Nach der neuesten Studie der Gesellschaft für Verpackungsmarktforschung (GVM), Wiesbaden, ist das Aufkommen von Verpackungen in Deutschland weiterhin stark im Umbruch. Weißblechverpackungen waren mit einem Minus von 8% gegenüber 2003 stark rückläufig. Getränkedosen gingen erneut deutlich zurück (-25%); Konservendosen stehen unter dem Substitutionsdruck durch gekühlte Produkte (-3%). Das Aufkommen von Verpackungen aus Glas schrumpfte gegenüber dem Vorjahr um 8%, vor allem als Folge der Substitution durch PET. Der Verbrauch von Kunststoffverpackungen stieg verhalten um 3%. Insbesondere PET-Einweg-Flaschen profitieren auf lange Sicht vom Pflichtpfand. Flüssigkeitskarton hatte bereits 2003 stark zugelegt und nahm 2004 um weitere 4% zu. Das Wachstum von Verpackungen aus Papier/Pappe/Karton ist ungebrochen (+2%). Verpackungen aus Holz gingen vor allem zu Gunsten von Mehrweg-Transportverpackungen aus Kunststoff zurück.

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