Die Gründung des Joint Ventures steht noch unter dem Vorbehalt der Zustimmung der zuständigen Wettbewerbsbehörden. Das Closing wird im Laufe dieses Jahres erwartet. Beide Partner halten jeweils 50 % der Anteile an Styrolution; die BASF erhält eine entsprechende Ausgleichszahlung. Bis zum Abschluss der Transaktion treten die Unternehmen weiterhin eigenständig am Markt auf.

In dem Joint Venture wollen BASF und Ineos ihre weltweiten Geschäftsaktivitäten in den Arbeitsgebieten Styrol-Monomere (SM), Polystyrol (PS), Acrylnitrilbutadienstyrol (ABS), Styrolbutadiencopolymere (SBC) und weitere Styrol-basierte Copolymere (SAN, AMSAN, ASA, MABS) sowie Copolymerblends zusammenführen. Die jeweiligen Geschäfte mit PS-Schäumen sind nicht Teil der Transaktion und verbleiben innerhalb der BASF bzw. bei Ineos.

Insgesamt beschäftigt die BASF rund 1.460 Mitarbeiter in ihrem Styrolkunststoff-Geschäft und erzielte 2010 einen Umsatz von 3,9 Mrd. Euro. Bei Ineos erwirtschafteten 2010 weltweit rund 2.200 Mitarbeiter einem Umsatz von 2,8 Mrd. Euro im Styrolkunststoff-Geschäft. Von der Transaktion betroffen sind auf der Seite von BASF Geschäfte an den Standorten Ludwigshafen, Schwarzheide, Antwerpen/Belgien, Ulsan/Korea, Dahej/Indien und Altamira/Mexiko. Von Seiten Ineos sind es ABS-Produktionsanlagen in Köln, Tarragona/Spanien, Vadodara/Indien und Map Ta Phut/Thailand sowie SM- und PS-Anlagen in Marl, Wingles/Frankreich, Trelleborg/Schweden, Sarnia/Kanada und den US-Standorten Indian Orchard, Joliet, Decatur, Texas City und Bayport.

Nachtrag: Am 01.06. hat die EU Kommission ihre Genehmigung erteilt.

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