Die Kleiderbügel werden im 1-K-Verfahren hergestellt. (Bildquelle: Cortec, K.D. Feddersen)

Die Kleiderbügel werden im 1-K-Verfahren hergestellt. (Bildquelle: Cortec, K.D. Feddersen)

Diese ist in den drei Ausführungen lackiert, beschichtet, unlackiert erhältlich. Die unlackierte Variante ist aus Softell, einem Soft-Touch PP-Compound von Lyondell Basell. Jürgen Gessner, Anwendungsentwickler beim Kunststoffdistributor K.D. Feddersen, Hamburg, konnte das Wald-Michelbacher Unternehmen davon überzeugen, dass der einstufige Verarbeitungsprozess ohne weitere Ver- und Nachbearbeitungsschritte nicht nur kostengünstiger und umweltfreundlicher ist als die beiden anderen Varianten, sondern dass das Material selbst eine hohe ästhetische Anmutung hat. Die rutschhemmende Wirkung des Materials, sorgt beim Kleiderbügel dafür, dass das Kleidungsstück am rechten Platz bleibt. Weiterhin ist der Recyclingprozess vereinfacht, da der komplette Bügel aus nur einem Material besteht. In der Kombination mit dem entsprechenden Spritzgusswerkzeug sind viele Oberflächendesigns möglich wie zum Beispiel der Effekt einer Ledernarbung. Das Material lässt sich zudem sehr gut einfärben. Das gedämpfte Klangverhalten des Materials sorgt bei einem herunterfallenden Kleiderbügel für einen angenehm dumpfen, nicht scheppernden Klang, wie dies beispielsweise bei Polystyrol der Fall ist. Die Compounds sind in unterschiedlichen Steifigkeiten erhältlich und werden bereits in zahlreichen Industriezweigen wie Haushaltswaren, der Möbelindustrie, in der Landmaschinentechnik, bei Nutzfahrzeugen und in der Automobilindustrie eingesetzt.

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