Der Spielwarenhersteller Geobra Brandstätter, Zirndorf, setzte 2007 die seit Jahren positive Entwicklung fort. Der Gruppenumsatz stieg um 14 % auf 459 Mio. Euro und repräsentiert das achte Rekordergebnis in Folge. Innerhalb von zehn Jahren konnte das Familienunternehmen die Gesamterlöse damit nahezu verdoppeln.

Das strategische Ziel, mit der Marke Playmobil international ein hohes einstelliges Umsatzplus zu erreichen, wurde mit weltweit 12,5 % deutlich überschritten. Insgesamt wird das Spielsystem in rund 70 Ländern vermarktet. Auf den ausländischen Märkten erzielte es mit durchschnittlich +17 % zum Teil erhebliche Zuwächse. Der weltweite Playmobil-Umsatz stieg im Berichtszeitraum von 379 Mio. auf 427 Mio. Euro, 64 % davon wurden im Ausland erzielt. Die junge Marke der Lechuza-Kunststoffpflanzgefäße legte bei den Verkäufen um 79 % auf 22 Mio. Euro zu. Etwa 90 % der Erlöse entfallen auf den europäischen Markt. Die Pflanzgefäße werden in über 65 Länder weltweit exportiert.

Zur Stärkung der beiden Marken und zur Zukunftssicherung plant Brandstätter im laufenden Jahr Investitionen von über 35 Mio. Euro. Im Einzelnen sind für die Fertigstellung der Gebäude in Dietenhofen (Lechuza) 4 Mio. Euro und in Tschechien 2,5 Mio. Euro budgetiert, für Maschinen in Dietenhofen, Malta und Tschechien 10 Mio. Euro. Rund 100 Playmobil-Neuheiten sollen über das Jahr 2008 verteilt auf den Markt kommen. Allein für die zur Produktion dieser Artikel erforderlichen rund 750 neuen Spritzformen sind Investitionen von 20 Mio. Euro erforderlich. Etwa 40 % dieser Präzisionswerkzeuge liefern die firmeneigenen Geobra Formenbaubetriebe in Zirndorf und Malta.

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