Mit dem neuen additiven Herstellungsverfahren können Siliconteile mit komplexen Geometrien gedruckt werden. (Bildquelle: Wacker Chenie)

Mit dem neuen additiven Herstellungsverfahren können Siliconteile mit komplexen Geometrien gedruckt werden. (Bildquelle: Wacker Chenie)

Bei dem 3D-Drucker handelt es sich um die erste industriereife Druckergeneration. DerDrucker druckt deutlich schneller als die bisherigen Prototypen und ist kompakter gebaut. „Der Drucker basiert auf einem von Wacker entwickelten Drop-on-Demand-Verfahren“, sagt Bernd Pachaly, Leiter der Wacker-Siliconeforschung. „Damit können Bauteile oder Baugruppen mit komplexen Geometrien hergestellt werden, auch sogenannte Impossible Products, die bislang nicht herstellbar waren.“  Die Aceo-Technologie nutzt ein Drop-on-Demand-Verfahren. Auf einer Unterlage deponiert der Druckerkopf winzige Silicontröpfchen. Schicht für Schicht entsteht auf diese Weise das Werkstück. Das Silicon ist so formuliert, dass die Tröpfchen zusammenfliesen, bevor der Vernetzungsprozess aktiviert wird, was mittels ultravioletten Lichts geschieht. Aus den Silicontröpfchen und -schichten entsteht so ein homogenes Werkstück, das sich von Teilen aus Spritzguss kaum unterscheidet. Unter Einsatz von wasserlöslichen Stützmaterialien lassen sich auch Überhänge und innenliegende Gitterstrukturen erzeugen.

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