Extrusion

Extrusion Die Herstellung von Hohlkörpern mit mehreren Schichten im Coextrusions-Blasformen stellt einen technologisch anspruchsvollen Prozess dar. Besonders die Blaskopf-Entwicklung bietet Forschungsbedarf, bedingt durch die Komplexität des Werkzeugs und dessen grundlegende Aufgaben. Bislang werden verschiedenartige Werkzeugkonzepte in Extrusionsblasform-Anlagen eingesetzt. Dazu zählen Stegdorn-Halterwerkzeuge, Pinolenwerkzeuge und Axialwendel-Verteiler.

Bei der Blasfolien-Extrusion hat sich ein weiteres Werkzeugkonzept, der Radialwendel-Verteiler, zur Ausbildung des Schmelzeschlauchs durchgesetzt. Der Radialwendel-Verteiler vereint zahlreiche Merkmale, wie beispielsweise hohe Flexibilität im Schichtaufbau, geringe Verweilzeiten der Schmelze im Werkzeug und niedrige Fertigungskosten.

Daraus resultieren Material- und Zeitersparnis bei Produktwechseln und eine hohe Qualität der hergestellten Bauteile. In einem aktuellen Forschungsprojekt des IKV, Aachen, wird nun der Einsatz eines Radialwendel-Verteilers auch beim Extrusions-Blasformen erprobt, um das Potenzial des für diesen Bereich neuartigen Werkzeugkonzepts abzuschätzen. Der Radialwendel-Verteiler wurde für die Anforderungen des Coextrusions-Blasformens rheologisch und mechanisch ausgelegt.

Vor- und Nachteile des Verteilersystems im Vergleich zu konventionellen Werkzeugsystemen werden in praktischen Versuchen aufgezeigt. Aufbauend auf den daraus erworbenen Kenntnissen werden Richtlinien für den Einsatz eines Radialwendel-Verteilers im Coextrusions-Blasformen erarbeitet mit dem Ziel, eine mögliche industrielle Umsetzung zu vereinfachen.

Kontakt:
Anna Funk,
funk@ikv.rwth-aachen.de

 

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