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Eine gegenüber dem Vorjahr nur leicht verbesserte Umsatzsteigerung von 2% haben die im Bundesverband Medizintechnologie (BVMed), Berlin, zusammengeschlossenen rund 210 Industrie- und Handelsunternehmen für das Jahr 2005 gemeldet. 2004 lag das Umsatzwachstum bei schwachen 1,5%. In den Vorjahren war es mit 3,9% (2003) und 6,5% (2002) deutlich stärker ausgefallen. Das teilte BVMed-Geschäftsführer Joachim M. Schmitt bei der Vorstellung der Zahlen mit. Deutschland liegt damit deutlich unter der Weltmarktentwicklung von rund +7%.


Ein überdurchschnittliches Umsatzplus verzeichneten mit +4% die Bereiche Einmalprodukte, Intensivmedizin, Krankenpflegeartikel, wobei das Wachstum vorwiegend auf Mengensteigerungen beruhte. Die Produktkategorie Einweg-OP-Materialien wuchs um 2,8%, während sich der Hilfsmittelbereich eher zurückhaltend entwickelte. Nach Ansicht des Verbands hat sich der Preisdruck weiter verstärkt, vor allem durch die Budget-Restriktionen auf der Klinikseite und die gesetzgeberischen Eingriffe bei Hilfsmitteln. Außerdem stiegen bei den Unternehmen die Kosten durch höhere Vertriebsausgaben und höhere Rohstoffpreise. Die Gewinnsituation der Branche bleibe damit weiter angespannt. Notwendig sei eine langfristig angelegte Neuausrichtung der Gesundheitspolitik mit mehr Wettbewerb, mehr Wahlfreiheiten für die Versicherten und weniger Regulierung für Unternehmen, Ärzte und Kliniken.

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