234pv1217_PV_B_1-4_PLASMATREAT_FAKUMA-Plasmabeschichtung

Der Türkleiderhaken aus Edelstahl und einem angespritzten PA6-GF30 -Compound verfügt über eine Tragkraft von bis zu 300 kg. (Bild: Plasmatreat)

Während die Plasma-Versiegelungstechnik Plasma-Sealtight mediendichte Hybridverbunde von Kunststoff und Metall mit sehr hohen Zugscherfestigkeiten im Spritzgussprozess ermöglicht, richtet sich die PT-Bond-Beschichtungstechnologie auf die Haftfestigkeit von beispielsweise Gummi-Metall-Verbunden. Beide Technologien scheiden plasmapolymere Schichten im Atmosphärendruck ab. Schichtaufbau und Schichtstärke können dabei so variiert werden, dass sie bestimmte Funktionalitäten – wie eine hohe Haftvermittlung oder eine besonders starke Korrosionsschutzwirkung – erhalten. Bei herkömmlichen Vorbehandlungsverfahren kommen für den Haftungsaufbau meist lösemittelhaltige Primer zum Einsatz, die über Tauch- oder Sprühverfahren auf das gesamte Bauteil aufgebracht werden. Bei der Plasmapolymerisation handelt es sich dagegen um ein trockenes, umweltfreundliches Verfahren. Mittels der Düsentechnik kann die gesamte Vorbehandlung zudem ortsselektiv erfolgen, d.h. das heißt nur dort, wo sie auch tatsächlich gebraucht wird. Die auf der Messe gezeigten Inline-Verfahren sind im vollautomatischen, kontinuierlichen Fertigungsprozess einsetzbar. Sie arbeiten monitorüberwacht, sind prozesssicher und reproduzierbar. Bauteile können sofort nach der Plasmabehandlung weiterverarbeitet werden.

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