Linz, Melt Blown Machine, non-woven, fibre, Rudolph Peitl, Christoph Denkmayr

Linz, Melt Blown Machine, non-woven, fibre, Rudolph Peitl, Christoph Denkmayr

Die Initiative Mask Republic, die im Zuge der Covid-19-Pandemie ins Leben gerufen wurde, wird in ganz Österreich Gesichtsmasken ausliefern. Dabei unterstützt ein Netzwerk aus Partnern entlang der gesamten Wertschöpfungskette, lokale und regionale Regierungsorganisationen und NGOs. Tests in den Laboreinrichtungen von Borealis zeigen, dass die Gesichtsmasken eine um bis zu viermal bessere Filterleistung als herkömmliche, handgenähte Alternativen liefern. Da das Waschen der Masken ihre Filtereffektivität nicht beeinträchtigt, sind sie wiederverwendbar und tragen so zur Abfallvermeidung bei.

Nachhaltige und regionale Wertschöpfung

Im Rahmen der Partnerschaft liefert Borealis Filtermediengewebe aus seinem neuen Polypropylen (PP) Borealis HL912FB, für Spritzgussanwendungen. Das Design, die Produktion und der Vertrieb der Gesichtsmasken laufen über Paper Republic. Durch die Initiative werden zudem lokale und regionale Schneider, die aufgrund der Coronavirus-Pandemie sonst arbeitslos oder nicht voll ausgelastet wären, mit Spezialausrüstung ausgestattet, damit sie die Masken mit einem leichten Baumwollstoff anfertigen können.

Die Kooperation Mask Republic zeigt, wie sich unterschiedlichste Partner zusammenschließen können, um einen Beitrag für die Gemeinden zu leisten, in denen sie tätig sind. „Vor einigen Monaten wurde rasch klar, dass Österreich – wie so viele andere Länder auf der ganzen Welt – mit einer der größten Herausforderungen im Bereich Gesundheit und Sicherheit seit fast einem Jahrhundert konfrontiert ist“, erläutert Jérôme Bacquias, Gründer und Geschäftsführer von Paper Republic. „Es war uns schnell klar, dass wir hier einen gesellschaftlichen Beitrag leisten wollten. Diese schwierigen Zeiten haben uns mit Borealis zusammengeführt und eine außergewöhnliche Partnerschaft ermöglicht, um so vielen Menschen helfen zu können.“

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Regionale Unterstützung: Näherin fertigt Mask Republic-Gesichtsmaske. Bildquelle: Paper Republic

Die Nachfrage nach wirksamen Gesichtsmasken hat durch die Covid-19-Pandemie signifikant zugenommen. Es werden Lösungen benötigt, die Schutz gegen das neuartige Corona Virus bieten und zugleich ihren Trägern ermöglichen, problemlos zu atmen. Der Maskenbedarf wird voraussichtlich weiterhin hoch bleiben, während die europäischen Staaten die Beschränkungen allmählich lockern und in manchen Ländern das Tragen von Gesichtsmasken im öffentlichen Raum verpflichtend ist.

Anlage für Meltblow-Gewebe installiert

Borealis bietet PP-Materialien für Spritzgussanwendungen an. Zudem eignen sich die Materialien für Hygieneanwendungen wie Windeln und Gesichtsmasken, für die Nanofasermaterialien zu Barrierezwecken benötigt werden. Aufgrund der wachsenden Nachfrage nach Gesichtsmasken rüstete Borealis vor kurzem eine Meltblow-Pilotlinie in seinem Innovation Headquarter in Linz, Österreich, für die Produktion von feinen Faserstoffen in kleinem Maßstab für diese Anwendungen um. Das neu entwickelte Borealis-Material HL912FB wird bereits auf dieser Linie genutzt, um Meltblown-Gewebe für individuell gefertigte Einlagen für baumwollbasierte Mund-Nasenmasken, herkömmliche Mund-Nasen-Masken und später möglicherweise auch für High-End-Gesichtsmasken für medizinisches Personal (FFP2, FFP3 und N95) herzustellen.

„Wir freuen uns, mit unserem Borealis Social Fund Teil einer Initiative zu sein, von der die österreichische Bevölkerung profitieren kann. Wir konnten unser Know-how in Bezug auf Materiallösungen einbringen, und so gemeinsam eine Lösung erarbeiten, welche die Gesundheit und Sicherheit der Bevölkerung verbessert, dabei ressourceneffizient ist und Abfälle vermeidet“, erklärt Dorothea Wiplinger, Borealis, Sustainability & Project STOP Manager.

„Dieses innovative Borealis-Material erhöht die Wirksamkeit der Masken, wobei es nicht nur ein modisches Design ermöglicht, sondern auch nachhaltig und auf sichere Weise wiederverwendbar ist. Darüber hinaus kurbeln wir damit auch den lokalen Arbeitsmarkt an. Diese Initiative verdeutlicht, was Borealis mit „Innovation for a more sustainable Living“ meint, erklärt Dorothea Wiplinger abschließend. (ega)

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St.-Peter-Straße 25
4021 Linz
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