Die BASF hat in Ludwigshafen eine neue Anlage für den Dämmwerkstoff Neopor in Betrieb genommen. Die Anlage verfügt über eine Produktionskapazität von 90000 t/a und arbeitet mit einem neuen Verfahren auf Extrusionsbasis. Gegenüber dem bisherigen Suspensionsverfahren ermöglicht dieses einheitlichere Granulatgrößen und eine gezielte Einstellung von Platteneigenschaften, zum Beispiel der Druckfestigkeit.

„Wir gehen davon aus, dass der weltweite Markt für EPS im Bereich Bau jährlich um 5 % wachsen wird, getrieben von langfristig steigenden Energiepreisen und gesetzlichen Vorgaben”, erläutert BASF-Vorstand Dr. Martin Brudermüller die Bedeutung der Investition. Zurzeit werden in Deutschland rund 30 % aller EPS-basierten Dämmstoffe in Neubauten eingesetzt, 70 % gehen in die Renovierung von Gebäuden. Bis 2012 soll sich dieser Anteil auf 75 % erhöhen.

Das expandierbare Polystyrol (EPS) Neopor bietet eine um bis zu 20 % bessere Dämmleistung als der Dämmklassiker Styropor (ebenfalls ein EPS) und trägt so zu Energieeffizienz und zur Senkung von CO2-Emissionen bei. Es enthält spezielle Graphit-Teilchen, die wie ein Spiegel die Wärmestrahlung reflektieren und so den Wärmeverlust im Haus verringern. Das Granulat wird aufgeschäumt und zu Dämmplatten und Formteilen für die Dämmung von Fassaden, Dächern und Böden verarbeitet. Dämmstoffe daraus eignen sich dazu, sowohl die Standards im Passivhausbau zu erfüllen, als auch in warmen Klimazonen mindestens 30 % an Kühlenergie für Wohngebäude einzusparen.

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