Nach langjähriger gemeinsamer Entwicklung haben DSM Composite Resins (Schaffhausen/Schweiz), Dieffenbacher (Eppingen) und Fraunhofer ICT (Pfinztal) eine Direktcompoundier-Technologie vorgestellt, die den Einsatzbereich duroplastischer Verbundwerkstoffe auf komplexe und große Formteile in hohen Stückzahlen erweitert und dabei Anwendungen erschließt, die mit den bisherigen Verfahren der Duroplastverarbeitung nicht machbar waren. Die Technologie umfasst sowohl einen neuen Compoundierprozess als auch neue Materialien. Sie soll weitere Möglichkeiten zur Substitution konventioneller Metalle wie Aluminium und Stahl durch leichte Duroplast-Verbundwerkstoffe eröffnen und eignet sich insbesondere zur Fertigung geometrisch komplexer Großteile mit Abmessungen von mehr als 3 m2 in Stückzahlen von rund 700000 Einheiten pro Jahr. Die erste Produktionslinie wird planmäßig im zweiten Quartal 2010 einsatzbereit sein.

Das Direktcompounding gestattet die Fertigung duroplastischer Composites in einem kontinuierlichen, flexiblen Extrusionsprozess. Zu den Kernmerkmalen zählt ein computergesteuertes Dosiersystem für wiederholgenaue Produktqualität und Faserdurchtränkung. Der Prozess führt durch Just-in-time-Produktion zu kürzeren Zykluszeiten und eliminiert im Vergleich zu konventionellen Verfahren eine Reihe von Zwischenschritten, wie Mischen, Verdicken und Lagern von Pasten.

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