Zahoransky Formenbau investiert in Deutschland und Indien

In den Neubau in Rothenkirchen mit einer 1.000 m2 großen Produktionshalle und 780 m2 Bürotrakt werden 2,5 Mio. Euro investiert. Neben dem Werkzeugbau soll dort auch ein Kundenzentrum eingerichtet werden. Mit dem Einzug wird Ende des Jahres gerechnet. Derzeit werden in Rothenkirchen rund 70 Mitarbeiter beschäftigt.

In der neuen Halle werden schwerpunktmäßig Verpackungswerkzeuge gebaut. Auch Werkzeuge nach dem patentierten TIM-Verfahren (Total Integrated Manufacturing) sollen dort gefertigt werden. Das 2011 auf der Fakuma vorgestellte TIM-Verfahren hat in der Spritzgießtechnik große Nachfrage generiert. Das Pfiffige an dieser neuen Würfeltechnik sind die beiden außerhalb des Werkzeugs liegenden Montageplatten. Diese ermöglichen auf einfache Weise komplexe Montagevorgänge außerhalb der Form abzuarbeiten. Typische Anwendungen für diese innovative Technologie gibt es im Verpackungsbereich aber auch bei Teilen für die Medizintechnik.

Zahoransky verfügt bereits über ein Tochterunternehmen für den Werkzeugbau mit 50 Mitarbeitern in Indien. Aufgrund des stark wachsenden indischen Marktes und der immer größeren Nachfrage nach höherwertigen Werkzeugen hat sich die Muttergesellschaft für den Bau eines völlig neuen Werkes auf der grünen Wiese entschieden. Baubeginn ist 2013. Mit dem neuen, 2.500 m2 großen Werk kann der Formenbauer künftig ein noch breiteres Angebot an Spritzgießwerkzeugen und Automatisierungseinrichtungen für die dortige Kunststoffindustrie offerieren.

(dw)

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