791pv1017_PV_B_1-2_Kunststoff-Zentrum in Leipzig_Fakuma-Spritzgießen

Chemisches und physikalisches Schäumen stehen im Mittelpunkt. (Bildquelle: KUZ)

Ebenso testet das KUZ Möglichkeiten und Grenzen bei der Simulation des thermoplastischen Schaumspritzgießens. Ein gerade gestartetes Forschungsprojekt beschäftigt sich mit der mechanischen Simulation beim Thermoplast-Schaumspritzguss. Die Verfahrenskombination aus Thermoplast- und Reaktionsspritzguss schafft ideale Voraussetzungen für Formteile mit individualisierten, hochwertigen Oberflächen aus Polyurethan oder Polyurea. Die Integration des Folienhinterspritzens in den Prozess eröffnet dabei neue Designmöglichkeiten. Ausgewählte Dekorfolien werden nach dem Spritzguss direkt mit einem Polyurealack überflutet. Der Lack vereint die Funktionen als Schutzschicht sowie als Designelement. Verschieden strukturierte und polierte Werkzeugoberflächen formen wahlweise spiegelglatte oder matte, strukturierte Oberflächen ab. Bei der Beschichtung mit transparentem Hochglanzlack entsteht eine hohe Tiefenwirkung. Des Weiteren bieten mit Polyurealack versehene Formteile selbstheilende, UV-beständige Oberflächen, welche trennmittelfrei verarbeitet werden. Das Unternehmen forscht intensiv im Bereich der Verbundhaftung unter besonderer Beachtung der Kompatibilität des Dekorfoliendrucks mit dem Polyurealack. Weitere Präsentationen auf dem Messestand sind der Mikrospritzguss mit Formteilgewichten von 1 bis 10.000 mg, das Mikrospritzprägen, die Mikroextrusion und das Mikrostrukturieren.

Halle B3, Stand 3006

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