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Der Lehrstuhl für Kunststofftechnik (LKT) der Universität Erlangen-Nürnberg erhielt bei der diesjährigen Verleihung des Innovationspreises der Industrievereinigung Verstärkte Kunststoffe (AVK), Frankfurt/M., den Preis in der Kategorie Universität. Ausgezeichnet wurde die Entwicklung des In-Mould-Formings (IMF) als wirtschaftliches Verfahren zur Fertigung einer hybriden Lenksäulenanbindung. Das IMF ist die konsequente Weiterentwicklung bisheriger Verfahren zur Herstellung von Kunststoff/Faserverbundkunststoff-Hybridstrukturen (K/FVK). Den Ingenieuren des LKT gelang es, die vielen notwendigen, voneinander unabhängigen Prozessschritte, wie das Umformen von FVK-Halbzeugen in einer Presse, deren Nachbearbeitung, das erneute Aufheizen und Anfügen weiterer Funktionselemente im Spritzgießverfahren, in einen einzigen Prozess zu integrieren. Damit ist es nun möglich, endlosfaserverstärkte Spritzgießbauteile aus unterschiedlichen Werkstoffen in einer kostengünstigen Prozesskette mit Produktionszeiten unter 1 min herzustellen.

Die grundlegenden Konzepte für das großserientaugliche Verfahren wurden zunächst innerhalb des von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderten Sonderforschungsbereichs 396 geschaffen. Die Umsetzung des IMF in ein reales Demonstratorbauteil, einer hybriden Lenksäulenanbindung, erfolgte gemeinsam mit den Kooperationspartnern Siebenwurst Modell- und Formenbau, Dietfurt/Altmühl, DST Dräxlmaier Systemtechnik, Vilsbiburg, und Neue Materialien Fürth in einem von der DFG gefördertem Transferprojekt.

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