Damit baut das Fraunhofer LBF sein Know-how vor allem in den Bereichen Material- und Werkstoff-Entwicklung, Leichtbau und Funktionsintegration weiter aus. Mit dem neuen Institutsbereich Kunststoffe können die Forscher des Fraunhofer-Institutes für diese polymeren Materialien die gesamte Wertschöpfungskette vom Molekül zum Bauteil, von der Materialentwicklung für funktionale und konstruktive Anwendungen bis zur Freigabe von kompletten Systemen abdecken.

Vor allem können die Ingenieure jetzt auch bei Kunststoffen in enger Zusammenarbeit mit Naturwissenschaftlern Schadensursachen bis in die Materialentwicklung zurückverfolgen. Das ist besonders im Hinblick auf Sicherheitskomponenten von großer Bedeutung. Bei metallischen und keramischen Werkstoffen konnte das Fraunhofer-Institut in der Vergangenheit viele aufschlussreiche Analysen erstellen. Dies wird künftig auch für Kunststoffe möglich sein.

„Bei Kunststoffen findet ein großer Teil der Wertschöpfung in den frühen Phasen der Verfahrensentwicklung statt. Deshalb ist es wichtig, bereits hier die Hebel anzusetzen“, sagt Prof. Dr. Holger Hanselka, Institutsleiter des Fraunhofer LBF. „Das Marktpotenzial ist enorm“, ergänzt der Bereichsleiter Rehahn: „Die rasante Entwicklung im Bereich der Elektromobilität, der verstärkte Trend zum Leichtbau und die Entwicklung von intelligenten Materialien eröffnen neue Anwendungsgebiete für Konstruktions- und Funktions-Kunststoffe.

(dw)

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