Arburg veranstaltete Leitrechnersystem-Anwendertreffen

100 Kunden aus 57 Firmen, die das ALS in ihren Betrieben einsetzen, kamen zu den Anwendertreffen, zu dem der Spritzgießmaschinenbauer und Automationstechnik-Hersteller eingeladen hatte. Dort hatten sie Gelegenheit, sich über aktuelle Entwicklungen zu informieren und in Workshops praxisnah auszutauschen.

Wie sich mit aktuellsten Tools des ALS eine Steigerung der Produktionseffizienz erzielen lässt, erfuhren die insgesamt 100 Teilnehmer, darunter Geschäftsführer, Fertigungsleiter und ALS-Verantwortliche, in Fachvorträgen, Workshops und anhand konkreter Anwendungsbeispiele. Im Mittelpunkt stand dabei die individuelle Beratung durch die Experten des Veranstalters. Sehr gut kam auch ein Vortrag von Sascha Blümle von der Firma Barcodat an, der auf die speziellen Anforderungen an ein WLAN in der Fertigung einging.

„Durch den direkten Draht zu unseren Kunden können wir unsere Produkte zielgerichtet weiterentwickeln hinsichtlich eine noch effizienteren Fertigung von Kunststoffteilen“, resümiert Michael Vieth, Gruppenleiter Technische Abwicklung Leittechnik bei Arburg. „Die Teilnehmer erhalten aktuellste Informationen zur Leitrechnertechnik und profitieren auch durch den Erfahrungsaustausch untereinander.“

Aktuelle ALS-Entwicklungen
Maschinen, Steuerung und das Arburg-Leitrechnersystem, das bereits seit 1986 am Markt ist, werden im eigenen Hause konzipiert, gefertigt und kontinuierlich weiterentwickelt. Über die ALS-Funktion „Arburg I/O“ lassen sich auch „Nicht-Spritzgießmaschinen“ wie Kompressoren oder Kühlanlagen in das Leitrechnersystem einbinden. Neu ist jetzt die Erweiterung „Universal Device Connector“ für komplexe Fertigungsanlagen mit eigener Steuerung sowie PC-gestützte Anlagen. Praktisch ist auch die Möglichkeit, ALS-Informationen über sogenannte Widgets auf einem Bildschirm individuell darzustellen – vom Smartphone bis zum Flatscreen.

„Terminal in der Hosentasche“
Aktuelle Produktionsdaten nur im Büro-Computer parat zu haben, reicht für ein modernes Informationsmanagement nicht immer aus. Wie und welche mobilen Geräte sich in der Fertigung optimal einsetzen lassen, erklärten die Arburg-Experten am Beispiel „ALS Mobile Production“: Mit einem neuen industrietauglichen Scanner, der über ein komfortables Touch-Display verfügt, können jetzt auch Einrichter und andere Mitarbeiter direkt in der Produktion alle relevanten Daten abfragen.

Verwaltung komplexer Spritzgießprozesse
ALS ist ein Instrument für das zentrale Planen, schnelle Erfassen und übersichtliche Verwalten von Maschinen- und Auftragsdaten. Der große Vorteil des Leitrechnersystems liegt in seiner Modularität. Ausgehend von einer Basis-Plattform lässt sich ALS je nach den individuellen Bedürfnissen des Unternehmens erweitern. Die einzelnen Ausbausteine sind auf die jeweilige Konfiguration abstimmbar. Dadurch entsteht für jede Anforderung ein passendes System.

Inzwischen sind rund 6.000 Allrounder und Spritzgießmaschinen anderer Hersteller sowie 700 „Nicht-Spritzgießmaschinen“ an ein ALS angebunden. Diese Lösung wird dem Trend zur Technisierung von Spritzgießprozessen und den steigenden Forderungen nach lückenloser Qualitätssicherung gerecht. Verschiedene Aufträge können direkt einzelnen Maschinen zugeordnet werden. Auftragslage, Fertigungstermine und Stückzahlen sind auf einen Blick ersichtlich. Indem Änderungen im Produktionsprozess automatisch überwacht und dokumentiert werden, lässt sich darüber hinaus die Produktqualität aktiv verbessern.

(dw)

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