Datamatrix-Code auf einer Kunststoffoberfläche.

Datamatrix-Code auf einer Kunststoffoberfläche. (Bild: Rea Jet)

Die Beschriftung mit Laser – im Bild CO2-Laser - ist untrennbar mit dem Bauteil verbunden. Automatisierung und Rückverfolgbarkeit werden durch die eindeutige Identifizierung erleichtert. (Bildquelle: alle Rea Jet)

Die Beschriftung mit Laser – im Bild CO2-Laser - ist untrennbar mit dem Bauteil verbunden. Automatisierung und Rückverfolgbarkeit werden durch die eindeutige Identifizierung erleichtert. (Bildquelle: alle Rea Jet)

Spätestens seit der Autohersteller Aston Martin letztes Jahr wegen gefälschter, minderwertiger Bauteile aus Kunststoff eine Rückruf-Aktion für 17.500 Fahrzeuge startete, ist klar: Markenschutz betrifft auch den Kunststoffverarbeiter. Denn Plagiate gefährden Menschenleben, beschädigen das Image, ruinieren den Umsatz und können erhebliche Schadenersatzforderungen nach sich ziehen. In der Kunststoffindustrie werden Fahrzeug-, Bau- und Elektroteile kopiert aber auch medizinisches Gerät, Laborausrüstung, Unterhaltungselektronik, Spielzeug oder andere Konsumgüter. Selbst Prüfplaketten und Pfandmarken werden imitiert, um illegale Gewinne zu erzielen. Als effektive Gegenmaßnahme setzen viele Hersteller nun vermehrt auf Lasertechnologie.

Fälschungssicher Kennzeichnen

Mit Laser beschriftete Oberflächen sind individuell und dauerhaft gekennzeichnet. Sie sorgen so für mehr Sicherheit, da die Möglichkeit zum eindeutigen Identifizieren gegeben ist. Im Gegensatz zum einfachen Aufdruck ist die Lasergravur abriebfest und fälschungssicher. Untrennbar mit dem Material verbunden und strategisch sinnvoll platziert, kann sie nur durch Zerstören des Produktes entfernt werden. Darüber hinaus erweist sich die Markierung als robust gegen chemische, thermische und witterungsbedingte Einflüsse.

Datamatrix-Code auf einer Kunststoffoberfläche.(Bildquelle: Rea Jet)

Datamatrix-Code auf einer Kunststoffoberfläche.(Bildquelle: Rea Jet)

Die wichtigen Informationen zum Bauteil wie Preis, Herkunftsort und Seriennummer werden idealerweise per Bar- oder Datamatrixcode verschlüsselt. Dieses Verschlüsseln sorgt für zusätzliche Sicherheit. Das Kennzeichnen erleichtert zudem das Automatisieren des Produktionsprozesses, da das Bauteil von der Herstellung bis hin zur Verkaufsstelle und dem Einsatzort eindeutig zu identifizieren ist. So können beispielsweise Zulieferer sicherstellen, dass ausschließlich Originalteile verwendet werden. Die Möglichkeit, das verwendete Teil lückenlos zurückzuverfolgen, lässt den Weg des Bauteils transparent erscheinen und kann daher zum Steigern der Effizienz, zum Senken der Kosten und für die Qualitätskontrolle genutzt werden.

Für Kunststoffoberflächen bedarf es zum Laserkennzeichnen einer geeigneten Technologie. Die Lasersysteme von Rea Elektronik, Mühltal, ermöglichen die durchgängige Serialisierung bei hoher Produktgeschwindigkeit und stellen die Konformität mit weltweiten Normen sicher.

Der CO2-Laser Rea Jet CL und der Faserlaser Rea Jet FL eignen sich für die kantenscharfe Markierung von Kunststoffen, Kautschukprodukten, den Farbabtrag von lackierten Oberflächen sowie die Direktbeschriftung unterschiedlicher Substrate. Der Faserlaser eignet sich darüber hinaus zum Beschriften blanker Metalle. Text und Grafik können frei gestaltet werden. Durch das Verwenden von True Type Fonts und UTF8-Codierung sind auch internationale Zeichen darzustellen.

Einfach zu integrieren

Die langlebigen Module sind wartungsarm und können in bestehende Anlagen integriert werden. Dafür sorgen vor allem das schmale Design sowie beliebig kombinierbare Verlängerungs- und Umlenkeinheiten. Die offene Schnittstellentechnologie mit der durchgängigen Nutzung von XML für die Datenstruktur, frei konfigurierbaren digitale Ein- und Ausgänge sowie Ethernet-Protokoll unterstützen die Kommunikation mit dem Produktionsleitrechner. Alle Funktionen können per Grafikdisplay oder zentral am PC gesteuert werden. Für den Einsatz in schmutziger und feuchter Umgebung sind die Laser-Modelle mit einem geschlossenen Gehäuse der Schutzart IP65 erhältlich.

Beide Laser realisieren eine direkte Teilebeschriftung – Direct Part Marking (DPM), das an Bedeutung gewinnt. Ihre hohe Strahlkraft und Energiedichte sorgen für eine sehr gute Lesbarkeit. Der Faserlaser ermöglicht darüber hinaus die Miniaturbeschriftung sowie eine versteckte Kennzeichnung, die nur mit dem Mikroskop gelesen werden kann.

 

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Teichwiesenstraße 1
64367 Mühltal
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