit Deckel 55 kg. Konventionelle Gitterboxen wiegen leer rund 70 bis 85 kg. Darüber hinaus wurde das Material vom Unternehmen so konzipiert, dass es rauen Umgebungen sowie Temperaturen von -40 bis 140 °C standhält. Gegenüber Korrosion oder anderen Witterungseinflüssen sind Duroplaste standardmäßig unempfindlich. Zudem sind Reparaturen durch den Hersteller möglich. Abgenutzte Kisten nimmt er zurück.
Neben der Standardvariante gibt es auch Sonderformen. So hat Lorenz Kunststofftechnik beispielsweise kürzlich einen Streugut-Behälter auf Basis der Lobox entwickelt. Neben einer eingearbeiteten Frontöffnung zur Entnahme von Kies oder Streusalz ist der Duroplast Wetter- und Kälte resistent.

Halle/Stand 07A/C35

ist Fachjournalistin aus München.

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