Arburg baut neue Niederlassung in den USA

Diese Investition unterstreicht die Bedeutung des nordamerikanischen Markts, in dem Arburg – nach eigenen Angaben – sehr erfolgreich ist. Mit einer Nutzfläche von 2.500 m2 bieten die neuen Räumlichkeiten künftig ausreichend Platz zum Beispiel für Showroom, Maschinen- und Ersatzteillager und den wachsenden Bereich von Turnkey-Lösungen. Der Umzug soll nach einem Jahr Bauzeit erfolgen.

Zu dem Spatenstich, der den Baubeginn für das neue Gebäude offiziell einläutete, sagte Niederlassungsleiter Friedrich Kanz: „Der Neubau der US-Zentrale von Arburg ist ein weiterer wichtiger Meilenstein für unsere Aktivitäten hier in den USA.“ Dort ist Arburg seit 1991 mit einer eigenen Organisation präsent. Zu dem Arburg-Stammsitz in Newington sind zweit weitere Standorte hinzugekommen: 1993 das Arburg Technology Center California in Irvine, Kalifornien, das 2007 einen Neubau bezogen hat, und das Arburg Technology Center Midwest in Elgin, Illinois, das 2007 eröffnet wurde.

Aktuell arbeiten 65 Mitarbeiter an den 3 Standorten, davon sind 25 im Vertrieb und 32 im Bereich After-Sales-Service und anwendungstechnische Beratung tätig. Das unterstreicht den hohen Stellwert, den eine intensive Betreuung über den reinen Maschinenverkauf hinaus für Arburg hat.

Der Neubau bietet alle Möglichkeiten, um die Zusammenarbeit mit Kunden weiter zu intensivieren, was hinsichtlich der kontinuierlich wachsenden technologischen Anforderungen an Bedeutung gewinnt. Daher wird es in Rocky Hill alles unter einem Dach geben: zahlreiche Experten mit langjähriger Erfahrung und umfassendem Know-how sowie ein moderner Maschinenpark. Zentraler Bereich wird der Showroom mit Platz für bis zu 7 Allrounder Spritzgießmaschinen sein, die sowohl für Versuche mit Kundenwerkzeugen als auch für Schulungen zur Verfügung stehen. Daran angegliedert sind die Räumlichkeiten beispielsweise für Schulungen und technische Seminare.

Darüber hinaus wird es eine großzügige Lagerfläche für Allrounder geben, die hier nur noch an kundenspezifische Anforderungen angepasst und schnell ausgeliefert werden können. Mit einem 38-t-Portalkran ist die Logistik für alle Maschinengrößen und auch größere Stückzahlen ausgelegt. Zudem wird es ein großes zentrales Ersatzteillager für alle Allrounder des US-amerikanischen Markts geben, sodass man auch in diesem Bereich noch schneller liefern könne.

Ein weiterer wichtiger Bereich, der in den USA zunehmend an Bedeutung gewinnt, sind Turnkey-Anlagen, die das Unternehmen als Generalunternehmer komplett anbietet: von der Konzeptionierung über die Realsierung und Inbetriebnahme bis hin zum After-Sales Service. Für den Aufbau und die Abnahme solcher kundenspezifischen Fertigungszellen ist im Neubau ebenfalls ausreichend Platz vorgesehen.

(dw)

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