PBT Ultradur HR

PBT Zu den Herausforderungen für Werkstoffe in der automobilen Antriebstechnik zählen unter anderem hohe Temperaturen, Feuchtigkeit und Vibrationen. Mit den Ultradur HR-Typen – HR steht für hydrolysis resistant – bietet die BASF, Ludwigshafen, optimierte PBT-Werkstoffe an, die in der Lage sind, unter feuchten Umgebungsbedingungen der Hydrolyse zu widerstehen. Dies gilt auch für zwei neue Typen, die eine hohe Hydrolysebeständigkeit mit integriertem Flammschutz beziehungsweise mit Lasertransparenz verbinden und so zahlreiche neue Anwendungen erschließen helfen. Das hydrolyse-stabilisierte PBT Ultradur HR bewährt sich nicht nur in den geläufigen statischen Tests für feucht-heiße Umgebungen, sondern besteht auch die Klimawechselprüfungen der USCAR-Norm Klasse 5, wie sie beispielsweise für Stecker und Steckverbindungen vorgeschrieben sind. Der Werkstoff ist mit 30 Prozent Glasfaserverstärkung als Type B4330 G6 HR und mit 15 Prozent Glasfaserverstärkung als Variante B4330 G3 HR verfügbar.

Der Werkstoff wird außerdem mit eingebautem Flammschutz beziehungsweise Lasertransparenz angeboten. Die Variante B4450 G5 HR verbindet Hydrolysebeständigkeit mit eingebautem Flammschutz, einer hohen Kriechstromfestigkeit und geringer Rauchgasdichte. Die Kombination von Hydrolysestabilisierung und Lasertransparenz unter der Bezeichnung B4300 G6 HR LT eignet sich trotz schwarzer Farbe für das Laserdurchstrahlschweißen. Beide Typen eignen sich somit auch für Anwendungen in Elektrofahrzeugen. Beispiele sind Steuergehäuse oder Ladestecker, aber auch Bauteile, die aus mehreren Komponenten geschweißt werden müssen.

K 2013 Halle 05 Stand C21

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