Grenn Alley Award

Die Bewerbungsphase für den mit 25.000 EUR dotierten Green Alley Award hat begonnen. (Bild: Landbell Group)

Der Green Alley Award, der erste europäische Start-up-Preis für die Kreislaufwirtschaft, wird bereits zum siebten Mal verliehen. Nach der unglücklichen Verschiebung aufgrund der Covid-19-Pandemie Anfang dieses Jahres wird wieder nach Enthusiasten der Kreislaufwirtschaft gesucht. Teilnehmen können Unternehmensgründungen in ihrer Früh- und Wachstumsphase, die nicht älter als 5 Jahre sind, sofern das Unternehmen in Europa sitzt und sich in den Bereichen Abfallvermeidung, Recycling oder digitale Technologien engagiert.

Die Bewerbungsphase für den Green Alley Award hat am 8. September begonnen und endet am 17. November. Eine vorausgewählte Anzahl von Einreichungen wird vom 12. Januar 2021 bis 2. Februar 2021 auf der Website zur öffentlichen Abstimmung gestellt. Das Start-up mit der Mehrheit der Stimmen wird automatisch unter den sechs Finalisten sein. Die übrigen fünf werden von einem Expertenausschuss ausgewählt. Am 22. April 2021 werden die sechs Finalisten nach Berlin eingeladen, wo sie in Arbeitssitzungen mit Experten für Kreislaufwirtschaft und Start-ups zusammentreffen werden. Am Abend wird jeder der Finalisten die Möglichkeit haben, seine Idee live auf der Bühne vorzustellen. Eine internationale Jury wählt den Gewinner aus, der 25.000 EUR erhält.

Erfolgsgeschichten der Gewinner

Der Green Alley Award wurde 2014 von der Landbell Group, Mainz, ins Leben gerufen. Seitdem wurden acht Gewinner ausgezeichnet. Unter ihnen Repack, ein finnisches Start-up-Unternehmen, das wiederverwendbare Verpackungen für den elektronischen Handel erfunden hat. Repack hat kürzlich einen Testlauf mit Zalando durchgeführt. Ein weiterer erfolgreicher Gewinner, ebenfalls aus Finnland, ist Sulapac. CEO Suvi Haimi und CCO Laura Tirkkonen-Rajasalo hatten die hervorragende Idee, Kunststoffverpackungen beispielsweise für Kosmetika durch 100 Prozent biologisch abbaubare und mikrokunststofffreie Produkte aus Holz und pflanzlichen Bindemitteln zu ersetzen. Chanel ist an den Sulapac-Verpackungen sehr interessiert. Letztes Jahr überzeugte Gelatex Technologies aus Estland die Jury mit einer auf Gelatine basierenden Alternative zu Leder. (sf)

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