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Die Produktionsstraße für Schutzkittel entstand innerhalb von zehn Tagen. (Bildquelle: Joke)

Udo und Marc Andre Fielenbach 2

Udo und Marc Andre Fielenbach präsentieren einen der ersten im Werk Bergisch Gladbach produzierten Schutzkittel. (Bildquelle: Joke)

Das Produkt wird von der Feuerwehr, dem Rettungsdienst, Krankenhäusern, Pflegeheimen und in der Lebensmittelherstellung bei ihrer täglichen Arbeit benötigt. Die Schutzkittel sind gefertigt aus 40 µm starker, lebensmittelechter MDPE-Folie – auf Wunsch auch mit stärkerem Material. Die Folie wird aus Rollenware geschnitten, geschweißt und zum Kittel gestanzt. Das bestehende Wissen aus 80 Jahren Erfahrung war Grundvoraussetzung für den Aufbau dieser Fertigungsstraße.
Um das Vorhaben innerhalb von zehn Tagen zu realisieren, mussten Module von drei bereits gefertigten Anlagen zusammengesetzt werden – selbst über die Osterfeiertage waren die Maschinenbauer, Ingenieure und Techniker bei Joke FS fleißig. „Alle Mitarbeiter haben sich richtig reingehängt.“, erzählt Geschäftsführer Udo Fielenbach, „Selbst die Ehefrau eines Ingenieurs, die im Krankenhaus tätig ist, hat bei der Optimierung geholfen.“Die erste Bestellung von 200.000 Schutzkitteln durch den Rheinisch Bergischen Kreis hat dieses Projekt erst ermöglicht.

Auf Lager und lieferfähig

Nicht nur die Produktionsanlage, auch die gesamte Logistik musste von Null an aufgesetzt werden. Eine komplette Halle wurde vorbereitet, um wöchentlich 400 Paletten lagern und liefern zu können. Drei-Schicht-Betrieb, Kartonagen für die Verpackung, Zwischenlagern, kleinteilige Lieferprozesse, ungewohnte Vertriebswege – all das waren neue Aufgaben für die Anlagenbauer.

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Die Produktionsstraße für Schutzkittel entstand innerhalb von zehn Tagen. (Bildquelle: Joke)

Die schnelle Entscheidung für dieses Investment in einer siebenstelligen Höhe wird sich gemäß Joke jedoch nur dann auszahlen, wenn nicht nur kurzfristig der enorme Bedarf abgedeckt wird, sondern auch mittel- oder langfristig eine Komplett- oder Teilauslastung für diese Anlage gewährleistet ist. „Das Interesse des Staates und der Behörden scheint auch nach Corona für eine zukünftige, deutsche Produktion vorhanden“, gibt sich das Unternehmen optimistisch.  Zeitnah wird in drei Schichten an sieben Tagen produziert. Damit ist Joke in großen Teilmengen lieferfähig. So können möglichst viele Anfragen zufriedengestellt werden. Nach Produktionsanlauf werden über 400.000 Kittel pro Woche produziert. Das Unternehmen wird die Lernkurve weiter steil halten. Schon jetzt gibt es die ersten Ideen für weitere Produkte. Vom geänderten Schnitt bis zu stärkerem Material ist alles möglich.

Musteranfragen können gerichtet werden an Max Fielenbach (Tel. 02204 839-749 oder E-Mail m.fielenbach@joke.de.

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Joke Folienschweißtechnik GmbH

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51429 Bergisch Gladbach
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