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Beim 5. Branchentag von Kunststoffland NRW „Ressourcen – Innovation – Nachhaltigkeit“ am 17. September trafen sich rund 200 Akteure der nordrhein-westfälischen Kunststoffbranche in der Langen Foundation, Raketenstation Hombroich bei Neuss, um gemeinsam die Zukunftschancen ihrer Branche zu erörtern und die Weichen für neue Geschäfte zu stellen.

Durch ihre Ressourcen schonenden und klimafreundlichen neuen Technologien konnte die Kunststoffindustrie zuletzt große Fortschritte erzielen. Allerdings habe diese Botschaft bislang nur in unzureichendem Maße die Öffentlichkeit erreicht – ein Grund mehr für den vom Land NRW geförderten Wirtschaftscluster Kunststoffland NRW, die Medien verstärkt in den Kommunikationsprozess einzubeziehen. Die breitere Vereinsbasis und das verstärkte Engagement der Mitglieder sollen dies nun möglich machen.

„Wir sind vor nicht ganz zwei Jahren mit einer Handvoll Mitglieder an den Start gegangen“, sagt Matthias Poschmann, Hauptgesellschafter und Geschäftsführer der Poschmann Holding und neuer Vorstandsvorsitzender von Kunststoffland NRW. „Mittlerweile umfasst unser Netzwerk 62 Akteure aus allen Bereichen der Wertschöpfungskette – und ständig kommen neue hinzu.“ Bis Jahresfrist will man an die 100er-Marke herankommen, und Ende 2009 sollen es dann schon 150 Mitglieder sein. Mittelfristig bräuchte man aber bis zu 300 Mitglieder, um ein für alle Beteiligten optimales Leistungspotenzial entfalten zu können. Dieses Ziel werde, so schätzt Poschmann, binnen zwei, drei Jahren erreicht. Schließlich würden nun immer mehr Vertreter der Wertschöpfungskette „Kunststoff“ erkennen, dass ihnen die aktive Teilnahme am neuen Netzwerk viele Vorteile bringt. Zumal Kunststoffland NRW nicht nur die Kompetenzen aller Wettbewerber miteinander verfuge, sondern durch spezifische Weiterbildungsangebote, Arbeitsgruppen und Beratungsleistungen auch die individuelle Aufstellung jedes einzelnen Netzwerkpartners optimiere.

Flankiert wird dies von einem neuen 7-Punkte-Programm, das die Handlungsfähigkeit des Branchennetzwerks weiter verbessern soll und den Mittelstand bewusst in den Mittelpunkt der Aktivitäten rückt beziehungsweise diesen verstärkt in die Verantwortung nehmen möchte. Immerhin seien in NRW derzeit rund 100000 Menschen in der Kunststoffbranche beschäftigt, und das solle auch so bleiben. Angesichts des derzeitigen Facharbeitermangels sei dies allerdings eine große Herausforderung.

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