Österreichische Andritz-Gruppe übernimmt Schuler mehrheitlich

Die Übernahme kann damit vollzogen werden. Andritz hält ab dem Vollzug mehr als 90 % der Aktien an Schuler, einem Hersteller von umformtechnischen Maschinen und Anlagen, unter anderem auch Pressen für Leichtbauteile aus kohlefaserverstärkten Kunststoffen (zusammen mit Frimo). „Die Übernahme durch Andritz ist aus unserer Sicht positiv zu bewerten, da Andritz als Maschinen- und Anlagenbauer die Natur unseres Geschäfts versteht“, sagte Stefan Klebert, Vorstandsvorsitzender von Schuler. „Schuler ist sehr erfolgreich unterwegs, und Andritz will mit Schuler langfristig wachsen. Der Mehrheitserwerb durch Andritz bestätigt unsere Geschäftsstrategie“, so Klebert weiter.

Ende Mai 2012 hatte die Schuler-Beteiligungen GmbH, hinter der die Gründerfamilie Schuler-Voith steht, ihr Aktienpaket – einen Anteil von 38,5 % – an Andritz verkauft. Der Technologiekonzern aus Graz machte anschließend den übrigen Aktionären ein freiwilliges öffentliches Übernahmeangebot. Beide Transaktionen standen unter der aufschiebenden Bedingung einer Genehmigung durch die Kartellbehörden. Andritz hielt bislang knapp 25 % der Aktien an Schuler. Schuler beschäftigt weltweit rund 5.500 Mitarbeiter und erzielte im Geschäftsjahr 2011/12 einen Umsatz von 1,23 Mrd. Euro.

(dw)

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