Die Produkte der Award-Gewinner. (Bildquelle: Nova Institut)

Die Produkte der Award-Gewinner. (Bildquelle: Nova Institut)

Führende Experten für Bioverbundwerkstoffe trafen sich auf der WPC

Führende Experten für Bioverbundwerkstoffe trafen sich auf der WPC & NFC Konferenz in Köln. (Bildquelle: Nova Institut)

Angesehene Vertreter aus Industrie und Forschung präsentierten ein breites Themenspektrum, das die ganze Palette erhältlicher Bio-Verbundwerkstoffe abdeckte. Dabei wurde klar, dass der aktuell größte Markt für Wood-Plastic-Composites (WPC) und Natural Fibre Composites (NFC) im Automobil- und Baubereich liegt – speziell bei Bodenbelägen und Autoinnenteilen. Bio-Verbundwerkstoffe haben zudem großes Potenzial, konventionelle Werkstoffe auch in anderen Bereichen zu ersetzen. Der Einsatz von Biomasse in neuen Bereichen bedeutet innovative Produktionsprozesse, neue Produkte und auch Wertzuwächse auf lokaler Ebene. Ihre Nutzung erfordert ein umfassendes Wissen über Rohstoffe, Herstellungsprozesse, Materialeigenschaften und Anwendungen. Die Konferenz verschaffte einen aktuellen Überblick über diese unterschiedlichen Technologien und vielversprechende Anwendungsbereiche.

Die Produkte der Award-Gewinner. (Bildquelle: Nova Institut)

Die Produkte der Award-Gewinner. (Bildquelle: Nova Institut)

Wie in den Jahren zuvor war der Innovationspreis „Wood and Natural Fibre Composites Award“ ein von allen mit Spannung erwarteter Höhepunkt der Konferenz. Die Teilnehmer kürten mit großem Abstand den naturfaserverstärkten, 100 % bio-basierten Sarg der Firma Onora B.V. (NL) zum Sieger. Den zweiten Platz belegte ebenfalls eine Firma aus den Niederlanden: Millvision B.V. mit ihren Blumentöpfen, die aus biologisch abbaubarem Kunststoff und Agro-Restfasern bestehen. Der dritte Platz ging an die Cellulosefaser-Verbundwerkstoffe der finnischen Unternehmen Aqvacomp Oy und Flaxwood Oy, die in Musikinstrumenten Verwendung finden.

v. l. n. r.: Peter von Hoffmann (Coperion GmbH), Michael Carus und Dr. Asta Partanen (beide nova-Institut GmbH), Marieke Havermanns (Onora BV), Jari Haapanen und Markku Nikkilä (beide Aqvacomp Oy/Flaxwood Oy), Leon Joore (Millvision BV). (Bildquelle: Nova Institut)

v. l. n. r.: Peter von Hoffmann (Coperion GmbH), Michael Carus und Dr. Asta Partanen (beide nova-Institut GmbH), Marieke Havermanns (Onora BV), Jari Haapanen und Markku Nikkilä (beide Aqvacomp Oy/Flaxwood Oy), Leon Joore (Millvision BV). (Bildquelle: Nova Institut)

Die Preisträger zeigen nur einige wenige Beispiele für die Vielseitigkeit von Bio-Verbundwerkstoffen und ihrem Potenzial, konventionelle Kunststoffe in Konsumgütern zu ersetzen.

Michael Carus, Geschäftsführer des nova-Instituts, fasste die Ergebnisse der Konferenz zusammen: „Es war eindrucksvoll, die dynamische Entwicklung des Sektors zu sehen: Verbesserte Materialeigenschaften, eine große Bandbreite professioneller Akteure und die Erschließung neuer Märkte, etwa im Konsumgüter-Bereich. Die hohe Qualität der Vorträge und der Fachausstellung fand großen Resonanz bei den Teilnehmern. Die Konferenz wurde so zum Treffpunkt des Who-is-Who der Branche, wir bekamen besonders viele Rückmeldungen, die die guten Gelegenheiten für neue Geschäftsbeziehungen lobten.“

 

Die Konferenz wurde von Beologic N. V. (BE), Corbion Purac B.V. (NL) und Plasthill Oy (FI) gesponsert. Coperion GmbH (DE) sponserte den Innovationspreis. Alle Vorträge der Konferenz sind jetzt erhältlich unter: http://bio-based.eu/proceedings

 

[ega]

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