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Kühlwasserrohr aus PA6.6/PP-Blend, Akromid A3 GF 30 4 L schwarz (4678) (Bild: Akro-Plastic)

Die Neuentwicklung des Unternehmens im Hinblick auf eine PA-6.6-Substitution heißt Akromid B+. Mit 50 Prozent Glasfasern verstärkt erreicht dieses Compound konditioniert und bei 80°C die gleichen Festigkeiten wie ein konditioniertes PA 6.6 GF50 (115 MPa Bruchspannung). Auch die Steifigkeit des konditionierten Werkstoffes ist nahezu auf dem Niveau von PA 6.6. Die neue polymermodifizierte PA-6-Type liegt preislich zwischen PA 6.6 und PA 6 und eröffnet somit ein deutliches Sparpotential.

Ein Portfolio mit 30 bis 50 Prozent glasfaserverstärkten PA-6-Compounds steht zur Bemusterung bereit, eine Type mit 60 Prozent Glasfasern folgt in Kürze. Erste Bauteile aus dem neuen Werkstoff und komplettierte Materialwerte wie Alterung und Konditionierung wird das Unternehmen den Messebesuchern auf dem Stand vorstellen.

Bereits seit geraumer Zeit besteht mit Plasmatrat eine Entwicklungspartnerschaft hinsichtlich einer Materialentwicklung in Bezug auf Kunststoff-Metall-Verbund. Das hieraus hervorgegangene Akromid PST schafft zum Beispiel im Verbund mit Edelstahl eine Zug-Scherfestigkeiten von deutlich über 50 MPa. Das Unternehmen hat nach intensiver Weiterentwicklung dieser Compounds inzwischen eine sehr gute Haftung zu Aluminium. Diese liegt bei über 30 MPa bei einer Überlappungsfläche von 12,5 mm x 25 mm. Bei einigen Aluminium-Varianten kommt es bei Zug-Scher-Versuchen zum Bruch im Aluminium und nicht in der Haftfläche.

Als Alternative zu hydrolysestabilisiertem Polyamid stellt der Compoundeur mit Akromid A3 GF 30 4 L black (4678) einen neuen Werkstoff mit sehr guten mechanischen Eigenschaften und Hydrolysebeständigkeit vor. Das Blend aus PA 6.6 und PP bietet sehr gute Hydrolyseeigenschaften. Der Anteil von PA 6.6 ist hier deutlich reduziert und der Werkstoff ist zudem dichteoptimiert und bietet so zusätzlich einen Gewichtsvorteil.

Bio-Fed, eine Zweigniederlassung des Unternehmens mit Sitz in Köln, produziert und vermarktet biologisch abbaubare und/oder biobasierte Kunststoffe unter der Marke M∙Vera. Um den gesetzlichen Anforderungen unter anderem in Frankreich und Italien Rechnung zu tragen, bietet diese Compounds mit einem entsprechend hohen Anteil an erneuerbaren Rohstoffen (biobasierter Kohlenstoffgehalt über 40 Prozent) und variablen End-of-life-Szenarien wie OK Compost Industrial, OK Compost Home und OK biodegradable Soil, die auf der Fakuma auch dem deutschsprachigen Fachpublikum präsentiert werden.

Die ebenfalls in Niederzissen ansässige AF-Color ist als weitere Zweigniederlassung des Unternehmens der Spezialist für Farb- und Additivmasterbatches. Sie informiert die Messebesucher über neue chemische Treibmittel zur Anwendung in dünnwandigen Verpackungsanwendungen, die im Mehrschichtproduktionsverfahren hergestellt werden, beziehungsweise in technisch-konstruktiven Anwendungen zum Einsatz kommen. Außerdem stellt AF-Color sein neues Additivportfolio für PET-Verpackungsanwendungen vor.

 

Halle B2, Stand2209

 

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AKRO-PLASTIC GmbH

Industriegebiet Brohltal-Ost, Im Stiefelfeld 1
56651 Niederzissen
Germany