Irena Heuzeroth begrüßt die ersten Schüler/-innen im neuen SKZ-Umweltlabor. Zu Besuch war eine 11. Klasse des Olympia Morata Gymnasiums in Schweinfurt.

Irena Heuzeroth begrüßt die ersten Schüler/-innen im neuen SKZ-Umweltlabor. Zu Besuch war eine 11. Klasse des Olympia Morata Gymnasiums in Schweinfurt. (Bild: SKZ)

Am Standort in Würzburg konnte dank der Förderung durch die Regierung Unterfranken im November ein weiteres Schülerlabor, das sog. Umweltlabor, starten.   „Mit dem zweiten Schülerlabor möchten wir die Nachhaltigkeitsdiskussion um den Werkstoff Kunststoff führen und das nachhaltige Denken einer Generation unterstützen, die ein Umweltbewusstsein lebt, wie kaum eine zuvor. Es ist von enormer Wichtigkeit, diese Diskussion offen zu führen“, so Alexander Hefner, Bildungsmanager am SKZ.   Die Schüler erfahren, dass Bio-Kunststoff nicht gleich Bio-Kunststoff ist, überlegen, ob es Alternativen zu Einmalprodukten gibt und wie diese in Deutschland realisiert werden können. Darüber hinaus berechnen sie CO2-Fußabdrücke und erarbeiten, wo auf Kunststoff verzichtet werden kann und wo er auch ökologisch ein Teil der Lösung ist. „Die vier Teams Verbraucher, Wirtschaft, Umwelt und Politik müssen ihre Lösungen gemeinsam erarbeiten, was den Blickwinkel der einzelnen Schüler auf ein komplexes Gesamtgefüge ermöglicht“, erklärt Irena Heuzeroth, Leiterin des Schülerlabors und wissenschaftliche Mitarbeiterin am SKZ. Beginn im November durfte eine 11. Klasse des Olympia Morata Gymnasiums in Schweinfurt machen.

Schülerlabor bereits seit vielen Jahren am Standort Würzburg

Das Schülerlabor, in welchem Schulkassen Einblick in ein Kunststoffunternehmen bekommen können, gibt es bereits seit vielen Jahren am SKZ in Würzburg. Aufgrund der hervorragenden Resonanz sowie der Unterstützung des Landes Niedersachsen konnte das Konzept in diesem Jahr auch auf den SKZ-Standort Peine in Niedersachsen ausgedehnt werden. Mit dem Schülerlabor leistet das SKZ einen erheblichen Beitrag zur Förderung der MINT-Fächer (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) und Fachkräftesicherung in der Kunststoffbranche.

Und das neue Umweltlabor? „Die Resonanz nach dem ersten Durchlauf war durchweg positiv. Inzwischen haben schon zwei weitere Klassen das Umwelt-Lab besucht. Nun hoffen wir auf viele weitere Teilnehmer/-innen“, sagt Alexander Hefner abschließend.

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