Grund dafür sind die geringe optische Doppelbrechung des Materials und die gleichzeitig hohe Abbé-Zahl, die geringe Dispersionseffekte garantiert. Hohe Temperaturanforderungen hingegen sind für den Werkstoff Pleximid kein Problem, beispielsweise wenn durch die Bauweise der Scheinwerfer im Inneren Temperaturen von über 150°C entstehen. Das PMMI verfügt zusätzlich zu den PMMA-Eigenschaften über eine besonders hohe Wärmeformbeständigkeit und bleibt unter thermischer Dauerbelastung stabil. Das bedeutet, auch bei einem 40-Tage-Dauertest bei 150 Grad Celsius bleibt die Transmission nahezu unverändert hoch und es tritt keine nennenswerte Gelbfärbung oder Trübung auf. Damit eignet es sich insbesondere für Scheinwerfer, in denen die Leuchtmittel leistungsstark und hell strahlen sollen oder LEDs besonders dicht an die Linse gesetzt wurden.
Roh- und Zusatzstoffe
Bleibt auch nach langer Nutzung bei Temperaturen bis zu 150 °C klar
Plexiglas von Evonik, Essen, eignet sich besonders gut für Scheinwerferoptiken: Es ist beliebig formbar und damit der geeignete Werkstoff für attraktives Design. Es verfügt über eine hohe Transparenz und Langlebigkeit. Auch kommt es nicht zu störenden bunten Farbsäumen im Randbereich der Linsen.